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Online-Spiele: Fünf Prozent der Spieler laut Studie süchtig

Fünf Prozent der Online-Spieler in Deutschland sind süchtig. Dies geht aus einer Studie der Universität Mainz hervor. An der Studie nahmen 10.000 PC-User zwischen 14 und 25 Jahren teil. 50 Prozent wissen, dass sie süchtig sind.

Die Sucht wirkt sich auch auf das reale Leben der Spieler aus. Viele haben Kontaktprobleme. Udo Thiedeke, ein Soziologe, erklärte, dass viele Spieler die Welt des Online-Spiels als Ventil nutzen, um Macht auszuüben. Unter den Süchtigen sind auch Frauen.

Thiedeke meinte aber auch, dass das Online-Leben nicht generell in Frage gestellt werden dürfe. Kontakte werden auch mit dem "Online-Ich" gepflegt, sonst gehen sie verloren.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Online, Spiel, Studie, Prozent, Spieler, Online-Spiel
Quelle: portale.web.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 21:45 Uhr von [email protected]
 
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süchte: tja,....

bevor online spiele jetzt wieder verteufelt werden:

die einen sind süchtig nach fußball, sie anderen schminken sich morgens 2h lang, ....
"5% der online spieler in DE sind süchtig" ...das ist auch nicht wirklich viel und außerdem nicht gerade die schlimmste aller süchte(...).
jeder muss selber wissen wie er seine freizeit gestaltet.
wie sagt man? ,richtig: "alles in maßen"
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09.05.2006 22:21 Uhr von Iamne vides
 
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Ich bin nicht süchtig! Ich kann jederzeit aufhören, wenn ich will. Ich will nur nicht.
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10.05.2006 01:48 Uhr von exekutive
 
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wenn ich merke, dass mich ein bestimmtes game süchtig macht, dann zock ich dieses "einfach" 24 stunden am stück..

danach kotz es mich so extrem an, das ich erstmal 2+ wochen kein bock mehr darauf hab ;)
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10.05.2006 07:55 Uhr von mages
 
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und jetzt bitte die studie, wieviele raucher süchtig sind und wie viele drogenkonsumenten süchtig sind. danke.

ich finde, man kann so ziemlich nach allem süchtig sein, wenn man damit einen mangel aus vergangenen tagen kompensieren will.
viele der süchte werden auch gerne mal mit liebe verwechselt.
so sind wir menschen nun mal. wir können uns jederzeit einer sache voll und ganz hingeben. dafür haben wir ein fein ausgeklügeltes belohnungssystem im hirn (soweit vorhanden). ;-)
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10.05.2006 08:47 Uhr von Universum22
 
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Auch ich bin Suechtig! Karl F. Jena: Hier ich bin auch Suechtig.
Und das ist auch gut so, den dank meiner Onlinesuechtelei, habe ich keine Zeit mir den Hirnschiss der TV Sender herein zu ziehen a la "Big Brother", "Deutschland sucht den Superdepp", "Die Promi Farm" und wie Sie alle heissen moegen.
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10.05.2006 09:04 Uhr von Maglion
 
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@Universum22 aber anscheined kennst Du den ganzen Mist trotzdem so gut, dass Du ihn bewerten kannst! ;-)

Fazit: Du bist noch nicht genug Computersüchtig ! :-)

Im Ernst:
5% hört sich nicht nach viel an, es ist aber trotzdem bedenklich, dass es schon so viele Süchtige gibt. Wenn man bedenkt, wie stark dieser Spielemarkt expandiert, kann man sich ja ausrechnen, wieviele Betroffene es in Zukunft geben wird.

Und es ist schon ein Unterschied, ob eine Sucht "nur" gesundheitliche Folgen haben kann oder ob eine Sucht grundsätzlich Auswirkungen auf das gesamte sozial Gefüge einer Person hat. Man muss sich mal vor Augen halten, was das im Detail für Folgen hat - kurzfristig und langfristig.

Und nur weil jemand spielsüchtig ist, heißt es nicht, dass er sonst keine Sucht hat. ;-)
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10.05.2006 09:30 Uhr von summertime
 
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Jeder hat irgendeine Sucht.... Süßigkeiten, Zigaretten, Alkohol, Drogen, TV, Computerspiele, Sport,Arbeit usw ... :) Jeder darf sich selbst raussuchen wo er sich einordnet *g
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10.05.2006 10:12 Uhr von Chromgott
 
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Ich bin auch süchtig nach Sauerstoff, oder viel schlimmer noch Dihydrogenmonoxid ...
Das Zeug ist verdammt gefährlich es kann in seinem gasförmigen Zustand schwere Verbrennungen verursachen,
ist ein Hauptbestandteil des sauren Regens,
in Kernkraftwerken und Tumoren zu finden und führt beim Einatmen zum Tode. DHMO fordert jährlich tausende Opfer!!!



"Alles was "Spass" macht, ist verboten oder macht abhängig/dick" heisst es immer. Wir sollten uns endlich davon frei machen bei dem Wort Sucht immer nur an Spritzen und Pullen zu denken, es gibt Milliarden von Süchten die der einzelne Mensch nicht als Sucht wahr nimmt, weils für ihn "normal" ist...
Ich bezeichne mich als Internet/Computersüchtig, weil ich mir nicht vorstellen kann wie essein würde, wenn ich meinen PC abbauen und in den keller stellen würde.
Das nur 5% der Spieler süchtig sind, halte ich für maßlos Untertrieben!

PS: Verbietet endlich Wasser!
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10.05.2006 10:17 Uhr von tiffy2908
 
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Ab wann ist man Süchtig? ALso die Frage würde sich mir stellen, da ich auch jeden Tag am Pc sitze , aber nicht umzu spielen, ich checke meine Emails, und news, und unterhalt mich tagtäglich online mit leuten die ich auch privat kenne, aber wenn ich abends nach hause komme, is da schon der zwang mal den pc anzumachen um zu gucken was es neues giebt,is das schon sucht? Ich dneke ein wenig shcon, also wieso reden sie dann immer über die Spieler?
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10.05.2006 12:34 Uhr von TrancemasterB
 
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Ganz einfach: Weil Spieler "Mörder" sind.
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10.05.2006 12:43 Uhr von DJCray
 
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Schwachfug: Es gibt keine Sucht nach Spiele: , sondern maximal einen Zwang danach online oder offline zu zoggen.

Wenn jemand z.B. nach Heroin süchtig ist, dann braucht er diesen chemischen Stoff um sein Körper zu befriedigen.

Bekommt er das Heroin nicht, kann er auch in einen gesundheitlich bedenklichen Zustand fallen, der medizinisch betreut werden muss!!!

Wird nun ein Zogger von seinem Spielgerät getrennt, dann vermisst er es sicherlich und glaubt nichts anderes tun zu können, als spielen zu müssen.

Aber körperliche Auswirkungen sind nicht vorhanden.

Ich glaube auch kaum, dass jemand der 2 Wochen Urlaub mit netten Freunden verbringt, in den Zeiten seinen PC oder Spielkonsole vermisst.

Oder was meint Ihr?

Gruß
DJCray
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10.05.2006 13:38 Uhr von Mondelfe
 
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Ich bin auch süchtig nach ssn... :)))
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10.05.2006 13:46 Uhr von Yaso_k
 
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Hahaha: Dieser Beitrag ist ja köstlich! Ganz viel zum außeinandernehmen. Von vorne angefangen:

"Fünf Prozent der Online-Spieler in Deutschland sind süchtig."

Der Suchtbegriff lässt sich doch nicht auf ein Spiel übertragen. Wenn ich mit Freunden jeden Tag Karten spiele, bin ich dann auch süchtig vom Kartenspielen?

"An der Studie nahmen 10.000 PC-User zwischen 14 und 25 Jahren teil. 50 Prozent wissen, dass sie süchtig sind."

Eben waren es noch 5 Prozent, nun sind es gleich 50.

"Die Sucht wirkt sich auch auf das reale Leben der Spieler aus. Viele haben Kontaktprobleme. "

Ich würde eher sagen, dass es andersherum ist. Diejenigen, die schlechter Kontakte knüpfen können, verbringen mehr Zeit am Computer. Das Computerspielen - selbst regelmäßiges - kann sich nicht direkt auf die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, auswirken. Im Gegenteil.

Gerade durch Online-Spiele kommt man mit Leuten aus aller Welt zusammen. Ich finde das sehr positiv.

"Unter den Süchtigen sind auch Frauen."

Hahahaha ... der Satz wirkt reichlich deplaziert.
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10.05.2006 14:36 Uhr von Universum22
 
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@ DJCray: Also als letztens mein Compie fuer 1 Tag in der Reparatur war, habe ich vor dem leeren Tisch gesessen, geheult, gesabbert, mich verstuemmelt und 5 Kilo zugenommen, da ich die Freie Zeit mit Futtern gefuellt habe.
Es waren die laengsten 15 Stunden meines Lebens, also wenn das keine Koerperliche Auswirkung war, dann weiss ich nicht. :)

*G*
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10.05.2006 14:36 Uhr von [email protected]
 
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@ Yaso_k: "Eben waren es noch 5 Prozent, nun sind es gleich 50."

lol, erst denken dann schreiben

50% von den 5% wissen es ;-)
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10.05.2006 16:22 Uhr von DJCray
 
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@ Universum22: :-)
Körperliche Auswirkung sicherlich.

Aber du sprichst eine ernste Sache an.

Wenn ein Partner den anderen verlässt, passiert das wirklich mit einem.

Ich hoffe doch, Du bist nicht mit deinem PC verheiratet?
;-)

Gruß
DJCray
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10.05.2006 18:44 Uhr von Yaso_k
 
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[email protected]: Klar, das kann man sich schon herleiten. Aber es ist verwirrend geschrieben.

"An der Studie nahmen 10.000 PC-User zwischen 14 und 25 Jahren teil. 50 Prozent wissen, dass sie süchtig sind."

Die Sätze hängen direkt zusammen. Man könnte also annehmen, dass 50 Prozent dieser 10.000 PC-User glauben, dass sie süchtig sind.
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10.05.2006 20:17 Uhr von Hino-Ken
 
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Süchtig... ah ja Ich bin Nahrungsmittelsüchtig.
Ohne Nahrungsmittel wird mein Körper schwach, und meine sowohl mentale als auch physische Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab.
Genauso verhält es sich mit Schlaf.

Ohne mein geliebtes mindestens-5-Stunden-Zock pro Tag passiert mir das NICHT.
Ich zocke weil es Spaß macht, nicht weil meine Körperliche/geistige Leistungsfähigkeit davon abhängt.

Btw: Gibt es auch eine Statistik wieviel % aller Statistiken vollkommen unsinnig sind, oder sogar subjektive Feindbilder schaffen?

Soll ich mir jetzt von der Regierung vorschreiben lassen, nicht mehr als eine Stunde pro Tag zu zocken?
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10.05.2006 23:23 Uhr von Nessy
 
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das wirklich Sucht ist. Ich wage es, dies mal zu bezweifeln. Gerade 50 Prozent, diese Zahl erscheint mir viel zu hich.
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10.05.2006 23:53 Uhr von alexolaf
 
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hört: sich viel an, ist es aber nicht. Wenn es wirklich so ist, meine ich, sind 5% nicht viel
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11.05.2006 12:37 Uhr von HolyLord99
 
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alexolaf: 5% würde bedeuten, dass in jeder schulklasse, die 20 schüler hat, einer onlinesüchtig ist. findest du das wirklich wenig?
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14.05.2006 03:20 Uhr von Isamu_Dyson
 
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moral und umsatz: wieviele geben all ihr geld für autos aus? für reisen zu auswärtspielen ihrer mannschaft? für modellbau oder sonstiges...hobby ist hobby. wer spielt schon nur solo bei onlinespielen? keiner...da er sonst offline spiele spielen könnte.

immer diese blöden statistiken die keine aussagekraft haben.
was eher wichtig ist das millionen umsatz durch diese spiele erzielt werden...weil spieler online für reales geld items oder gold im spiel erwerben können.
was tun spielefirmen dagegen? nichts...weils mehr accounts deswegen gibt...somit mehr umsatz.

und mal ehrlich...es gibt immer leute die übertreiben...egal in welchen bereich. mir ist lieber leute spielen online games, knüpfen kontakte dort als auf der strasse zu sein und straftaten vor langweile zu begehen.

und warum machen spiele "süchtig"? weil dort jeder etwas erreichen kann...was im wirklichen leben nicht immer gegeben ist.

die moral von der geschichte...macht das real life fairer...dann haben leute auch wieder interesse an ihrem leben und nicht ihrem virtuellen ich.
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14.05.2006 20:36 Uhr von marshaus
 
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schon schlimm: wenn man keinen kontakt mehr hat und in der unwirklichen welt der spiele versinkt.

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