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CDU-Abgeordnete Erika Steinbach fordert Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache

Die CDU-Abgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, will nun gesetzlichen Schutz der deutschen Sprache erreichen. "Produkte, die in Deutschland verkauft werden, müssen auch deutsch beschriftet sein", sagte die 62-Jährige.

30% der deutschen Bevölkerung könnten kein Englisch sprechen und würden angesichts des steigenden Einflusses der englischen Sprache in vielen Bereichen des täglichen Lebens ausgegrenzt, erläuterte sie ihren Gesetzeswunsch.

Sie gab noch einige Beispiele, was wieder umbenannt werden muss. So sollen zum Beispiel "on"/"off" wieder "an" und "aus", "Sale" in Zukunft wieder "Schlussverkauf" heißen.


WebReporter: MajoB.
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, CDU, Gesetz, Schutz, Stein, Sprache, Abgeordnete, Erika Steinbach
Quelle: www.bild.t-online.de

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43 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 23:10 Uhr von MajoB.
 
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Also ich finde das Gesetz schwachsinnig, aber was erwartet man von einer alten Dame der (!!)CDU(!!) Haben die auch vernünftige Vorschläge? RICHTIG: NEIN!
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10.05.2006 09:01 Uhr von vst
 
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ich bin eigentlich gegen gesetze: aber es muss(te) was passieren.

aber das sollte über die freiwillige schiene geschehen.

wenn ich in einem laden bedient werde und der verkäufer haut mir englische begriffe um die ohren frage ich ihn ob er nicht deutsch spräche und er solle mir doch einen kollegen schicken der das kann, sonst würde ich im laden um die ecke kaufen.

das hilft.
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10.05.2006 09:04 Uhr von cyrus2k1
 
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Also bitte: Die paar englischen Wörter sind ja wohl nicht so schwer zu merken...
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10.05.2006 09:11 Uhr von Cenor_de
 
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@vst: dann müssen wir aber Hocketse auf den Schildern auch "Draussen sitzen welche rum" nennen und Besen "Kneipe hat nur Saisonal geöffnet, wenn ein besen vor der Tür hängt"

Denn 90% der Deutschen können auch kein schwäbisch.

Sprache lebt. Es gibt Lehnsworte aus anderen Sprachen.

Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ist 62 jahre alt. Das ist der Hohn schlechthin. Der Jahrgang 1944 war bei der Verteibung 1 jahr alt, die traumatische Erinneung an die heimat muss sie jede Nacht quälen, weil man sich ja an sooo viel schöne Dinge erinnet, aus seinem ersten Lebensjahr.
Revanchisten sind idioten!!!!!!
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10.05.2006 09:32 Uhr von summertime
 
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lol: Lieber ein bisschen englisch als gebrochenes deutsch. Schließlich ist englisch eine Weltsprache.
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10.05.2006 09:38 Uhr von vst
 
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Cenor_de: >dann müssen wir aber Hocketse auf den Schildern auch "Draussen sitzen welche rum" nennen und Besen "Kneipe hat nur Saisonal geöffnet, wenn ein besen vor der Tür hängt"
Denn 90% der Deutschen können auch kein schwäbisch.<
da hast du was verdreht. wenn in schwaben die "draußen hocken sie rum fete" hocketse heißt verstehen das alle schwaben. und die ausländer aus hessen, sachsen und friesland haben pech gehabt.

das heißt ich spreche in schwaben schwäbisch.

wenn ich aber in stuttgart auf dem flughafen stehe, der dame am schalte sage ich hätte gerne einen platz am notausgang wegen der beinfreiheit und sie fragt mich wörtlich:
"den notausgang vorne, hinten oder an den wings?"
da muss ich der frau einfach sagen sie wäre nicht ganz sauber. sorry.
denn sie spricht in deutschland kauderwelsch.
und das hat nichts mit sprache lebt zu tun.
dann müsste ich morgens in der s-bahn auch keine magenkrämpfe bekommen, weil die kiddies eine türkisch-krass-idiotische language parlieren.

Sprache lebt. klar. Es gäbe das Wort Fenster nicht, griechische, lateinische, französische Lehnwörter sind normal. Bereichern unsere Sprache.

Aber Sprache lebt ist meist nichts anderes als die Ausrede für Dummheit und Arroganz.

>Revanchisten sind idioten!!!!!!<
Damit hast du allerdings recht
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10.05.2006 09:40 Uhr von DaggetTheBeaver
 
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Sprache lebet im Landesinneren: Sprache lebet, na toll. Dann soll sie im landes inneren leben und sich da entfalten und nicht ständig emigrieren. Wenn die spache die gleichen ausmaße annimmt wie die elektronikindustire, na dann prost mahlzeit. Kaum ist ein wort ein begriff etabliert und bei "alten" bekannt, wird es schon wieder durch ein neues, dem trend nach ausländisches, ersetzt. Ich wundere mich nicht, wenn wir irgendwann auf grund eines hypes japanisch oder kimbuktu sprechen. Vieleicht arabisch, das potential ist hier am größten.

Heute ist "googlen" ein eingetragener begriff im deutschen Duden. In 50 jahren wird Google nicht mehr existieren. Stattdessen wird vieleicht MSN wieder ganz oben mitspielen, soll dann "msn-nen" als synomym für das durchsuchen des internationalen netzes gelten? Ich finde die deutschen sollten sich einen eigenen begriff dafür ausdenken. So viel kreativität kann doch noch in dem ehemals starken wachstumsland-deutschland stecken? Oder?

Es gibt eine liste von amerikanischen begriffen, zu denen es eine deutsche übersetzung gibt, die man auch reinen gewissens verwenden sollte, wenn man diese sprache spricht:

http://www.vds-ev.de/...
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10.05.2006 09:48 Uhr von normalo78
 
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Ja bitte schützt unsere Sprache vor den Rechtschreibreformen unserer Politiker!!!

Das fiel mir als erstes bei der Überschrift ein.

Denglish muß wirklich nicht sein. Es gibt genug Menschen, die kein Englisch verstehen und auf diese Weise, bevorzugt von der Werbung, ausgegrenzt werden (OK, wenn ich das bedenke, vielleicht doch nicht so schlecht...;)). Aber mir fällt momentan keine andere Sprache ein, die sich so von einer anderen verwässern läßt. Aber deutsch ist speziell durch englische Einflüsse verwundbar, da sich unsere Sprachen so ähnlich sind. Und dann spielt da noch der fehlende/unterdrückte Nationalstolz eine Rolle...

Jedoch wird man mit Gesetzen nichts erreichen. Das müßten die Menschen schon von sich aus ändern. Wie schon ein Vorposter schrieb - Sprache lebt und entwickelt sich.

Gruß
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10.05.2006 09:50 Uhr von Garviel
 
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@vst: Danke, insbesondere auch für das schöne Flughafen-Beispiel (schauder...). Dieses denglische Gebrabbel geht mir so was von auf den Keks, ähnlich dem Deppenapostrophen oder der - vermutlich in Bälde wegen zu häufiger Verwendung sogar amtlicherseits erlaubten - Schwachsinnsformulierung "etwas kommunizieren".

In den Kaufhäusern amüsiere ich mich jedesmal, wenn in rauen Mengen Salz angeboten wird, und wenn ich mir dann noch ansehe, wie schwer sich insbesondere ältere Menschen mit Beschriftungen und Gebrauchsanleitungen tun, dann bekommt ein Reinheitsgebot für die deutsche Sprache einen gewissen Charme...
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10.05.2006 09:51 Uhr von Cenor_de
 
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Die Anglismen sind nur der erste Schritt: Wir setzen uns in eine Zeitmaschine und begeben uns ins 16. Jahrhundert.
Nun nehmen wir jemanden Esslingen und jemanden aus Budjadingen. Gemeinsamer Wortschatz 0.
Der eine spricht einen allemannischen Dialekt, der andere einen friesischen. Die meisten Worte klngen nichtmal ähnlich.

So nu gehen wir ins 20 Jahrhundert und holen uns einen Mann aus Peking und einen aus Stockholm.

Nun denken wir nochmal über die Gloabalisierung und ihre Möglichkeiten nach und fragen uns: warum tauchen plötzlich in allen Sprachen Anglismen auf ?

Dient das möglicherweise der Verständigung?

Der Friese und der Schwabe können immer noch so sprechen, daß sie sich nicht untereinader verstehn, aber sie können auch anders.

Die Globalisierung macht Landessprachen zu Dialekten.

Der evolutionäre Vorteil des Menschen ist seine komplexe, abstraktionsfähige Kommunikation.
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10.05.2006 09:56 Uhr von Cenor_de
 
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Denglish: ist eine Kaulquappe. Sie sieht komisch aus.
Das wird aber mal ein Frosch.

Die Menschen, die nicht ab Klassse 5 Englisch hatten (also mindestens 4 Jahre) sterben demnächst aus.
Wir werden ihnen folgen, denn unsere Kinder haben ab Klasse 1 Englisch (also mindestens 9 Jahre)
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10.05.2006 10:04 Uhr von Cenor_de
 
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@normalo78: Die Anglismen halten in allen ländern einkehr.
Besonders nationalistische Länder. wie z.B. Frankreich wehren sich vehement.

Werfen wir mal einen Blick auf Holland. das sind so wenige, daß sich Übersetzung und Synchro nicht lohnen.
Der Holländer bekommt bestenfalls Untertitel.
Alle US Filme laufen im Orginal und auch auf DVD gibt es nur sehr selten mehr als Subtitles.
Auch Bücher werden längst nicht alle Übersetzt.

Holländer, die nicht englisch sprechen, sind von der main-Steam Kultur des Westens abgeschnitten. Selbts im TV läuft Derrik auf Deutsch und Star Trek auf englisch.

Wir sind halt 80 Millionen Pöppel, deshalb wird alles synchronisiert und übersetzt.

Premiere machte erstmals den schritt und sendete DHW & Lost direkt auf englisch, mit garnichmal so schlechten Einschaltquoten.

Die Verkaufszahlen von halfblood prince zeigen auch sehr deutlich, wieviele Deutsche gut genug englisch sprechen um Bücher im Orginal zu lesen.

Mir passieren Anglismen auch oft unabsichtlich, weil ich sehr viel englisch spreche, das rumpelt mir schonmal durcheinander, was auch besagter Stewardes passiert sein wird.
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10.05.2006 10:08 Uhr von Garviel
 
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@Cenor: Denglish könnte aber auch eine Mutation sein, die aus dem Genpool wieder entfernt wird. Die 4 Jahre (künftig vielleicht 9, vielleicht auch 10) Englischunterricht lassen IMHO sogar eher darauf hoffen, dass dort deutlich wird, dass sich Sprachen miteinander austauschen, gewisse Ähnlichkeiten aufweisen (z.B. ist Englisch in manchen Teilen des Wortschatzes dem Bairischen ähnlicher als dem Deutschen), dass aber beide Sprachen sinnlos miteinander zu vermischen Unfug ist.
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10.05.2006 10:33 Uhr von Ferfari
 
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Wir sind Pabst: Mich stören eigentlich ein parr englische Begriffe nicht, auch wenn sie oft nicht nötig wären.
Schlimmer sind die Kreationen in Kinderspracheoder der sinnfreie Mix von Deutsch und Englisch.

"Make your Heimspiel", aus der Cola-Werbung
"Arme Hoppel-Heide", Bildschlagzeilen
"Weg mit dem Doof-TV!"
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10.05.2006 10:35 Uhr von steppin_razor
 
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gute idee ... allgemein. mich bricht das denglich dermaßen an, das kann man sich kaum vorstellen. dazu muss gesagt werden, dass ich von berufs wegen gaaaaaaaaanz viel mit der deutschen sprache zu tun habe - und dazu noch mit englisch, französisch und spanisch: ich bin übersetzer. und wenn dann ein kunde daherkommt und mich anraunzt, (m)eine deutsche übersetzung eines textes sei ja wohl nicht von einem muttersprachler gegengelesen worden, weil ich an einer stelle das wörtchen "zu" vergessen hab, aber derselbe kunde auf ebendiese übersetzte broschüre "französische detail aid" draufschreibt, dann wächst mir ja spontan ne feder!
und sowas darf gern ausgemerzt werden, meinetwegen auch gern per gesetz, wie in frankreich schon lange üblich.

greetz,

sraz
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10.05.2006 11:14 Uhr von Paganini
 
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Englisch: Lustigerweise sind 80 Prozent der Deutschen, die denken, sie würden englisch sprechen können, allerhöchstens in der Lage, die paar Brocken Werbedenglisch zu verstehen.

Die meisten wären nicht in der Lage, sich über komplexere Dinge als Wegbeschreibungen mit einem englischsprechenden Menschen zu unterhalten.
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10.05.2006 11:26 Uhr von mister_e
 
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@autor: Sich darüber lustig zu machen , dass man die Deutschesprache vorm Niedergang schützen will, ist nicht gerade sehr weitsichtig. Zumal würd ich es schrecklich finden in 10-20 Jahren nur noch einen Deutsch-English-MischMasch zu sprechen.
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10.05.2006 11:34 Uhr von chithanh
 
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freie Meinungsäußerung: Diese Abgeordnete will doch nur die Entwicklung der Sprache aufhalten. Wenn den Verbrauchern die Verwendung aus dem Englischen entlehnter begriffe nicht gefällt, dann sollen sie halt mit den Füßen abstimmen und derart beschriftete Produkte nicht mehr kaufen.
Auch ist die Unkenntnis der englischen Sprache kein gottgegeben unabänderliches Schicksal, sondern wird regelmäßig in Schulen und Volkshochschulen bekämpft. Dort gibt es sogar spezielle Kurse für Senioren.
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10.05.2006 11:36 Uhr von Cenor_de
 
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@Paganini: Die englische Ausgabe von HP6 erreichte Platz 3 der Bestsellerlisten. (nach HP6-Deutsch und Sakrileg)

Offensichtlich spricht also ein Teil der Deutschen sehr gut English. (und vermutlich ein anderer Teil ganz gut russisch ;))
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10.05.2006 11:56 Uhr von kwikkwok
 
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Wer unter uns ohne Schande ist, Was sollen übrigens Anglismen sein? Genau, dieses Wort existiert nirgendwo;) (Da fehlen leider zwei sehr entscheidende Buchstaben.)

Das Flughafenbeispiel finde ich auch unter aller Kanone. Trotzdem stand in der alten Ausgabe des Zauberbergs, die mir mein Eltern zuhause einst zur Verfügung stellten, ein seltsames Wort: Choc. Glücklicherweise kann meine Mutter sehr gut Französisch, und so klärte sich dieses Rätsel rasch auf. Heute schreiben wir halt Schock und dürfen uns sogar der Jugendslangbereicherung eines daraus abgeleiteten Verbs erfreuen, die keinen mehr ´schockt´;)

Drollig in der von User DaggetTheBeaver (kein deutschtümeldner Nick, wirklich nicht;)) empfohlenen Liste gleich am Anfang auf dieses Kleinod zu treffen:

abgespaced: ausgeflippt, verrückt, weltfremd

´ausgeflippt´? Die Recherche überlasse ich denen, die es interessiert *fg* Merke: Das ist ein veritables Minenfeld, da geht auch schon mal eine hoch unter den Füßen der selbsternannten Sprachpuristen. Gottseidank hat das dann nur Verletzungen ihrer Eitelkeit zur Folge;)

Aber natürlich sind vor allem die Errungenschaften der jung-dummen Werbetexter fast immer ein Graus, und es gibt wirklich keinen vernünftigen Grund, Schlussverkauf durch 'Sale' zu ersetzen, im Gegenteil. Und 'Coffee (noch schlimmer: Kaffee) to go' wird von mir nicht getrunken, weder im Gehen noch im Stehen noch im Sitzen;)

Von staatlichen Regelungen halte ich allerdings nichts, gerade Frankreichs diesbezügliche Bemühungen sind regelmäßig einfach nur ein Anlass zur allgemeinen Erheiterung.

PS: Paganini möchte ich hundertprozentig beipflichetn; die tatsächlichen Englischkenntnisse derer, die sich ihrer hierzulande gerne rühmen, sind in aller Regel unter aller Kanone.
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10.05.2006 12:05 Uhr von Noratkia
 
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Ist doch voll in Ordnung! Hey, die Franzosen machen uns vor wie es laufen kann. Die haben solche Gesetze. Und es wird hier ja nicht von einem kompletten Verbot gesprochen.

Ich bin für solch ein Gesetz!
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10.05.2006 12:38 Uhr von SchlachtVati
 
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mahlzeit: ich find die "verdinglichung" der muttersprache(n) (denn englisch wir auch in mitleidenschaft gerissen), auch nicht besonders berauschend ! und bei produkten würde ich mir schon eine "übersetzungsmatrix"(hihi) wünschen !

"handy=taschy=tragy=" :D
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10.05.2006 12:47 Uhr von Andross
 
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Finde ich gut Die deutsche Sprache sollte mehr geschützt werden, als dies zurzeit der Fall ist. Die gewaltige Anzahl von Anglizismen oder englischen Wörtern in unserer Sprache gefällt mir nicht. So geht es auch meinen Bekannten und den meisten meiner Freunde. "Final Sale", "German Wings", "Holidays", "Happy Birthday", "Merry Christmas", etc. etc. Meist ist die Verwendung solcher Wörter sinnbefreit und lächerlich, sollen sie doch "trendy" und "chic" wirken. Der wirkliche Effekt ist, daß sich Otto-Normal-Verbraucher fragt, in welchem Land er eigentlich lebt. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man durchaus das deutsche Wort bevorzugen. Schließlich ist unsere Sprache auch ein Teil dessen, der uns als Deutsche identifiziert, sie ist Teil unserer relativ alten Kultur und im Laufe der Jahrhunderte "gewachsen". Amerikanischen Kulturhegemonismus mag ich gar nicht. Ich bin froh, daß ich in Deutschland lebe, nicht in den USA. Jede Initiative, die den amerikanischen Spracheinfluß auf unsere Sprache schwächt, kann ich nur befürworten!
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10.05.2006 12:49 Uhr von mort76
 
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armes Deutschland! Die Sachen werden sicher auch billiger, wenn alles eine deutsche Beschriftung braucht.

Lernt gefälligst mal was dazu, ihr Nörgler und Zukunftsverweigerer!
Wer nichtmal Worte wie "On" oder "Off" behält, sollte vielleicht besser mal was lesen oder was lernen, statt Fernsehn zu gucken. Demnächst heißt es noch: 5% der Deutschen sind Analphabeten- malt gefälligst bunte Bildchen drauf, damit es auch noch der letzte Pfosten bedienen kann!

Das ist alles nur billige Polemik für die deutschtümelnde CDU-Wählerschaft, quasi ein Ableger der Leitkultur- und Integrationsdebatte.
Die CDU sollte vielleicht mal einsehen, daß es eine globale Leitkultur gibt, die sich um nationale Eitelkeiten nicht schert, ob es denen paßt oder nicht. Und der intellektuelle Bodensatz des Landes, der mit einem Wort wie "Off" überfordert ist, sollte nicht den Maßstab setzen.

Sprache ist nicht in Stein gemeißelt, Sprache lebt!
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10.05.2006 12:55 Uhr von maki
 
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Wir gehen zum Morning Meeting, besprechen den Revenue, legen Close out Dates fest, Chefin mosert über den Payrollreport im Food&Beverage-Management-Bereich rum und fordert as soon as possible ein Follow up vom Housekeeping, den letzten Logbook-Eintrag des VIP XYZ über den Roomservice betreffend...
Anschliessend mault sie noch ein bisschen über die Probleme mit den Grooming Standards rum und fordert während des Executive Lunchs das Executive Team auf, den Department Heads auf die Finger zu klopfen, damit diese (wiederum As soon as possible) zum nächsten OCM-Meeting ihre KPOs fertig ausgefüllt vorlegen.
Human Ressources Management soll bei Bewerbern besser auf die Skills achten und die Year to Date-Ergebnisse sollten anhand der letzten Washs auch besser (nein, nicht outlooken) aussehen.

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