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Gammastrahlenblitze von Supernovae doch nicht gefährlich

Gammastrahlenblitze, die energiereichsten bekannten Ausbrüche im Universum, entstehen in Supernovae von besonders seltenen Sternen. Bisher ging man davon aus, dass sie in Erdnähe Ozon zerstören, Klimaveränderungen auslösen oder die Evolution ändern.

Forscher haben mit Hilfe des Hubble-Teleskopes die Sonnen gefunden, die für die Gamma-Bursts verantwortlich sind. Es sind Sonnen mit einem geringen Anteil an Sauerstoff und Kohlenstoff. Hauptsächlich kommen sie in kleinen irregulären Galaxien vor.

In der Milchstraße kommen die Sonne mit den leichten Elementen kaum vor, es gibt auch keine kleinen irregulären Galaxien die dem Sonnensystem nahe genug sind, um unserem Planeten gefährlich zu werden.


WebReporter: Landschaftsarchitekt
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gefahr, Supernova
Quelle: www.astronews.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2006 18:43 Uhr von Shedao Shai
 
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"In der Milchstraße kommen die Sonne mit den leichten Elementen kaum vor, "

sie kommen kaum vor! eta carinae, nichtmal 10000 lichtjahre von uns entfernt, hat eine masse die über 100 mal so groß ist wie die unserer sonne und wird wenn sein kernbrennstoff verbraucht ist zu einer hypernova, die eben diesen bösen gamma-ray-burst auslöst. nur schade dass seine achse nicht zu uns zeigt und man inzwischen munkelt es könnte ein doppelsternsystem sein :P
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12.05.2006 19:18 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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@ Shedao Shai: Die Quelle differenziert in zwei Arten von Gammablitzen:

die Kurzen und die Langen

Richtig gefährlich sind nur die Langen Gammablitze und diese kommen nur in Sternen mit wenigen schweren elementen vor.

Über die Zusammensetzung von Eta Carinae weiss ich nichts, aber solche Sterne sollen zu Beginn der Zeit hauptsächlich vorgekommen sein, da die Sonnen seither schwere Elemente erbrüten, durch Supernovae verbreiten, und diese dann in neuen Sonnen vorkommen.

Die kleinen Galaxien sind jedoch nicht so sehr mit schweren elementen geimpft, vielleicht deswegen.
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12.05.2006 20:06 Uhr von snickerman
 
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Die Blitze sind natürlich gefährlich! Wir haben nur Glück, dass kein potentieller Kandidat in der nähe ist...
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13.05.2006 21:22 Uhr von multivitaminsaft
 
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ääää...ägypten? was sollen diese gammastrahlen genau sein? die erde gibts doch schon mehrer millionen jahre, wenn uns davon irgendwas betreffen sollte, dann hätten wir doch niemals die möglichkeit gehabt überhaupt zu entstehen..... oder sind wir vielleicht eine evolutionäre durch gammastrahlen erzeugte mutation =-O
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17.05.2006 02:19 Uhr von The_Nothing
 
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@multivitamin: http://de.wikipedia.org/...

"Eventuell war sogar eines der größten Massenaussterben der Erdgeschichte vor 443 Millionen Jahren (Ende des Ordoviziums), bei dem viele nahe der Wasseroberfläche lebende Arten der zu dieser Zeit sehr häufigen Trilobiten ausstarben, durch einen Gammablitz in unserer Milchstraße ausgelöst worden, der direkt auf die Erde gerichtet war. Die Gammastrahlen erreichten zwar nicht den Erdboden, bildeten jedoch in der Atmosphäre giftiges Stickoxid, welches die Ozonschicht zerstörte und somit wurde das Leben nahe der Wasseroberfläche (Landlebewesen gab es noch nicht) durch die nun ungehindert eindringende UV-Strahlung der Sonne abgetötet."

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