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Schwarze Löcher sind wie Seifenblasen

Forscher stellen unentwegt neue Modelle auf, um daran theoretisch das Verhalten von so genannten Schwarzen Löchern abzubilden und zu erklären. Das neueste Modell zu dem Thema klingt jedoch fast schon etwas abwegig.

Bei diesem Modell gehen die Physiker nun davon aus, dass zumindest der Ereignishorizont, der in etwa dem Schwarzschild-Radius entspricht, ab dem selbst die massegeringsten Objekte nicht mehr der Schwerkraft entkommen können, einer Seifenblase ähnelt.

Über das innere dieser Seifenblase sagt das Modell nichts aus, jedoch die unter offensichtlicher Spannung stehende "Oberfläche" hat Eigenschaften wie eine unter Spannung stehende Membran in der klassischen Mechanik.


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WebReporter: hathkul
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schwarz, Loch
Quelle: www.wissenschaft.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2006 10:52 Uhr von hathkul
 
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Frühere Modelle haben ja bereits postuliert daß an der "Oberfläche" eines schwarzen Lochs einfallende Materie auch theoretisch reflektiert werden kann, wie an einem Materiespiegel. Wenn man sich das als Seifenblase oder Luftballon vorstellt kommt einem das vielleicht weniger verwunderlich vor, jedoch fragt man sich unwillkürlich : können Seifenblasen nicht sehr leicht platzen ??
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12.05.2006 12:15 Uhr von Un4given
 
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Faszinierend: Schade, daß wir wohl in unserem Leben nicht erfahren wie es um die Natur der schwarzen Löcher wirklich aussieht. Wieviele Generationen wären wohl notwendig um unser Universum in Grundzügen zu verstehen?
An die Konsequenzen eines platzenden Black Holes mag ich gar nicht denken.
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12.05.2006 12:46 Uhr von sineater
 
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so weit ich weiss und das ist bei schwarzenlöchern bei mir nur grobes fachgeseimpel zerstören schwarzelöcher doch alles was sie aufnehmen, wenn dies stimmt werden wir nie heraus finden wie genau sie funktionieren da wir kein astronauten team hineinschicken können oder eine sonde, da diese ja dann "kaputt" gehen würden
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12.05.2006 13:04 Uhr von DJCray
 
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Artikel weicht vom Original ab;gibt Meinung wieder: Ich weiß nicht, wo in dem Original-Artikel drin steht, dass das Modell abwegig klingt.
Auch die Überschrift: Schwarze Löcher sind wie Seifenblasen.

Es wird eindeutig in der Quelle anders beschrieben:
Schwarzes Loch gleicht einer Seifenblase.

Jeder würde sagen:

Der neue 100,- DM Schein gleicht dem alten 100,- DM Schein.

Aber keiner sagt, dass neue 100,- DM Scheine wie alte 100,- DM Scheine sind.

Gruß
DJCray
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12.05.2006 14:02 Uhr von hathkul
 
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@DJCray: ach weisst Du ...
die Quelle ist sowieso dermasen ungenau, daß mir mehr als der populistische reisser in der überschrift in guter Bild-Manier leider echt nicht richtig möglich war.
Darauf Bezug zu nehmen daß es lediglich 2 Forscher sind, die mit dieser These aufwarten und daß sie das darauf begründen das sogenannte Gregory-Laflamme Instabilitäten von schwarzen Superstrings (bei rotierenden schwarzen löchern also) den beobachtbaren Instabilitäten bei zB Seifenblasen gleichen (schau Dir mal die Farbspiele auf der Seifenblasenoberfläche an... die Dinger rotieren teilweise erstaunlich schnell), konnte ich auf die schnelle halt nur mit "schon etwas abwegig" übersetzen, ich denke schon daß es das durchaus wissenschaftlich ganz gut trifft ;-) den viele Supporter haben die zwei Jungs nicht gerade...
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12.05.2006 15:50 Uhr von pulverschmid
 
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Zu "hathkul" ...: Und warum schreibst Du dann solches Zeug, wenn es sich schlecht editieren läßt? Der Preis ist heiß?
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12.05.2006 15:55 Uhr von hathkul
 
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@pulverschmid: hab ich doch erklärt warum ich das geschrieben hab. weil es schlicht die beste Info über diese Theorie ist die man als Laie bekommen kann.
Ich bin Physiker, aber ich mute den Leuten nicht die derbsten Detailles zu, das kotzt die Leute nur an wen Begriffe benutzt werden die ich sogar selber schon wieder halb vergessen hab.
und ehrlich gesagt : wenn der alte weise chinesiche Meister zu seinen gebannt aufmerksamen Schülern sagt : "Merkt euch, Frauen sind wie Rosen..." dann wird auch nicht gleich einer sein Mail aufreissen und rumnöllen "Meister das soll sicher heissen, das Frauen den Rosen gleichen, nicht daß sie so sind...oder ???"
das ist Haarspalterei für Leute die Nerven wollen.
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14.05.2006 23:27 Uhr von ophris
 
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Meine Vorstellung eines: Schwarzen Loches ist die eines Körpers mit hoher Gravitation (akkumulierte Masse) und dem Vermögen jegliche Strahlung zu schlucken. Das Modell der Seifenblase würde implizieren dass etwas aus dem Schwarzen Loch herausgerät. Kann man dieses etwas messen?
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15.05.2006 12:41 Uhr von hathkul
 
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@ophris: ganz so wie man denkt ist es ja nicht : aus dem schwarzen loch kommt durchaus strahlung wieder heraus, die sogenannte Hawking-Strahlung. ausserdem strahlt das loch ja auch dadurch ab, daß materie "hineinfällt", was man fast als "verdampfen" umschrieben könnte. wirklich viel schlucken die Löcher eigentlich nicht, siehe artikel der letzten zeit , welche darlegen was für "energiesparwunder" schwarze löcher sein sollen. das gleichnis mit der seifenblase bezieht sich im allgemeinen auf eine art beobachtetes "schwingungsverhalten" der löcher, spezifischer gesagt auf die beobachtbaren störungen und unregelmäsigkeiten. aber der vergleich hinkt schon wahnsinnig, besser ist es statt seifenblase "kugelförmige gespannte membran" zu sagen.
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18.05.2006 22:38 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Ich bin kein Physiker, aber ist es nicht so, dass dies Hawking-Strahlung dabei entsteht, wenn ein ich glaube Antimaterie-Teilchen-Paar halb über den Schwarzschild Radius rüber ragt, dass diese beiden Teilchen getrennt werden, dass eine Antimaterieteilchen wird eingesaugt, während das andere entkommen kann. Diese Strahlung kommt also nicht aus dem Schwarzen Loch sondern vom Rand und damit kommt doch nichts aus dem Schwarzen Loch raus.
Falls ich falsch liege, dann belehre mich bitte.

Bis dann
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19.05.2006 09:36 Uhr von hathkul
 
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@Bundespropagandamin.: na, was denkst Du denn wieso es "Ereignishorizont" heisst ;-D
Aber für einen nicht-physiker weisst Du schon ziemlich viel....
in der quantenmechanik ist davon die rede daß im vakuum eigentlich nicht wirklich nichts ist, sondern daß das Vakuum, also der leere freie raum, doch ein TRÄGERMEDIUM ist, das aus verbundenen , sogenannten virtuellen Partikel-Paaren besteht, und zwar jeweils teilchen und antiteilchen.
wie von der unschärferelation vorrausgesagt kann es passieren daß aus dem NICHTS Teilchen entstehen und sich auch gleich wieder zusammenfinden und wieder vernichten/auslöschen. jedoch wenn dies genau an der Ereignishorizon geschieht, und die beiden frisch entstandenen teilchen auf verschiedenen seiten des ereignishorizonts auftauchen, dann kann eines davon entkommen, während das andere im loch gefangen bleibt. aber der erignishorizont ist doch im gewissen masse ein teil des lochs und keine echte physische struktur ! das ist wie in einem echten loch : der rand einer grube ist doch ein öft benutzter ausdruck, aber der rand ist weder teil des loches selbst noch teil der erde die die grube umgibt ...?!
es gibt den rand nicht. das ist eine erfindung, die übergangsstelle von a nach b. ein entstehendes teilchenpaar von dem ein teil entfliehen kann , ist zur hälfte im loch, und zur anderen hälfte ausserhalb des lochs entstanden.
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19.05.2006 19:08 Uhr von normalo78
 
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@ hathkul: Danke, für die Antwort. Dann weiss ich ja jetzt, wie die Hawking-Strahlung ungefähr entsteht.

Bis dann
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19.05.2006 19:13 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Sorry: Hab mit dem Account meiner Mutter geschrieben, aber trotzdem danke.

Bis dann
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19.05.2006 20:02 Uhr von ophris
 
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@hathkul: Vielen Dank fuer die detaillierte Erklaerung(en). ich denke der ganze Thread hat einiges an Unklarheiten meinerseits beseitigt.

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