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Fund von Meteoritenbruchstücken in Südafrika - Theorie muss korrigiert werden

Bisher ging die Forschung davon aus, dass große Meteoriten in der Regel vollständig zerstört werden, wenn sie in die Erdatmosphäre eintauchen. Wolfgang Maier und sein Team aus Kanada fanden aber in einem Bohrkern ein 25 Zentimeter großes Bruchstück.

Das große Stück und mehrere kleine stammen vom Original-Meteorit aus dem Krater. Bisher dachte man, dass nur kleine Meteoriten den Weg auf die Erdoberfläche heil überstehen können. Die Zusammensetzung der Stücke spricht für eine Herkunft aus dem All.

Beim Fundort handelt es sich um den 70 Kilometer großen Morokweng-Krater, der durch einen Einschlag vor etwa 145 Millionen Jahren entstand. Ob der Meteorit mit den Veränderungen dieser Epoche zwischen Jura und Kreidezeit zu tun hat, ist unklar.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fund, Südafrika, Theorie, Meteorit
Quelle: www.wissenschaft.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2006 15:15 Uhr von Thothema
 
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Interessante Entdeckung. Ich habe mal das Museum in Nördlingen (Nördlinger Ries)besucht. Die müssen jetzt vielleicht ein paar Infotafeln dazuhängen.
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11.05.2006 22:48 Uhr von ringom
 
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Die Theorie: kannte ich aber noch nicht, dass ausgerechnet die Großen ganz zerstört worden sein sollen und die kleineren nicht. Das widersprach doch eher der allgemeinen Erfahrung und dem gesunden Menschenverstand.

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