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Hersteller von Malaria-Medikamenten einigen sich auf gemeinsames Breitbandmittel

Über ein Dutzend Hersteller auf der Welt produzieren teils selbstentwickelte und patentierte Medikamente zur Behandlung von Malariapatienten. Jedoch wird eben meist nur ein Medikament pro Patient verwendet.

Auf Druck der WHO, welche langfristig verhindern möchte, dass die Malariaerreger zunehmend Resistenz gegen jeweils ein Medikament entwickeln können, haben sich nun 13 Produzenten zusammengeschlossen, um künftig alle Wirkstoffe zusammen zu vertreiben.

Sie werden in einem Medikament zusammengefasst, das die Behandlungszeit verringert, die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht und dem Erreger die Möglichkeit nimmt, gegen einen Stoff resistent zu werden, weil er ja alle auf einmal überleben müsste.


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WebReporter: hathkul
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Medikament, Hersteller, Breitband, Malaria
Quelle: www.newscientist.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2006 15:06 Uhr von hathkul
 
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Die Pharmariesen hören auf die WHO ? ich dachte bisher eigentlich immer es läuft anders herum... gute Nachricht so weit. Allerdings wird die Behandlung ja auch teurer und das wird im Endeffekt wieder durch Steuergelder kompensiert werden müssen, den die Erkrankten sind die ärmsten der Armen, und Malaria ist aktuell einer der grössten Killer weltweit.
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12.05.2006 17:41 Uhr von Buster_
 
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Sehr gut: Wenn sich die Pharmariesen jetzt noch einigen und die Medikamente in Afrika zu bezahlbaren Preisen anbieten, wäre sehr viel erreicht.

Afrika leidet unter dieser Krankheit, Wirtschaftliche Entwicklung ist in einigen Regionen kaum möglich solange die Malaria dort wütet. Das es wirksame Medikamente gibt, die nicht genutzt werden können weil den Ländern schlicht das Geld fehlt, kann man schon fast als Mord, begangen durch Pharmakonzerne und reiche Industriestaaten bezeichnen.
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15.05.2006 01:38 Uhr von sylvi
 
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na hoffentlich wird dieses wunderpräparat dann auch in deutschland zugelassen

derzeit muss man sich ja die 2 besten mittel gegen malaria selber besorgen ausserhalb germany
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15.05.2006 03:04 Uhr von seaofgreen
 
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"Sie werden in einem Medikament zusammengefasst, das die Behandlungszeit verringert, die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht und dem Erreger die Möglichkeit nimmt, gegen einen Stoff resistent zu werden, weil er ja alle auf einmal überleben müsste."

wie leichtsinnig die menschen doch sind. es wird von einer erhöhten erfolgswahrscheinlichkeit geredet, was auch bedeutet das angenommen wird das einige erreger wahrscheinlich nicht eleminiert werden können. womit wir wieder mal die starken erregerstämme selektieren und zur weiteren verbreitung anregen. was bringt denn die kurzfristige behandlung sämtlicher krankheiten wenn dadurch bei einigen langfristig nur der selektionsdruck der beteiligten viren/bakterien erhöht wird

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