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Österreich: Braunbär riss ein Schaf - Der erste Bär in Vorarlberg seit 1860

Seit 1860 hat in Vorarlberg niemand einen freilebenden Braunbären mehr gesehen. Jetzt hat Meister Petz zweimal zugeschlagen und sich zu erkennen gegeben. Der Bär ist in Galgenul in einen Stall eingebrochen und hat ein Schaf getötet und zwei verletzt.

Dann machte er sich auf den Weg zum Schlappiner Joch in Richtung Schweiz und fraß Essensreste aus einem Stall. Zwar hat den Bären niemand gesehen, seine Hinterlassenschaften deuten aber sehr auf den in unseren Breiten ungewöhnlichen Gesellen hin.

Da Bären sich normalerweise von Menschen fernhalten, muss dieses Exemplar sehr hungrig gewesen sein, so der Biologe Rochus Schertler.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Österreich, Schaf, Bär
Quelle: www.netzeitung.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2006 17:22 Uhr von Thothema
 
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Auch wenn die Viecher nicht ungefährlich sind, würde ich gerne (aus der Ferne) mal einen in freier Wildbahn sehen. Ich hab mal gehört dass Abfallfressende Bären in den USA überhaupt nichts Ungewöhnliches sind.
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11.05.2006 18:46 Uhr von ciaoextra
 
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Abfallfressende Wildscheine: rennen täglich durch Münchens Vororte/Gärten - auch ein Spektakel (wenn auch keine Seltenheit mehr).
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11.05.2006 19:09 Uhr von Buster_
 
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Belanglos: Das ist ein Raubtier, dass den Weg des geringsten Wiederstands bei der Nahrungssuche geht.

Wenn der bei seinen "Raubzügen" erwischt wird und richtig erschreckt wird, wird er sich von Menschen fernhalten.

In anderen Ländern (Cannada) ist der Umgang mit diesen Tieren weitgehend unproblematisch. Warum sollte das nicht auch in Europa möglich sein?
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11.05.2006 19:20 Uhr von nester
 
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@buster: wo steht das der umgang mit diesen tieren hier problemtaisch ist? da man seit 149 jehren keinen braunbären mehr gesehen hat kann man wohl schlecht sagen das es probleme gäbe außer das, dass wir keine bären haben...
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11.05.2006 19:28 Uhr von Buster_
 
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@nester: Recht hast du. Möglicherweise wollte ich nur Kommentaren vorbeugen.

Aber es gibt ja auch in Österreich diverse Vorbehalte gegen die Förderung einer Bärenpopulation in den Alpen.
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11.05.2006 19:33 Uhr von Bibi66
 
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Hmmm Is irgendwie interessant.
Wie Buster ja schon sagte und Ciaoextra schon vorab bestätigte, ein (Raub)tier bzw. Lebewesen, das den Weg des geringsten Widerstandes bei der Nahrungsbeschaffung geht.

Abgesehen davon, das Mensch in gewisser Weise (mit Vorliebe) das selbe tut. Damit meine ich nun nicht nur den Besuch eines Supermarktes o.ä. anstelle sich sein Fleisch selbst zu jagen bzw. Gemüse zu pflanzen, sondern auch, lieber Fertiggerichte bzw. vorbereitete Lebensmittel zu nutzen oder Restaurants egal welcher Art aufzusuchen (ok, will nicht pauschalisieren; aber is schon interessant, wie wenige sich noch mit der Zubereitung von Nahrungsmitteln beschäftigen; Sauerkraut aus der Dose ist ursprünglich ja auch nicht sauer... *grins*). Jajaja... ich bin ja genauso... abgesehen von Restaurantbesuchen... mach mir mein Futter lieber selbst.

Genaugenommen sollte man den Bären wirklich so erschrecken, das er das sein lässt.
Warum?
Damit nicht das selbe passiert, wie vielerorts mit Vögeln im Winter.
War ja mal "modern", das Vogelhäuschen im Winter.
Mit viel Futter und Fettringe usw. usf.
Und sooo schön, wenn die Vögelchen da rumgeschwirrt sind....
Da wurd einem doch sooo richtig warm ums Herz....
Da sitzt man in der guten Stube, hats warm...
Und die Vögelchen draussen haben nun ein Häuschen und ein Fresschen,
ohne das sie ganz bestimmt elendig im kalten Schnee zugrunde gegangen wären...
Und die Vögelchen wurden immer weiter gefüttert.
Irgendwann hats keinen Spass mehr gemacht.
Und die Vögelchen sind aber immer noch gekommen.
Weil da gabs ja Futter.
Nu nicht mehr.
Aber das Vögelchen hat vergessen bzw. das Jungvögelchen hats noch gar nicht gelernt, wo es sich sonst noch Futter holen soll, wenn so kalt und verschneit ist.
Und weil das Vögelchen das nicht gewusst hat,
ist´s nun selbst Futter geworden...

WOW!!! Das ist ja fast schon ne Fabel, die ich da geschreibselt hab.... hahaha!
Und die Moral von der Geschicht? Die kann sich jeder selber denken.

Hasta Luego
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11.05.2006 20:40 Uhr von Mi-Ka
 
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@Thothema: 8 Autostunden von Ihnen entfernt gibt es über 1000 freilebende Bären.
In Kroatien leben schätzungsweise 800-1000 und in Slovenien sollten es noch mehr sein.

Beobachten kann man sie auch.
Es sind zwar keine freilebenden.
http://www.tierlobby.de/...
Dabei handelt es sich um ein Waisenheim für Bärenkinder.
Es gibt nämlich leider schon einen Jagdtourismus.

Bei ihnen in der Stadt gibt es doch genug Bären. :D
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11.05.2006 21:01 Uhr von ophris
 
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Bär als Kulturfolger: Von vielen Tieren (zB. Fuchs) ist bekannt, dass sie sich der menschlichen Dominanz anpassen und ihr Nahrungsspektrum mit menschlichen Nahrungsmitteln ausgeweitet haben. Um dieses künstliche Ökosystem abzurunden, viele Beutetiere machen das Gleiche und können so durch den Beutegreifer dezimiert werden. Bezogen auf den Bären - Ein weiteres Problem liegt in der Jagd: Kranke Tiere, die dem Bären als natürliche Nahrung dienen werden heute von Jägern erlegt und fallen für Raubtiere als Beute weg.
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23.05.2006 23:44 Uhr von marshaus
 
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traurig: nun haben wir endlich einen freilebenden baeren und schon wird er gejagt.
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25.05.2006 00:47 Uhr von ophris
 
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Ich ziehe meinen: ersten Kommentar zur News zurück. Das Tier scheint wirklich einen Schaden zu haben. Es gibt einfach kein Tier das aus Spass tötet, und dazu noch die Beute liegen lässt.

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