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DIHK-Chef: Wirtschaft ist Gewerkschaften hilflos ausgeliefert

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beklagt, dass die deutsche Wirtschaft den seiner Meinung nach überzogenen Lohnforderungen der deutschen Gewerkschaften hilflos ausgeliefert sei.

Die Wirtschaft müsse im internationalen Handel feste Liefertermine einhalten. Streiks würden diese Zusagen gefährden. Die gesamte deutsche Wirtschaft sei dagegen wehrlos.

"Mit bescheidener Mehrarbeit lassen sich die hohen Lohnkosten in Deutschland weitgehend ausgleichen", schlägt der DIHK-Chef vor.


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WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Chef, Hilfe, Gewerkschaft, DIHK
Quelle: www.faz.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2006 19:21 Uhr von artefaktum
 
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Die Quelle enthält vor allem in den letzten Abschnitten viel Statistik, die sich hier in drei Absätzen unmöglich unterbringen lässt. Für nähere Informationen empfehle ich daher die Originalquelle.
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11.05.2006 19:30 Uhr von emmess
 
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Um Gottes Willen! Wo sind meine Papiertaschentücher???
*Schnief*
Das ist wirklich zum Heulen - die armen Unternehmen.

Voller Mitleid,
greetz,
emmess
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11.05.2006 21:21 Uhr von Julizka84
 
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absolut falsch denn jeder Unternehmer der sich sowas gefallen lässt und nich sofort ins Ausland abwandert dem gehört es nicht anderst!

Diese Streikrechte in Deutschland sind absolut unzumutbar für Wirtschaft und Staat. Bei uns Streikt Verdi auch weil die Beschäftigten 18 Minuten länger arbeiten sollen ... ist schon schlimm wenn man sich der 40 Stunden Woche nähert.

DIE ARMEN ARMEN DEUTSCHEN ARBEITER
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11.05.2006 21:47 Uhr von calfin
 
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@emmess: ich schließe mich deinem kommentar an ;)
sofort taschentücher raus und heulen.
denn dem herrn braun geht es hier in meiner nordhessischen heimat ja auch so schlecht. besonders seinem unternehmen. och, der arme kerl. besonders interessant sind immer mal wieder geschichten von insidern über das unternehmen.
es wurde ja auch mal wieder zeit, daß herr braun sich zu wort meldet. hatte lange keine schlagzeile mehr.

@Julizka84:
wenn man nicht weiß, warum ver.di gestreikt hat, denn es ging nicht um 18 minuten mehrarbeit, dann sollte man lieber mal überlegen, warum die das tun.
aber wahrscheinlich gehörst du nicht zur arbeiterschaft, und wenn doch, dann solltest du mal nachdenken, wie arbeitsplätze entstehen; bestimmt nicht, wenn du länger arbeitest. da wird dein chef keinen neuen mitarbeiter einstellen, sondern dich bei den entlassungen vorziehen.

gruß
calfin
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11.05.2006 21:54 Uhr von chizra-Nali
 
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*emmess Taschentuch rüberschieb*: Ach, der Ludwig...
...Ludwig Georg Braun glänzte bereits im November 2004 mit dem Vorschlag, den Samstag als Regelarbeitstag wieder einzuführen. Das war auch der Zeitpunkt, andem Wolfgang Thierse (SPD) eine größere Gruppe von Deutschen ausmachte, die pauschal zu wenig arbeite: die Wessis. Und weil man immer in europäischen Zusammenhängen denken soll, forderte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber flugs längere Arbeitszeiten nicht nur für Deutschland, sondern auch für Frankreich.
Scheint doch einige Logenbrüder zu ärgern, daß gerade in Frankreich die Einführung der 35 Std.-Woche zu MEHR Arbeitsplätzen geführt hat.
Der wirkliche Grund, Mehrarbeit zu fordern (und zu wissen, daß dadurch die Arbeitslosigkeit steigt, dürfte dieser sein:
(...) Sinnvoll wären längere Arbeitszeiten ohnehin höchstens in einzelnen Industriebranchen. Aber selbst für die ist umstritten, ob Mehrarbeit die Wettbewerbsfähigkeit oder die Staatseinahmen steigern würde. Den meisten Unternehmen geht es lediglich um mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit, damit besser auf Nachfrageschwankungen reagiert werden kann. Udo Ludwig, Konjunkturexperte des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, hält den Abbau von Steuersubventionen zur Entlastung des Haushalts denn auch für weitaus viel versprechender, um die öffentlichen haushalte in Ordnung zu bringen. (...)
Tatsächlich würden sich durch einen beherzten Subventionsabbau die beiden drängendsten Probleme bekämpfen lassen. Eine Absenkung der Beihilfen, die das Kieler Institut für Weltwirtschaft auf insgesamt 155,6 Milliarden Euro pro Jahr beziffert, um nur ein Prozent jährlich brächte Bund, Ländern und Kommunen im ersten Jahr 1,556 Milliarden Euro ein. Da es sich um wiederkehrende Ausgaben handelt, würden im zweiten Jahr 3,096 Milliarden frei, im dritten wären es bereits 4,621 Milliarden.

Wie immens das Einsparpotenzial ist, zeigt sich jedoch erst bei einem beherzteren Schnitt. Nach Berechnungen des Subventionskritikers Oswald Metzger (Grüne) und des Ökonomen Alfred Boss ließen sich ohne rechtliche Probleme kurzfristig 51,6 Milliarden Euro aller Beihilfen streichen. Kappte man ab 2005 die Staatszahlungen jährlich um ein Viertel dieses Betrags, käme bis Anfang 2009 Jahren ein kumuliertes Einsparvolumen 129 Milliarden Euro zustande. Auch danach stünde die nicht mehr für Subventionen benötigte Summe von mehr als 50 Milliarden Euro dem Staat jedes Jahr zur Verfügung.

Angesichts solcher Beträge fiele das derzeitige Zehn-Milliarden-Haushaltsloch (11/2004) kaum ins Gewicht. Mit der Riesensumme könnte die Politik endlich zum Befreiungsschlag ansetzen: Der Haushalt ließe sich sanieren. Die Maastricht-Kriterien wären kein Problem mehr. Die Sozialsysteme bekämen ein neues Fundament. Und vor allem ließen sich mit dem frei werdenden Geld die Lohnnebenkosten in Deutschland um etliche Prozentpunkte senken - das würde Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit mehr nützen als wenn am Samstag wieder gearbeitet würde.

Aber der Herr Braun hat ja auch hier Anhänger, die SEINE Variante als Allheilmittel sehen.

„Das Fundament aller Staatskünste besteht darin, die Menschen zu täuschen über das, was ihr eigener Vorteil ist.“
(Johann Jakob Mohr)
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11.05.2006 22:42 Uhr von Alfadhir
 
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ja is mir klar der hät es am liebsten wenn alle: ohne lohn arbeiten müssten noch besser als leibeigene (na ja wird in zukunft eh kommen auch wenn es die meisten nicht sehen werden) aber damit ist er auch nicht anders als die politiker die uns im moment regieren (und ich wage mal so zu behaubten die danach kommen sind genau so).
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11.05.2006 22:44 Uhr von Troll-Collect
 
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realitätsferner, hanebüchener Unsinn: Aber es gibt immer noch Leute, die darauf hereinfallen.

Abgesehen davon, daß es sich beim Streikrecht um ein verfassungsmäßig garantiertes Recht handelt (Braun und Julitzka werden doch wohl keine Verfassungsfeinde sein) wird in kaum einem Land so wenig gestreikt, wie in Deutschland -> News-ID: 584967
Soll er doch nach Kanada abwandern, dort fallen 20 mal mehr Arbeitstage durch Streiks aus.

Und so schlimm kann der Druck durch die deutschen Gewerkschaften gar nicht sein, wenn man die Reallohnentwicklung in Deutschland mit denen anderer Länder vergleicht.

Leute wie Braun wollen nur die letzten Arbeitnehmerrechte schleifen, damit die Arbeitgeber (noch mehr als jetzt) die Arbeitsbedingungen nach Gutsherrenart nach eigener Willkür diktieren können.
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11.05.2006 22:47 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Ist doch gut, das dieser "Präsident" das schon erkannt hat, das die Macht beim Arbeitervolk liegt.

Wenn das jetzt auch noch die Arbeiter das so sehen, dann wird alles gut.

Naja, zumindest etwas besser.

Wir müssen uns wehren, wir sind die Mehrheit.
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11.05.2006 23:28 Uhr von Julizka84
 
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@Berliner_Pflanze: "Wenn das jetzt auch noch die Arbeiter das so sehen, dann wird alles gut. Naja, zumindest etwas besser. Wir müssen uns wehren, wir sind die Mehrheit."

Du bist bestimmt Ostberliner oder? Anscheinend hast Du noch nicht gemerkt, dass die Mauer weg ist ... außerdem gibts da was ganz lustiges das heisst "GLOBALISIERUNG" :-)

Das heisst für dich übersetzt, je weniger die Firmen Geld verdienen und je mehr die Arbeiter einen auf "Hey wir sind die krasse Mehrheit wir wollen mehr Geld" machen, je mehr Arbeitsplätze wandern ins Ausland ab. Da sind die Menschen im Vergleich zu Deutschland dankbar für Arbeit. Und niemand kann die Firmen und Reichen daran hindern ihre Firmen und Ihr Kapital zu verlegen. Die Auswirkungen spürt man schon heute ... und das wird noch schlimmer und garantiert nicht besser!
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12.05.2006 00:33 Uhr von Luthienne
 
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@ Julizka84: LOL, selten so gelacht...
Die großen Konzerne schaffen nur einen geringen %- Satz aller Arbeitsplätze, und trotzdem bläst der deutsche Staat ihnen Zucker in den Allerwertesten.
Schaffen sie dafür Arbeitsplätze? Nein, im Gegenteil- sie bauen ab und optimieren nur die Gewinne an der Börse.
Zahlen sie denn wenigstens Steuern? Nein, leider auch nicht- im Gegenteil, sie suchen und finden auch noch das letzte Schlupfloch.

Dafür verdrängen sie mehr und mehr kleine und mittelständische Betriebe, die aber mit Abstand die meisten Arbeitsplätze bereitstellen und auch noch Steuern zahlen.

Eigentlich könnten wir ja fast froh sein, wenn die Großkonzerne uns den Rücken kehren würden... *denk*
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12.05.2006 11:21 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Julizka84: Komme aus Reinickendorf und bin da auch geboren.

Und deine Ausführungen sind derart oberflächlich, das ich garnicht näher darauf eingehen möchte.

Nur eins noch zu deinem Satz...Und niemand kann die Firmen und Reichen daran hindern ihre Firmen und Ihr Kapital zu verlegen.

Wer sagt das? Du?

Selbstverständlich kann das verhindert oder zumindest eingedämmt werden, dazu sind allerdings Gesetzesänderungen nötig, und die werden bei den heutigen korrupten Politikern wohl nicht verwirklicht.
Und eins hast du noch verwechselt, diese Konzerne stellen nicht den grössten Teil der Arbeitsplätze in Deutschland dar, es bleibt immer noch genug zu tun in Deutschland.
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12.05.2006 12:22 Uhr von SchlachtVati
 
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@pflänzchen: "Und eins hast du noch verwechselt, diese Konzerne stellen nicht den grössten Teil der Arbeitsplätze in Deutschland dar, es bleibt immer noch genug zu tun in Deutschland.
"

wie wahr , wie wahr !!!

jedoch von der finanzierung will man nichts wissen , weil man ja IMMER nur nur die kleinen und mittleren einkommensschichten über steuern und abgaben schröpfen kann !!!

und deswegen heißt es so schön blutokratie , "es gibt viel zu tun , hau`n wir ab" !

und popeln lieber mit papier
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12.05.2006 12:28 Uhr von vst
 
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*schluchz*: dem armen mann muss doch geholfen werden.
da muss der gesetzgeber einspringen.
die bösen arbeitnehmer.

wäre es eine hübsche arbeitgeberin würde ich sie in arm nehmen und trösten
:-)
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13.05.2006 12:06 Uhr von maki
 
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Armes Hascherl, *streichel* *tröst*: Ist schon bitter, wenn die Gewinne nicht mehr exponentiell zum Quadrat steigen, sondern nur noch exponentiell.

Steht ein deutscher Arbeitnehmer auf der Autobahn im Stau. Klopft einer an sein Fenster und sagt:
"Wir sammeld Geld! Ein paar Aufsichtsratsvorsitzende sind von Terroristen entführt worden, die verlangen 2 Mio. Euro! Sonst überschütten Sie diese mit Benzin!"
Der Fahrer darauf: "Oh jeee. Das ist gar nicht gut! Und wieviel haben die anderen so gegeben?"
Der Fremde darauf: " So zwischen 2 und 3 Litern!"
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13.05.2006 12:13 Uhr von prod1gy
 
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Es dürfte klar sein, wessen Geistes Kind dieser Idiot ist.
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13.05.2006 13:37 Uhr von Jorka
 
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Der Mann müsste entlassen werden: Mit solchen Ideen wirtschaftet man Deutschland total kaputt.
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13.05.2006 13:38 Uhr von Jorka
 
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Und zwar entlassen ohne Abfindung: -

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