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Dresden: Professor weist syrische Studentin aufgrund ihrer Herkunft zurück

In einer E-Mail hat der Professor für Finanzwirtschaft an der TU Dresden, Prof. Hermann Locarek-Junge, einen Antrag einer syrischen Studentin aufgrund ihrer Herkunft abgewiesen.

In dieser E-Mail, die inzwischen auch die Ausländerbeauftragten der Universität und der Stadt Dresden beschäftigt, lehnt der Professor die Studentin aufgrund "der feindseligen Haltung" des Landes Syrien "gegenüber westlichen Ländern" ab.

Locarek-Junge schreibt, er bedauere, dass die Studentin unter der Politik ihres Landes leiden müsse, aber sie speziell sei dazu aufgefordert, seine Kritikpunkte in ihrem Heimatland zu ändern.


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WebReporter: uzev
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dresden, Student, Professor
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2006 01:29 Uhr von uzev
 
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Was soll man dazu sagen?
Was kann denn die Studentin für die Außenpolitik ihres Landes?

Unbedingt die Quelle lesen!
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12.05.2006 09:51 Uhr von vst
 
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männer mit doppelnamen: das sind die schlimmsten :-))

ganz schön bescheuert der junge.
wie kann sie diese kritikpunkte in ihrem heimatland ändern?
gar nicht.
kritikpunkte kann man nicht ändern. man kann die politik ändern, aber keine kritikpunkte.

und wie kann man die polittik ändern?
am besten mit einer guten ausbildung herr professor.
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12.05.2006 10:06 Uhr von Garviel
 
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JEdenfalls: kann ich mir gut vorstellen, dass die junge Frau keine gesteigerte Lust mehr hat, in Dresden zu promovieren (dass es um ihre Promotion geht fehlt übrigens, wie manch anderes, in der News). Gott sei Dank gibt es ja auch noch andere Unis mit guten Wiwi-Fakultäten.
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12.05.2006 11:52 Uhr von usambara
 
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StasiProf? Syriens Regierung ist alles andere als religiös-fundamentalistisch. Im Gegenteil: sie hat Aufstände von den Moslembruderschaft mit tausenden Toten niederschlagen lassen.
Der Präsident ist "Allewit"; und die trinken auch Alk.
Der Prof. erinnert sich wohl nicht so gerne an seine ehemaligen sozialistischen Bruderstaaten!
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12.05.2006 11:55 Uhr von Esperanzo
 
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So was passiert jeden Tag Das ist das Problem, es passiert jeden Tag überall in Deutschland...

Jugendliche bekommen auf Grund ihrer Herkunft keine Ausbildungsstelle, junge Paare keine Wohnung, usw...

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12.05.2006 11:59 Uhr von Powerline86
 
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Bin Student an der TU Dresden kenne aber diesen Professor nicht. Hätte ich echt nicht für möglich gehalten, so als ob die Studentin Schuld sei, dass Syrien in letzter Zeit die europäische Welt kritisiert hat.
In der Unizeitung hab ich sogar gelesen,dass die TU Dresden 2 Hochschulkooperationen in Syrien hat und regelmässig Treffen stattfinden.

Also,ich bin ja mal sehr gespannt,was dem Prof jetzt passieren wird!!!!
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12.05.2006 12:00 Uhr von hannesje
 
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@usambara: Nix Stasi - Wessi! Um es genauer zu sagen, ein Bayer :D
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12.05.2006 12:03 Uhr von Muta
 
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@usambra Nö: Die Person ist in Bayern geboren und erst Mitte der 90er an die Universität Dresden berufen worden.
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12.05.2006 12:03 Uhr von Muta
 
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Oh, da war schon jemand schneller :): Naja egal, *nfc*
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12.05.2006 16:18 Uhr von das dingens
 
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deutschland: sollte sich von diesem professore öffentlich distanzieren.
was soll die studentin bewirken?
jedoch wird die äußerung in syrien sicherlich gehört.
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12.05.2006 16:27 Uhr von pulverschmid
 
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Prof. Hermann Locarek-Junge? Kennt den einer? So ein Mensch ist natürlich eine Schande für Deutschland! Würde es sich um eine glaubhaft vermutete Terroristin handeln, obläge es auch nicht diesem Professor, so zu urteilen, wäre aber zu verstehen. So muß aber von einer sehr profan allgemeinen Verurteilung und Ethischer Distanzierung von der Studentin durch den Prof. ausgegangen werden, die einfach unhaltbar ist. Das führt jedenfalls auch zu keiner Völkerverständigung. Das ist Diskriminierung und sonst gar nichts!
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12.05.2006 20:00 Uhr von Make your time
 
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Ich hasse es wenn Bürger unter der Politik ihres Landes leiden müssen. Was hat die Frau denn bitte mit der Politik zu tun? Dem Land Syrien ist es doch scheiss egal ob die nun Studieren darf oder nicht, ihm schadet man nicht - nur der Studentin die nichts für das Verhalten ihres Landes kann. Genau das gleiche im Fussball: warum soll der Iran bitte nicht spielen dürfen. Die gearschten sind doch die Spieler und die Fans, nicht der Iran an sich.

---> Professor wegen Ausländerfeindlichkeit und Dummheit von der Uni werfen.
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13.05.2006 18:34 Uhr von ZHENGYI
 
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Sippenhaft: 1. Wie schon richtig angemerkt: Was kann die Studentin für die Außenpolitik Ihres Landes? Seit wann werden unschuldige Bürger für die Politik der Regierung in Sippenhaft genommen? Zuviel Judenhörigkeit - wie in diesem Fall - kann ins Gegenteil umschlagen. Wer zuviel will, bekommt am Ende gar nichts. Das Ganze erinnert irgendwie an die Affaire Wollfsohn (die allerdings von etwas größerem Kaliber war), der offiziell die Folter einführen wollte und damit das Verteidigungsministerium in eine unglaubliche Breduoille brachte.
2. Entgegen der negativen Bewertung dieses Professors ist es das gute Recht Syriens eine Politik zu betreiben, wie immer es dieser souveräne Staat für richtig hält. Dieser noch viel grundlegendere Aspekt wird viel zu wenig gesehen. Die jahre- und jahrzehntelange Propaganda imperialistischer Staaten hat die öffentliche Meinung in Deutschland in eine Schieflage gebracht.
3. Eine für einen Uni-Professor indes geradezu unglaubliche Borniertheit stellt dieser Herr Locarek-Junge unter Beweis, wenn er die Bewerberin speziell dazu auffordert, "seine Kritikpunkte in ihrem Heimatland zu ändern". Als ob eine einzelne Studentin die Außenpolitik ihres Landes ändern könnte! Als ob das syrische Außenministerium Befehlsempfänger dieser Studentin wäre!
Meine Frage an Sie Herr Professor Locarek-Junge:
"Wieviel kostet eine Semmel? Wie heißt der derzeitige Bundespräsident? Wieviel Finger sind an einer Hand?"
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18.05.2006 12:27 Uhr von Immer_wieder_gerne
 
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Furchtbar: Ich finde es einerseits furchtbar, was sich dieser Proffessor erlaubt hat, andererseits wird darüber geredet und vielleicht registriert man das in Syrien.

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