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"The zeitgeist is right now" - Deutsche Wörter in den USA immer beliebter

Als Ausdruck persönlicher Weltoffenheit bauen immer mehr US-Amerikaner deutsche Wörter in ihre Sätze ein. Neben einem einfachen "Gesundheit" oder "Überkitsch" versuchen sich einige auch mal an schwierigen Wörtern wie z. B. "Lumpenproletariat".

In den Medien sind die mehrsprachigen Satzkonstruktionen längst keine Seltenheit mehr. So lassen sich auch in der New York Times Sätze wie "Donald Rumsfeld isn't a mensch" finden und mancher Politiker wirbt mit "There are no verbotens with me!"

Einer Legende zufolge wäre Deutsch nach einer Petition deutscher Einwanderer im Jahr 1794 in den USA beinahe zur Amtssprache geworden. Der Antrag soll sein Ziel bei der Abstimmung im Repräsentantenhaus jedoch knapp um eine Stimme verfehlt haben.


WebReporter: christianwerner
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Deutsch, Wort
Quelle: n24.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2006 15:48 Uhr von christianwerner
 
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Dass es in den USA Wörter wie "Autobahn" oder "Kindergarten" gibt, habe ich schon gewusst, aber warum muss man z.B. "Bildungsbürger" übernehmen? Vor einem Aussterben der deutschen Sprache brauchen wir jetzt jedenfalls keine Angst mehr zu haben... :-)
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12.05.2006 16:07 Uhr von Deniz1008
 
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Freut euch doch ihr Deutschen wenigstens und quasi ist die deutsche sprache im ausland gerettet.

lol*

mfg

Deniz1008
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12.05.2006 16:13 Uhr von hathkul
 
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zur legende ist wirklich nur eine legende.
die geschichte bezieht sich darauf daß nur in einem einzigen staate mal beantragt wurde die gesetze und erlasse auch auf deutsch zu veröffentlichen, mit "amtssprache" hatte das wenig zu tun. eine abstimmung zur "amtssprache" hat so niemals stattgefunden, zum zeitpunkt der amerikanischen verfassung lebten zwar schon recht viele deutsche dort, aber viel später erst (um den bürgerkrieg herum) war der deutsche anteil wirklich ausschlaggebend... und da war es längst zu spät und englisch schon lange offzizelle sprache.
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12.05.2006 16:22 Uhr von Ru5hh0ur
 
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besser wäre: die deutschen würden auf die englischen worte verzichten und die amis sollten auf die deutschen worte verzichen ich krieg nen rappel wenn ich stylisch unique und solche sachen höre!
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12.05.2006 16:27 Uhr von Dream77
 
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lol rushour: und wieso haste keinen deutschen nick??
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12.05.2006 16:33 Uhr von derSchmu
 
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voelliger Bullshit: Sprachen entwickeln/aendern sich, Gesellschaften auch.
Da liegt es doch im Zeitalter der Globalisierung nahe, die eigene Sprache mit einer zu vermischen, um zu zeigen, dass man sich auf die Globalisierung einstellt.
Nun gut, von der Globalisierung kann man halten was man will. Aber ewig weiter fuer die Stagnation zu kaempfen is doch wohl albern. Wer fuer den absoluten Erhalt der Deutschen Sprache steht, sollte ueberlegen, wie viele Versionen es von der Deutschen Sprache gibt und welche davon er selbst spricht.
Die einzigen die vieleicht das Recht haben, die deutsche Sprache zu wahren sind Sprachwissenschaftler, die sich der Herkunft vieler Woerter noch bewusst sind.
Die Deutsche Sprache besteht ja schliesslich auch aus Element anderer Sprachen.

Nun Gut es gibt Kombinationen im Denglischen, die klingen echt grausam, so wie die Amis manche Woerter von uns uebernehmen und denen eine neue Bedeutung zukommen lassen, aber Jaegerdude find ich voll in Ordnung...
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12.05.2006 16:41 Uhr von DJ Giraffentoast
 
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lol@dream und rushhour: dasselbe dachte ich mir auch @dream!

zum thema:
ich finds okay...können wir dann stolz angeben dass sie "unsere" worte benutzen :-P
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12.05.2006 16:41 Uhr von Shinodaw
 
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Hier nur mal ein Bsp. find die werbung auch nicht schlecht ;o :



http://www.isnichwahr.com/...
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12.05.2006 16:43 Uhr von Shinodaw
 
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ahh srry: war der falsche link hier nochmal der richtige:



http://movies.apple.com/...
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12.05.2006 16:44 Uhr von yanec
 
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@hatkuhl: wo hast du den diese information her?? englisch offizielle sprache?!
wenn du keine verlässlichen quellen dafür hast dann behaupte sowas auch nicht.
die usa haben bis heute und hatten auch noch nie eine offizielle amtssprache.
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12.05.2006 17:08 Uhr von Robert2006
 
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"gedownloadet": Im Prinzip hab´ ich nix gegen englische Wörter im deutschen Sprachgebrauch (Auch wenn mir der Sinn bei gewissen Berufsbezeichnungen irgendwie verborgen bleibt, warum sind "Großkundenbetreuer" neuerdings "Key Account Manager"?), für viele technische Begriffe, besonders in der IT-Branche gibt´s einfach kein passendes deutsches Äquivalent (Was bitte sehr soll Webbrowser übersetzt heißen?), aber wenn fremdsprachige Wörter nach deutschen Grammatikregeln dekliniert bzw. konjugiert werden, geht mir echt die Hutschnur hoch... "Gedownloadet" z.B. ist einfach kein Wort mehr, das ist eine Krankheit, zumal es genug deutsche Alternativen wie: "heruntergeladen" gäbe...
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12.05.2006 17:32 Uhr von Buster_
 
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Make your Heimspiel: Es finde es grauenvoll. Wenn es Wörter sind, für die es in der Landessprache keine Entsprechungen gibt, ist das ja in Ordnung. Aber sonst sehe ich keinen Grund für solche Sprachkonstrukte.
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12.05.2006 18:21 Uhr von impostor
 
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@autor: Ich wusste nicht, dass es Menschen gibt, die angst davor haben, dass die deutsche Sprache ausstirbt.
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12.05.2006 19:05 Uhr von fischhäppchen
 
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komische welt;) bei uns wird immer mehr englisch verwendet un bei denen mehr deutsch *gg*
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12.05.2006 19:15 Uhr von christianwerner
 
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@impostor: OK, Deutsch gehört nicht zu den gefährdetsten Sprachen, aber solche Schlagzeilen wie z.B. von vorgestern "CDU-Abgeordnete Erika Steinbach fordert Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache" (ID: 621300) lassen schon auf eine Angst bei so manchen Leuten schließen. :-)
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12.05.2006 19:42 Uhr von la_frog
 
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Deutsch wird Englisch: Berufsbezeichnungen ändern sich oftmals sogar ohne Not ins Englische.
So ist heute eine Frisöse oder Frisörin (Gesellin) eine "Top Stylistin" und eine Meisterin ? Na klar, sie ist eine "Master Stylistin" und das ist kein Witz!
Mir wäre das irgendwie zu peinlich. Mal sehen was die Zukunft bringt.....
Kanalarbeiter könnte man doch auch "Underground Worker" nennen. Und wenn sie da unten repariert, gereinigt und gesäubert haben dann ist der "Channel" eben "gefixt" und der ganze shit upgeloadet. Ganz im Sinne von "Pump it up underground man"

Tolle neue Zukunft.

Beste Grüße
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12.05.2006 20:19 Uhr von vorlons world
 
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Amtssprache Deutsch? Dann reisen wir zurück in die Zeit, geben zwei Stimmen mehr ab, dann verändern wir die Geschichte. Der zweite Weltkrieg findet nicht statt, in Hiroshima fällt keine Atombombe, Vietnam ist auch nicht... mann, ich krieg Kopfschmerzen...
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12.05.2006 21:13 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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@vorlons world: Es kam zum 2. Weltkrieg, weil manche sich für den ersten Weltkrieg revanchieren wollten. Zum ersten Weltkrieg musste es kommen, weil da verschiedene Länder plötzlich in Konkurrenz traten. Vorher gab es ein Gleichgewicht, auf der einen Seite die Russen, dann ein Puffer von kleinen "Staaten", dann Frankreich und die Briten auf einer Insel. Plötzlich war dieses Gleichgewicht gestört, als in der Mitte eine neue Supermacht entstand, die auch noch die meisten Einwohner hatte. Wäre es später zu den Weltkriegen gekommen, so wären vielleicht mehr Atombomben eingesetzt worden.

zur News: Bei der News erinnere ich mich an die Raffaelo-Werbung bei der die Dame aus Deutschland davon erzählt, dass sich immer alle ihre Gäste aus Amerika auf die German-Kleinigkeit freuen, die sie aus Deutschland mitbringt. Gut das Raffaelo nicht aus Deutschland kommt, aber das Wort Kleinigkeit wird in den USA wirklich so benutzt.
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12.05.2006 21:40 Uhr von sebix
 
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@Rushor: Das Du dir gerade total selbst widersprichst ist Dir klar? Nenn Dich Rushor und wetterst gegen Anglizismen.

@Topic:
Naja ich finde es gut, dass die deutsche Sprache weltweit wieder mehr an Bedeutung gewinnt und "stylisch" ist. Auch wenn es nur ein Trend ist, kann es dem deutschen Ansehen nur gut tun.

@Vorlons World:

Ich würde mir lieber nicht wünschen, dass der WW1, WW2, Vietnam etc. nicht stattgefunden haben.

Auf dem Weg, den diese Welt gegangen ist sind schreckliche Dinge geschehen, aber das schrecklichste wurde (bis jetzt) verhindert: Die Vernichtung allen Lebens auf der Welt.

Wenn evtl. der WW1 nicht stattgefunden hätte, hätten vielleicht die großen Mächte Atomwaffen entwickelt bevor es zum großen Kränftemessen kam.

Natürlich wünscht man sich, man könne in die Zeit reisen und das alles verhindern, aber wer weiß, wie die Welt dann heute aussehen würde. Vielleicht wären noch viel viel schrecklichere Sachen geschehen...

Gruß,

Sebix
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12.05.2006 23:50 Uhr von maria49
 
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la_frog: Bei deiner Geschichte von den Kanalarbeitern hab´ ich mich echt wechgelacht. Super!
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13.05.2006 00:11 Uhr von bish
 
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feinfein: also das erlbe ich hier jeden tag. ich bin gerade bei einem theaterstueck und einer der charactere heisst willhilm doppelgaenger zeitgeist und dann tauchen da immernoch woerte, wie gesundheit auf.
sonst schienen die ammis die deutsche "quallitaet" zu schaetzen. hier ist ein beck´s werbespot und die reden von "dem besten deutschen export". oder vw fuer den jetta. da sagen die auhc, das deutschland so suoter toll waere. oder kia hat ienen "deutschen" in lederhosen, oder da im auto am jodeln ist und dann am ende "das ist gut" sagt. naja, bayern ist halt der einzige teil deutschland, der bekant ist.
also meine meinung ist, das deutsch auf de weg zur weltsprache ist!
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13.05.2006 07:17 Uhr von kollektorfuzzi
 
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Fuck so ein Shit: Damned ich dachte immer das wir immer Amerikanischer werden.
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13.05.2006 08:20 Uhr von konfetti24
 
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wie wäre es wenn die Amis mal die Wörter wie: Gleichberechtigung, Menschenrechte, Umweltverschmutzung lehrnen würden...
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13.05.2006 11:23 Uhr von denksport
 
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Sprachvermischung: Die Deutschen sprechen sowieso alle englisch und benutzen englische Wörter im Alltag. Wenn die Amis jetzt noch deutsche Wörter verwenden ist das doch genial für die Völkerverständigung. Irgendwann braucht man keine Übersetungsprogramme mehr um sich mit den Amis zu unterhalten :)
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13.05.2006 11:44 Uhr von mercator
 
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Also alles in Ordnung? Alles in Ordnung also? Wir nehmen anglo-amerikanische Begriffe auf, die Amerikaner deutsche und so tauschen wir uns gleichwertig auf Augenhöhe aus? George Dubbleyuh sagt zu unserer Kanzlerin "Angela" und sie darf wahrscheinlich "Georgie" sagen und alle haben sich lieb und sind voller Achtung voreinander?

Falsch.

Das sprachliche Spiel amerikanischer Intellektueller mit ein paar deutschen Begriffen hat nichts mit der deutschen Unterwürfigkeit zu tun - das gilt jedenfalls so lange, bis mir jemand nachweist, dass in amerikanischen Kaufhäusern statt "SALE" "Schlussverkauf" steht; dass man in den USA keinen "long distance call" oder "global call" tätigt, sondern ein "Ferngespräch"; dass man im Textilhaus nach "Damenbekleidung" suchen muss, weil "women´s wear" gestrichen ist; dass ein amerikanischer Fernsehsender mit dem deutschen Spruch "Es macht uns Spaß, Ihnen Spaß zu machen" wirbt statt mit dem Pro-7-Spruch "We love to entertain you"; dass auf amerikanischen Internetseiten steht "MP 3-Files for Herunterlading" - und spätestens dann, wenn die Amerikaner für das Mobiltelefon nicht mehr das Wort "mobile" oder "cellphone" verwenden, sondern das wunderbare deutsche Wort "Handy" - dann gebe ich auf... aber bis dahin setze ich mich dafür ein, dass in Deutschland Deutsch gesprochen wird - vielleicht sogar irgendwann einmal in diesem Forum, das ja immer wieder Interessantes bietet, dessen Namen ich aber nach wie vor zum Kotzen finde

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