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Hanau: Bankräuber überfuhr Polizisten und wurde auf der Flucht getötet

Am Mittwoch wurde eine Sparkasse in Hanau überfallen. Der Täter trat die Flucht mit einem Moped an. Dabei erwischte er mit seinem Gefährt einen Polizisten und fügte ihm schwere Verletzungen zu.

Ein anderer Beamter feuerte mit seiner Waffe auf den Flüchtenden. Dieser wurde per Hubschrauber in eine Klinik gebracht und verstarb dort aufgrund der schweren Schussverletzung.

Die Identität des Räubers wurde bisher noch nicht bekannt gegeben. Das Landeskriminalamt befasst sich derzeit mit dem Fall.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Polizist, Flucht, Fluch, Bankräuber
Quelle: www.brennessel.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.05.2006 11:09 Uhr von ottyone
 
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Wer mit dem Feuer spielt So hat sich der Bankräuber das bestimmt nicht gedacht.
Selber Schuld kann ich nur sagen, hoffendlich machen die wegem dem Polizisten der geschossen hat nicht noch ne Staatsaffaire.

Wenn man die Leute ohne Risiko ausrauben will, dann wird man Politiker.

gruß ottyone
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11.05.2006 11:12 Uhr von Ralf Bay
 
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Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um. Leider wird man dem Polizisten nun wieder ans Leder wollen. Eine Tötungsabsicht lag ja eigendlich vor und damit auch der auch der Notwehr Paragraf. In Deutschland ist es ja leider so das sich die Polizisten/innen erst ermorden lassen müssen bevor Sie sich wehren dürfen.
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11.05.2006 11:16 Uhr von Son_of_Doom
 
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Notwehr: Wäre es gewesen, wenn der Täter auf ihn zurast und nicht nach dem umfahren in den Rücken schießen...
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11.05.2006 11:38 Uhr von radar
 
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Finde ich richtig: so wie der Polizist gehandelt hat.
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11.05.2006 11:47 Uhr von Schwertträger
 
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Korrekt, Notwehr war es bei dem Schützen nicht, wohl aber ein ganz normaler Schuss auf einen Flüchtigen, um ihn zu stoppen (nach ordnungsgemässer Warnung, nehme ich an). Da der Flüchtige ja schon einen Beamten umgefahren hatte, konnte man davon ausgehen, dass er das Leid weiterer PErsonen in Kauf nehmen und verursachen würde. Insofern war Waffengebrauch schon angebracht, um ihn zu stoppen. Das der Schuss so unglücklich trifft, dass er gleich tödlich ist, sollte nicht so sein, lässt sich aber nun mal nicht immer verhindern.

Dummerweise kann man den Täter nun nicht mehr der normalen Rechtsmaschinerie zuführen und es heisst einmal mehr, die Staatsmacht würde es sich zu einfach machen, ...

.... aber ich als Privatmann sage mir, dass wenn der Typ nun schon mal Pech gehabt hat, so unglücklich getroffen zu werden, wir wenigstens froh sein können, dass uns so die Kosten einer langjährigen Unterbringung seiner PErson in einem Gefängnis erspart bleiben.
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11.05.2006 12:03 Uhr von Philemon
 
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@ Schwertträger: ".... aber ich als Privatmann sage mir, dass wenn der Typ nun schon mal Pech gehabt hat, so unglücklich getroffen zu werden, wir wenigstens froh sein können, dass uns so die Kosten einer langjährigen Unterbringung seiner PErson in einem Gefängnis erspart bleiben."

Was kann ein Mensch nur für eine Kranke Ansicht haben. Wegen der paar Kröten lässt du den Tod eines Menschen gut heißen?!?! Du bist schon ziemlich Krank im Kopf! Das es überhaupt Tote gegeben hat ist eine Tragödie.
Außerdem wüsste ich schon gern was du an Steuern zahlst. dass du dir soviel Gedanken darüber machst. Nach deinem Verständnis vom Miteinander würdest du dich also auch über Tote Rentner, Behinderte, Arbeitslose oder sonstige Bedürftige freuen. Mir kommt das Kotzen bei sowas wie dir.

gruss
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11.05.2006 12:57 Uhr von Voidhawk
 
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hat der täter selber schuld: wer einen raub begeht und dann auch noch nen cop umfährt, der muss damit rechnen. don´t fuc* with the police!

ich hoffe, der polizist, der bestimmt keine tötungsabsicht hatte, wird nicht auch noch dafür bestraft.
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11.05.2006 13:15 Uhr von engineer0815
 
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@Schwertträger: Ich versteh und stimme dem letzten Absatz zu.
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11.05.2006 14:08 Uhr von meggaiwa
 
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"Tötungsabsicht" + Notwehr: Notwehr gibts keine, da er auf der Flucht war (Nachschiessen ist jedenfalls sicher keine Notwehr), und Tötungsabsicht liegt auch keine vor, denn wie manche eventuell nicht gelesen haben, hatte der Täter ein Moped und kein Auto...

Zum Schuss: Ich denke es sollte möglich sein zu treffen als Polizist, und wenn man nicht treffen kann (zbsp wegen der Entfernung), dann sollte man nicht rumschießen, immerhin hätte ein Querschläger nebenbei auch andere verletzen können.
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11.05.2006 18:46 Uhr von febad2003
 
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@meggaiwa: Ja, das ist richtig, Notwehr war es nicht, das wäre es gewesen, wenn der Polizist, auf den der Täter zugefahren ist, geschossen hätte bevor er ihn mit dem Mofa erwischt hat. Ob es jetzt ein Mofa oder Auto ist, ist in diesem Falle auch egal, denn das Notwehrrecht kann man in Anspruch nehmen, wenn man angegriffen wird - ob mit Tötungsabsicht oder nicht ist egal.

Nun gibt es ja aber auch noch andere Voraussetzungen unter denen ein Polizist schießen darf, diese sind in den jeweiligen Polizeigesetzen der Länder geregelt. So darf z. B. ein Täter der ein Verbrechen begangen hat (hier wird zwischen Verbrechen und Vergehen unterschieden) notfalls per Schußwaffengebrauch an der Flucht gehindert werden. So wie in diesem Fall.

Mit Tötungsabsicht darf nicht geschossen werden, dass unterstellt hier ja auch niemand - aber der Täter hat natürlich kein Recht darauf, dass er den Schußwaffengebrauch überlebt.

Schlußendlich ist an dem Verhalten der Polizei rechtlich offensichtlich nichts auszusetzen. Nichts desto trotz wird gegen den Polizisten jetzt wegen Fahrlässiger Tötung ermittelt werden - Rechtstaat halt....
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11.05.2006 19:13 Uhr von ari99
 
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Notwehr / Notstand: § 32
Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
------
§ 33
Überschreitung der Notwehr

Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.
---------------
§ 34
Rechtfertigender Notstand

Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für ...Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn ...das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.
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11.05.2006 21:11 Uhr von Chaosman01
 
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Hier ein paar Gesetzestexte: § 32 StGB
Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

§ 227 BGB
Notwehr

(1) Eine durch Notwehr gebotene Handlung ist nicht widerrechtlich.

(2) Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
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12.05.2006 18:13 Uhr von EinBerliner
 
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Was du selber willst, das man dir tu Wenn der Räuber in Kauf nimmt dass der Polizist schwer verletzt oder getötet wird geht es nicht "um ein par Kröten".

Tut mir leid, wenn mir das kein Wort des "Bedauerns" für den Räuber einfällt.

Vielleicht können die Paragraphenexperten mal bei dem Räuber die Mordmerkmale durchdeklinieren.
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12.05.2006 19:15 Uhr von Inserv
 
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Die Diskussion ist doch müssig: Wer einen anderen willentlich gefährdet und seine Gesundheit auf das Spiel setzt, darf sich dann nicht beschweren, wenn er niedergeschossen wird.

Und BTW: Wenn ich denn Deppen auf seinem Zweirad gesehen hätte und ich wäre dazu in der Lage gewesen, dann hätte ich ihn umgefahren. Ohne Skrupel. In Deutschland scheint man sich mittlerweile mehr auf den Täter- als auf den Opferschutz zu versteifen.

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