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Niederbayern: 22- jähriger Kuriermitarbeiter schmiss 500 Gerichtsbriefe weg

Ein 22-jähriger Kurierfahrer aus dem Landkreis Regen (Niederbayern) hat in der Vergangenheit knapp 500 Briefe in den Abfalleimer entsorgt, anstatt sie an die Adressaten auszuliefern.

Der Fahrer warf wegen dem Stress an seinem Arbeitsplatz brisante Behörden- und Gerichtspost weg. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft in Deggendorf gegen den Beschuldigten.

Die zuständige Staatsanwaltschaft wirft dem Fahrer vor, Urkundenunterdrückung und Urkundenfälschung betrieben zu haben.


WebReporter: Supi200
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht
Quelle: www.frankenpost.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2006 17:42 Uhr von Bibi66
 
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Tja

Wie kommts?
Liegts an der Privatisierung?
Um konkurrenzfähig zu bleiben weniger Mitarbeiter bei geringerem Lohn ==> Frustration + Stress ==> Qualität der Dienstleistung geht gegen Null

Oder hat der Subunternehmer des Subunternehmers seinen Subunternehmer überschätzt?

Darüber sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen... Was natürlich nicht heissen soll, das der Kuriermitarbeiter nicht bestraft werden soll.

Hasta Luego
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12.05.2006 09:55 Uhr von conosco
 
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Hinter dem Skandal steckt die Ulmer DIREKTexpress: "Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass es sich dabei um die Ulmer DIREKTexpress Service GmbH handelt, die schon wiederholt wegen ihrer Arbeitsweise in Verruf gekommen ist", meldet http://20six.de/... Das bundesweit tätige Unternehmen wickelt die Aufträge vor Ort meist mit selbstständigen Subunternehmern ab, die häufig noch nicht einmal über die eigentlich vorgeschriebene Postlizenz verfügen. Oft mangelt es auch an qualifiziertem Personal und dem notwendigen „Handwerkszeug“ (wie Fuhrpark und Kommunikationsmittel). ZUdem sind die Zusteller oft nicht versichert und zahlen keine Steuern und Sozialabgaben. Behörden, die sich bei der Zustellung ihrer amtlichen Post auf die vermeintlich günstigeren Angebote von solchen Billig-Anbietern wie DIREKTExpress einlassen, gehen ein hohes Risiko ein. Das machen nicht nur die aktuellen Beispiele aus Niederbayern deutlich.
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12.05.2006 14:30 Uhr von ari99
 
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Soviel zum Thema: Postzustellungsurkunde / Zustellung durch Niederlegung.

Eine totale Rechtsbeugung !

Folgende Möglichkeiten:
Briefkasten wird
a.) in Brand gesteckt
b.) durch irgendwas abgerissen
c.) gestohlen
d.) von mehreren genutzt.

Ergo: ohne das es einen realen Nachweis gibt muß man sich behandeln lassen als ob man ein Schriftstück erhalten hat ....

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Übrigens : Ich glaube nicht das die Kostenersparnis an die Zahlungspflichtigen weitergegeben wird , somit könnte man den Behörden Betrug oder Wucher unterstellen...

Hartz IV läßt grüßen , aber das ist erst der Anfang !!!!

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