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Gochsheim: Gegenpendelanlage, weil die Kirchspitze mit dem Glockenschlag mitschwingt

Eine außergewöhnliche Lösung mussten sich die Bürger und Verantwortlichen einer Kirche in der Stadt Gochsheim (Schweinfurt) einfallen lassen, um das Mitschwingen des Kirchenturms bei dem Glockenläuten zu verhindern.

Jedes Mal, wenn die neuen Glocken anfangen zu läuten, würde auch der Turm der Kirche mitpendeln. Nun soll eine Gegenpendelanlage die erhoffte Besserung bringen. Der Apparat wird nur in ganz außergewöhnlichen Fällen eingesetzt.

In knapp einer Woche soll die neue Konstruktion in dem bayerischen Ort eingerichtet sein und das Schwingen des Turmes aufhören.


WebReporter: Supi200
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Glocke
Quelle: www.idowa.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2006 19:31 Uhr von Enryu
 
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toll: am besten wäre es die kirchturm glocken ganz abzubauen ich meine wer brauch den gedöns?is nur lärmbelästigung
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11.05.2006 19:52 Uhr von Wiesel75
 
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Das mitschwingen des Bauwerkes wird schon seit Jahrhunderten dadurch unterbunden, indem man die Glocken auf einer frei im Glockenturm stehenden Fachwerkkonstruktion lagert.
Dieses Fachwerkgerüst schwingt dann ca. 10cm hin und her und der steinerne Glockenturm wird dadurch nicht in Schwingungen versetzt.
Ohne die Entkoppelung der Glocken können die Bauwerke sonst einstürzen.
Ich verstsehe nicht, wie der Architekt so etwas "vergessen" konnte...
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12.05.2006 11:25 Uhr von rob1000
 
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Wozu die Glocke: Wozu braucht man eigentlich Heute noch das Glockengeläut?
Ich meine, Heutzutage hat doch jeder mindestens eine Funkuhr und kann die Zeit selber ablesen.
Die Kirchenglocken kommen doch noch aus einer Zeit, wo die Leute auf so etwas angewiesen waren.
Aber die Kirche hält wohl eisern jedes Privileg, was sie sich damals ergaunert hat, fest.
Die Millionen von schlafgestörten Menschen spielen für diese Machtbesessenen Menschen wohl keine Rolle.
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12.05.2006 18:57 Uhr von guenter jablonowski
 
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@Enryu und rob1000: Euer Kommentar geht an dem eigentlichen Problem vorbei. Offensichtlich habt ihr mit der Kirche nicht viel am Hut. Okay, braucht ihr auch nicht.
Das Problem von Resonanzen in Konstruktionen ist bekannt, deshalb werden z. B: in Motoren auch Gegengewichte eingebaut und andere Schwingungsdämpfer vorgesehen. Ich will damit sagen, dass Konstruteure sich seit langem mit dieser Thematik beschäftigen.
Deshalb kann ich meinem Vorredner(schreiber) nur zustimmen. Ein kapitaler Fehler ist dem verantwortlichen Architekten und dem Prüfstatiker vorzuwerfen. So eine Nachlässigkeit kann Leben gefährden.
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13.05.2006 10:03 Uhr von vst
 
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ich behaupte mal: dass da weder architekt noch statiker einen fehler gemacht haben.

"Jedes Mal, wenn die neuen Glocken anfangen zu läuten, würde auch der Turm der Kirche mitpendeln"

die neuen glocken. neu neu neu neu neu.
bei den alten glocken passierte das nicht.
das heißt, der erbauer der kirche hat die schwingungen der alten glocken berücksichtigt.
die neuen schwingen anders.
beim einbau neuer glocken ist aber nur der glockenbauer und der pfarrer (auftraggeber) anwesend.

so isses, wenn man keinen fachmann beim einbau dabeihat :-))
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15.05.2006 18:58 Uhr von ringom
 
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Ich schätze mal: die neuen Glocken mussten, wie das heutzutage leider üblich ist, noch größer, noch lauter, noch teurer ...

Ich würde sie einfach gegenläufig läuten lassen

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