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Selbstmordattentäter oder Selbstmörder?

Der israelische Psychoanalytiker Gehad Mazarweh, 30 Jahre praktizierend in Freiburg, äußert in der "Zeit", dass viele Selbstmordattentäter nicht politisch-religiöse Motive hätten, sondern unter psychischen Problemen litten.

Als Grund gibt er Gewalttätigkeit in der Familie, Demütigungen und soziale Enge an, die sich in eine Wut, die sich erst nur nach innen richtet, transformieren. Unterstützt durch religiöse Kräfte wird dieser Frust nach außen gerichtet.

Minderwertigkeitsgefühle entstehen aus dem Wunsch, sich an westliche Normen, wie zum Beispiel europäische Werte, anpassen zu wollen. Assimilationsversuche an westliches Leben führen zu psychischen Störungen, so Mazarweh.


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WebReporter: landschaftsarchitekt
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Selbstmord, Selbstmörder
Quelle: www.rp-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2006 03:05 Uhr von landschaftsarchitekt
 
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"sarkasmuson"

Selbstmordattentat = arabische Therapie

"sarkasmusoff"

Schon schade das die Kultur anscheinend keine anderen Mechanismen für die Lösung der Probleme entwickelt.
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12.05.2006 10:09 Uhr von hiddenangel
 
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sachen gibts ^^ *kopfschüttel*

der westen is schuld.......
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12.05.2006 11:00 Uhr von horror1
 
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die: usa ist sogar so dreist einen geistig behinderten ins weisse haus zu stecken.

Aber ich bin sicher, eine gewisse Person wird das gleich wieder verteidigen. araber ,palestinenser dunkle etc sind ja der Satan.
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12.05.2006 11:14 Uhr von Koyan
 
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Sorry, aber so ein Kommentar vom Reporter: ist nur KRANK.
Du solltest mal eine Therapie erwägen....
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12.05.2006 11:40 Uhr von landschaftsarchitekt
 
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@ Koyan: danke für den Tipp werde Therapie in Erwägung ziehen.

Aber eine Meinung zu Bewerten ist nicht Krank sondern doof, das gehört sich bei ssn nämlich nicht, schade das dir dabei keine Therapie hilft.

By the way: Ich bin einfach nur entsetzt, das Leute mit psychischen Problemen in der arabischen Welt anscheinend keine Hilfe bekommen.
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12.05.2006 11:41 Uhr von tronje
 
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Praktisch: Nu ja,
ganz so unrecht hat er ja auch nicht:

In den meisten Kulturkreisen, so auch im Islam gilt der Selbstmord ja als verdammenswert, und schließt einen Zutritt zum Himmel kategorisch aus.

Kombiniert man das nun mit dem beim Selbstmordattentat versprochenen sofortigen Eintritt ins Paradies - Kann man sich selbst umbringen, und kommt doch in den Himmel...

Und als Anstifter hat man nebenbei eine große Menschenmenge, aus der man seine Attentäter holen kann.

Trifft sich!

Klingt ironisch, ist aber so...

Versteht mich nicht falsch: Ich bin absolut gegen die Selbstmordanschläge, ich zeige nur (etwas überspitzt und sarkatisch formuliert) wie es sich eventuell für den Betroffenen darstellen mag.
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12.05.2006 11:45 Uhr von usambara
 
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@Autor: frag mal den Judenpsycho was er Deutschen attestiert!?
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12.05.2006 11:46 Uhr von Deniz1008
 
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@ an die Vorredner selam und hallo,

dieser psychoanalytiker sagt letzendlich das was seit jahren bekannt ist.

eine person mit kaputten lebenseinstellung lässt sich leichter für politische als auch religiöse ziele anderer ausnutzen.

einerseits machen solche kaputten persönlichkeiten auch karrieren, siehe auch hitler, stalin usw., dahingehend das sie ganze volksgruppen mit in den tod ziehen.

eine tatsache!

mfg

Deniz1008

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12.05.2006 11:51 Uhr von vst
 
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kommentar krank: ist kein bewertungskriterium.
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12.05.2006 12:43 Uhr von Muta
 
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zu kapitel 1: schließt sich ja nicht aus: Es gibt ja nicht umbedingt einen Gegensatz zwischen psychischen Problemen und politischem Motiv.

Wenn man wegen des israelischen Psychoanalytikers mal ruhig als Beispiel Israel nimmt, z.B. die alltäglichen Kontrollen, die Palästinenser durch die zahlreichen israelischen Grenzposten auf dem Weg zur Arbeit und zurück erdulden müssen. Hier gibt es viele Schikanen der Soldaten (sei es nun aus Langeweile, Prahlerei vor Kameraden, oder Hass durch Hetze in der soldatischen Ausbildung gegen Palästinenser), indem man mit denjenigen die vorbei wollen irgendwelche Spielchen treibt. Als Beispiel sei dieser Artikel vom Guardian mal gegeben http://www.zmag.de/...
Hier kommt es dann doch z.B. zur Kombination zwischen politischem Motiv und persönlichem psychischen Problem. Er fühlt sich auf tiefste gedemütigt und in seiner Würde verletzt durch die israelische Besatzung im alltäglichen Leben, gepaart mit Hoffnungslosigkeit.
Er steht dadurch dem Selbstmord nahe, entscheidet sich jedoch diesen Frust nach Außen zu richten (sei es nun aus Hass auf die Israelis, dem Willen nach Anerkennung als evt. Märtyrer etc. oder eine Mischung au Allen).

btw.: Den Titel der news finde ich misslungen. Das umschreibt der Originaltitel "Viele Selbstmordattentäter sind potenzielle Selbstmörder" doch wesentlich treffender.
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12.05.2006 13:18 Uhr von Borgir
 
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möchte man: jetzt von religiös-politischen interessen der attentäter darauf hinaus, dass alle attentäter geisteskrank sind? DAS ist geisteskrank
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12.05.2006 15:08 Uhr von daMaischdr
 
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der Einzige der unter psychischen Problemen leidet, ist dieser Gehad Mazarweh. (und mikebison natürlich, aber das dürfte ja jeder wissen ;-) )


Mal ehrlich, wer Leute als psychisch krank bezeichnet, die ihre einzige Möglichkeit, sich gegen einen Terrorstaat zu wehren, darin sehen, ihr eigenes Leben zu opfern, gehört selbst dringend in ärztliche Behandlung.
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12.05.2006 20:33 Uhr von daMaischdr
 
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@mikebison: es stimmt zwar, dass ich erst seit kurzer Zeit hier registriert bin, aber ich bin schon lange stiller Leser und bisher hab ich noch keinen Kommentar von dir gefunden, dem ich zustimmen konnte. ;-)

Und eine Reinkarnation bin ich nur von mir selbst.
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12.05.2006 21:27 Uhr von Luzifers hammer
 
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Der Deutsche: Fährt mit seinem Pkw über die Autobahn.
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14.05.2006 23:38 Uhr von ophris
 
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@all: viele mögen in der News nun die islamistischen Fanatiker sehen, aber die Verhaltensmuster und die Rahmenstrukturen sind die gleichen, die auch in anderen Kulturen zum Fanatismus führten. Ich weise da einfach mal auf die deutsche Vergangenheit oder den Kommunismus hin.
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15.05.2006 18:56 Uhr von marshaus
 
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nun ja: hier bei uns ueberlegt man nun warum englaender am 7/7 einen selbstmordattenat machten.
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17.05.2006 22:12 Uhr von MannisstderBlond
 
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Ist es: nicht immer so, dass Selbstmordattentäter auch Selbstmörder sind?

Ohne Selbstmord gäbe es ja keine Selbstmordattentäter.

Für mich war schon lange klar, dass die Selbstmordattentäter irgendeinen psychischen Defekt haben müssen, da es keinen nachvollziehbaren Grund für einen Selbstmordanschlag gibt.
Will nicht auch jeder Selbstmörder auf sich aufmerksam machen?
>> Ihr seit Schuld an meinem Tod! <<
Schuld sind eh immer die anderen!

>die ihre einzige Möglichkeit, sich gegen einen Terrorstaat zu wehren, darin sehen, ihr eigenes Leben zu opfern, gehört selbst dringend in ärztliche Behandlung.< Zitat von daMaischdr


Wer im Selbstmord dem einzigen Ausweg sieht, hat nichts vom Leben gelernt Denn dieses Leben, möge es auch noch so ungerecht erscheinen kann nicht einfach resettet werden

mfg
MidB

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