09.05.06 18:36 Uhr
 1.242
 

DIHK-Chef: Drei Auszubildende sollen sich zwei Lehrlingsgehälter teilen

Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, hat vorgeschlagen, dass sich in Zukunft drei Auszubildende das Lehrlingsgehalt von zwei Auszubildenden teilen könnten.

Durch diese Maßnahme verspricht sich der DIHK-Chef in mittelständischen Unternehmen neue Lehrstellen. Protest kommt von den Gewerkschaften. "Billig gleich mehr Arbeit" funktioniere ihrer Meinung nach nicht.

Im letzten Jahr sank die Zahl der Lehrlingsverträge um vier Prozent und das ist die niedrigste Zahl seit der deutschen Wiedervereinigung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Chef, Auszubildende, DIHK, Lehrling
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden
Studie: Man vergisst schneller, wenn man bei Events fotografiert
Legendäres Müritz-Hotel aus DDR-Zeiten wird gesprengt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.05.2006 18:49 Uhr von Phoebe5035
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und wovon sollen die azubis: leben?

das lehrlingsgehalt reicht ja so meist schon nicht aus, um sich eine wohnung leisten zu können und dann auch noch genug für essen, sprit und versicherungen (krankenkasse, auto etc.) übrig zu haben.
kenne etliche leute, die während ihrer ausbildung bei ihren eltern wohnen mussten, weil das gehalt nicht mal für eine ein-zimmer-wohnung gereicht hätte. wenn die entfernung eltern - ausbildungsplatz nicht zu groß ist, mag das ja auch alles okay sein. jedoch gibt es viele leute, die den ausbildungsplatz nicht im gleichen ort oder in der umgebung haben und daher gezwungen sind, sich eine wohnung zu nehmen.
und wenn die jetzt nur noch 2/3 des eh schon mickrigen gehalts bekommen, wie sollen die dann leben? stellt man denen dann klappbetten in den keller der ausbildungsstelle, weil das gehalt nicht mal für die miete reichen würde?
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:11 Uhr von real.stro
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das nimmt langsam: kranke Züge an. So ein hilfloses "wirprobiernesmaldamitgestammel" ist doch unerträglich!!!
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:18 Uhr von ManuelDoninger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
die ihk mal wieder: <ironie on> einfach die zwangsbeiträge für die handelskammer abschaffen, dann können sich die kleineren firmen die lehrlingsgehälter leisten. </ironie off>
aber mal spaß beiseite, ich habe schon von einigen kleineren firmen (und zwar von den chefs persönlich) gehört, dass diese zwangsbeiträge für die kammern eigentlich gar nichts bringen, und sie nur unnötig belasten. und das sind nicht nur ein paar cent.
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:25 Uhr von cep28
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@phoebe5035: Klappbetten? Im Keller der Ausbildungsstätte?
Wenn, dann aber nur dann, wenn der Lehrling die hälfte seiner Vergütung als Miete wieder abdrückt, ist jawohl mal klar. [Ironie aus]
Leute, ich sag euch, der 1Euro Job kommt schneller als ihr zu schauen könnt. Die Zielvorgabe der Bonzen und der Lobby ist klar, glaube das brauch ich nicht weiter aus zu führen.
Für mich stellt sich allerdings die Frage, wie lange die Deutsche Bevölkerung noch braucht, um sich über unzählige Differenzen hinweg auf das gemeinsame Ziel: Verhinderung der totalen Ausbeutung einigen kann, egal ob ich den Asi von neben an jetzt leiden kann oder nicht.

grüße CEP
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:33 Uhr von mäGGus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich Hasse Kaufleute Obwohl (und vielleicht gerade weil) ich erst letztes Jahr meine Ausbildung als Kaufmann abgeschlossen hab kann ich nur bestätigen was die IHK für ein Sauladen ist.

Service = 0

Ich hatte fragen zu meinen Prüfungen und habe nichtmal jemanden ans Telefon bekommen obwohl ich es sehr oft versucht habe ich wurde immer "ins Leere" verbunden.

In der Realität arbeiten Azubis idR als 40+ Stunden Vollzeitkräfte und machen den Job von Leuten die das zehnfache verdienen würden (war jedenfalls in meiner Firma so) und wenn man sich dann beschwert das man schlecht mit dem Gehalt auskommt dann kommen Sätze von den Chefs wie "Wir mussten noch draufzahlen damals" oder das berühmte "Lehrjahre sind keine Herrenjahre".
Und wer kann schon einen Nebenjob annehmen wenn er schon 8 Stunden pro Tag plus Überstunden arbeiten muss um überhaupt eine Ausbildung zu bekommen. Wenn ich mich wegen ÜS beschwert habe hiess es immer "seien sie mal lieber froh das sie überhaupt ne Ausbildung machen dürfen".

Ich finde es eine Unverschämtheit, den Standard den man heute einhalten muss um eine Ausbildung überhaupt machen zu dürfen kostet dich als Person eine Menge Geld
...
Woher soll ich von 300€ netto im Monat gehobene Garderobe, ein Handy zur ständigen Verfügbarkeit, ein Auto wegen Flexibilität oder vorallem was zu essen kaufen? Von den Leuten die nicht zuhause wohnen können ganz zu schweigen. Das interessiert aber weder die IHK noch die Firmenchefs... hauptsache billige Arbeitskräfte die man jederzeit kündigen kann.
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:49 Uhr von diegoh
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das Problem liegt ganz woanders. Die effektive Arbeitszeit eines Auszubildenen ist viel zu gering. Durch den ganzen Schulunterricht in dem Stoff nachgeholt werden muss, der eigentlich schon seit der 8. Klasse sitzen sollte, wird viel zu viel Zeit verschwendet. Dazu kommen noch monatelange Lehrgänge, welche Pflicht sind usw... Da bleiben von den 40 Stunden effektiv nicht mehr viel über. Und da lohnt es sich für Firmen auch nicht Auszubildene einzustellen. Es ist nun einmal praktischer und auch günstiger Hilfsarbeiter einzustellen, welche letztendlich in der Stunde deutlich weniger kosten.

Zudem hat die Qualität der Bewerber schlichtweg nachgelassen. Wenn ich mir bei uns in der Firma die Bewerbungen anschaue, da wird einem ganz anders. Fehler beginnen da nicht selten bereits bereits bei der Adresse. Dazu noch ein paar andere Unzulänglichkeiten und die Sache ist nun einmal gegessen.

So kommt es auch, dass in unserem Betrieb in diesem Jahre zum ersten Mal kein neuer Auszubildener eingestellt wird. Und das nicht, weil wir etwas gegen Auszubildene haben, sondern weil es schlicht und ergreifend keine passende Bewerbung gegeben hat.
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:52 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dieser Sauladen kann nur fordern aber wenn es darum geht, seine Rechnungen pünktlich zu bezahlen, sieht man den wahren Geist dieser Institution.

Mein damaliger Ausbildungbetrieb, der für diesen Laden Software entwickelte, ist wegen deren sch**ß Zahlungsmoral fast in Konkurs gegangen!

Und dann auch noch Zwangsbeiträge kassieren dürfen. _Das_ gehört mal abgeschafft.

)B-[
Kommentar ansehen
09.05.2006 21:14 Uhr von delauer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Falsche Lösung: Die Azubi´s verdienen eh schon sehr wenig. Sie verbringen zwar nicht die volle Arbeit, wie ein ausgelernter aber jeder hat mal klein angefangen.
Außerdem sollte man das Geld bei anderen Sachen einsparen. Da gibt es genug Gebühren, die man ein bisschen senken könnte, um den Firmen einen Azubi interessanter zu machen.

Außerdem:
Die Firmen stelllen schon solche Anforderungen an die Jugendlichen, dass sie sie auch ruhig besser bezahlen können.
Sie sollen am Besten über 18 Jahre alt sein, einen Führerschein besitzten, beim Bund bzw. Zivildienst gewesen seien, etc.

Wie sollen Jugendliche, die ca. 19 Jahre alt sind und in einer eigenen Wohnung bzw. Wohngemeinschaft leben, dann noch ihr Leben finanzieren? Wenn man mit 22 (also wenn man ausgelernt ist) noch Zuhause wohnt, macht das beim Arbeitgeber auch wieder einen schlechten Eindruck, da er noch nicht eigenständig im Leben steht. Aber wieso biiteschön nicht? Weil er es ganz einfach nicht bezahlen kann.
Kommentar ansehen
09.05.2006 21:47 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Genau und dann am besten das dreifache an Überstunden machen. Warum zahlt der Azubi nicht einfach noch was dafür, dass er eine Ausbildung machen darf? Der ganze IHK-Laden ist doch nicht mehr zeitgemäß, weg damit, dann würde auch wieder ein geldmäßiges schwarzes Loch verschwinden.

@diegoh

Und das gibt euch dann das Recht, vorhandene und passende Bewerber auszunutzen oder was?!? Gehts dir noch gut? Schlechte Bewerbungen dahingestellt, aber irgendwie benutzt das jedes Unternehmen als Ausrede, kann ich mir gar nicht vorstellen, selbst bei mangelnden Orthographiekenntnissen kann man seine Bewerbung mit dem Computer aufsetzen und anschließend die Rechtschreibprüfung durchlaufen lassen.

Wenn ich Leute wie euch reden höre, dann wird MIR ganz anders, klingt fast so, als könne keiner der Jugendlichen noch korrekt schreiben, das kannst du ja wohl nicht ernsthaft behaupten oder?
BTW: Welche Ausbildungen bietet ihr eigentlich an und welche schulischen Voraussetzungen stellt ihr an die Bewerber?

Das mit der BS ist nämlich auch so eine Sache, hier werden, denke ich, nicht nur Sachen gelehrt, die man in der Schule schon hatte, sondern auch viel Neues, beispielsweise bei einer Freundin von mir Werbung, Marketing etc. So etwas wurde bei mir im WiPo-Unterricht in der Schule allenfalls angerissen, aber sicherlich nicht berufsfertig vermittelt (es heißt ja auch "allgemeinbildende Schulen").

Aber zurück zum Thema, alleine, wenn schon schon von Voraussetzungen wie "FS und eigenes KfZ" hört, wer soll das bitteschön bezahlen? Der Azubi von seinem Gehalt - *looooooooooooool*

Der perfekte Bewerber sieht übrigens so aus:

20 Jahre alt, berufsqualifzierender Studienabschluss in der Tasche und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung ;-)
Kommentar ansehen
09.05.2006 23:46 Uhr von Kampfpudel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie wärs denn mit: Zwei Arbeitnehmer teilen sich den Lohn EINES der beiden.
Oder zwei Kinder bekommen nur EIN Kindergeld.
Oder zwei Rentner leben nur von EINER Rente.

Die spinnen...
Kommentar ansehen
09.05.2006 23:52 Uhr von Jorka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Warum nicht gleich: Drei Auszubildene teilen sich ein Lehrlingsgehalt.... aber wollen wir mal die Herren vond er IHK nicht auf Ideen bringen.

Solche Praktiken kann man eigentlich nur als moderne Sklavenarbeit bezeichnen... traurig.
Kommentar ansehen
10.05.2006 00:26 Uhr von Luthienne
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sinnvoll wäre es höchstens, in kleinen Betrieben einen dritten Azubi seitens des Arbeitsamtes- Verzeihung, der Agentur für Arbeit- mit einem Zuschuß zu fördern bzw das dritte Gehalt zu übernehmen.
Jetzt komm mir bitte keiner mit dem abgedroschenen Spruch, dass kein Geld da ist. Es IST da, wird aber lieber in neue Logos, sinnlose Beschäftigungstherapie, tolle Broschüren und Eigenwerbung und neuerdings auch Überwachung der bösen Arbeitslosen verschwendet.
Kommentar ansehen
10.05.2006 00:28 Uhr von exekutive
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
jeder betrieb: der nicht ausbildet gehört geschlossen oder boykottiert..

es gibt ausnahmen.. wo kleinen betriebe wirklich die finanziellen mittel fehlen.. aber wenn ich das immer höre, wie arbeitgeber ihren standpunkt zu verteidigen versuchen..

blabla bla alle zu dumm... jeder betrieb der das sagt, wünsche ich das er pleite geht.... ihr sorgt dafür das die jugend keine zukunft mehr hat.. von daher sollt ihr auch kein recht auf zukunft haben. punkt aus

egal was man auch als jugendlicher machen kann, alles ist verkehrt..

dann sagen die leute, das die jugend gefälligst flexibel sein soll und nicht darauf pochen darf, in dem geburtsort seßhaft zu bleiben.
dann kommt dazu, das azuibis immer weniger geld bekommen.. lal? sollen wir uns für euch in stücke reissen?
ohne geld kann man nicht flexibel sein !

ihr seid in meinen augen nur dreck, ihr seid mit schuld das es deutschland so schlecht geht. und dann immer die schuld auf uns schieben, das wir zu blöd zum scheißen sind

und ihr arbeitgeber seid auch noch stolz auf eure heuchlerische politik

in deutschland geht es 70 millionen menschen schlecht, damit es 10 millionen gut geht (ihr wisst wie das gemeint ist)
Kommentar ansehen
10.05.2006 00:33 Uhr von jesse_james
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Revolution ? Mich würde es bei der sich entwickelnden politischen und wirtschaftlichen Situation in Deutschland nicht wundern wenn es bald den großen Knall geben würde.

Und wenn es passiert werden sie sich wie immer gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben, weil alle zu feige und zu unfähig sind Verantwortung zu tragen in diesem Staat.
Kommentar ansehen
10.05.2006 00:44 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wenn die 3 auszubildenden: doppelt so lang arbeiten , bekommen sie doch das doppelte raus , macht doch SINN !!! ;)

--------------------------------------------------------------


jaja wir alle , aber wirklich ALLE müssen den gürtel enger schnallen , nur so wird das was mit dem aufschwung ! *fg*

Friede den Palästen - Krieg den Hütten!

http://gew-hessen.de/...

ACHTUNG : ein "nullstellenfehler" ist in der verlinkung !
Kommentar ansehen
10.05.2006 01:38 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
sorry: der link müßte funtionieren !!!

http://www.gew-mittelhessen.de/...
Kommentar ansehen
10.05.2006 02:12 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
jesse_james: Sag mal, wovon träumst du nachts? Das deutsche Volk und sich erheben, lol, selten so gelacht.

Jammern, aber immer schön fleißig weiter ausnehmen lassen, leider...
Kommentar ansehen
10.05.2006 04:01 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Deutschland* wie Dumm Land? selam und hallo,

in deutschland gehen so manche vorschläge gewaltig an der realität vorbei.

da brauchen sich schulabgänger/innen für einen ausbildungsplatz zukünftig nicht zu bewerben, weil es für die 2-3 jahre dauernde ausbildung das ganze finanziell für sie nicht mehr lohnt.

lol*

mfg

Deniz1008
Kommentar ansehen
10.05.2006 10:43 Uhr von diegoh
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@the_nothing: An welcher Stelle habe ich gesagt, dass Firmen das Recht haben andere auszunutzen? Meine Ausbildung liegt selber noch nicht lange zurück und ich stehe keinesfalls auf der Seite von Firmen, die gegen Ausbildung sind.

Ich habe nur gesagt, dass man das System an anderer Stelle überarbeiten müsste. Fächer wie Sport und Religion haben in der Berufsschule nichts mehr verloren. Dafür hat es einfach zu wenig mit dem Beruf zu tun. Stattdessen sollte die fachliche Ausbildung stärker gefördert oder die Schultage eben entsprechend gekürzt werden.

Zurück zu den Noten: Der durchschnittliche Notenspiegel bei den letzten 10 Bewerbungen lag >3,5 wobei es sich hierbei im wesentlichen um Hauptschul- und Realschulabgänger handelt. Und sowas kann ich nur dahingehend deuten, dass die Abgänger entweder zu dumm oder zu faul sind.

Ich selber komme aus einer Berufsgruppe, in der die Gehälter während der Ausbildung vergleichsweise niedrig sind, meiner Meinung nach sogar zu niedrig. Und ich muss auch noch die nächsten Jahre damit auskommen.

Wie gesagt, die Ausbildung muss einfach effizienter gestaltet werden bzw. für Firmen attraktiver sein. Wenn Auszubildene sooo billige und fähige Arbeitskräfte wären, dann würden die Firmen doch Auszubildene ohne Ende holen. Aber so ist es nicht, in den meisten Fällen zahlen die Firmen bei Auszubildenen drauf. Der Weg, den die IHK hier gehen will ist deswegen aber nicht der richtige Weg. Hier muss einfach etwas unternommen werden, nicht bei den Lehrlingen, aber eben an anderer Stelle.
Kommentar ansehen
10.05.2006 12:52 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
diegoh: Ja gut, nur was kann man denn machen, um Unternehmen Auszubildende schmackhafter zu machen? Eine staatliche Ausbildungsförderung wäre u.U. sinnvoll (ähnlich dem Kombilohn-Modell), doch woher nehmen, alle Gelder verschwinden doch in unserem unübersichtlichen Bürokratiesumpf. Es ist echt jedesmal dasselbe, anstatt dass unser Staat überlegt, wo das Geld bleibt, wird lieber nach neuen Möglichkeiten gesucht, wie man das Volk weiter ausnehmen kann.
Kommentar ansehen
10.05.2006 14:21 Uhr von diegoh
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@the_nothing: Sicherlich ist es nicht einfach, es den Firmen schmackhaft zu machen. Wie ich bereits sagte, würde ein Ansatz darin bestehen, dafür Sorge zu tragen, dass die Azubis mehr Zeit in der Firma verbringen. Nehmen wir als Beispiel eine Tischlerausbildung, dann kommen da viele Tage zusammen, während der 2,5-3 Jahre sind das z.B.: 90 Tage Urlaub (nein, auch die gönne ich den Azubis), 7,5 Wochen für div. Kurse, 3 Wochen für die Abschlussprüfungen, Schultage und unvermeidlicherweise auch noch ca. 30 Fehltage durch Krankheit. Klar kann man hier nicht alles beliebig streichen, aber die Kurse und Schultage lassen sich deutlich zusammenfassen. Dies wäre z.B. möglich, indem man an einem Schultag vormittags normalen fachbezogenen Unterricht hält und Nachmittags die praktischen Tätigkeiten der Kurse erlernt. Ich weiß, dies wäre auch ein Eingeständnis der Auszubildenen an den Betrieb, aber ich würde es für sinnvoll halten. Auch wenn dies zugegebenermaßen nicht für alle Ausbildungsberufe gilt, aber da muss man halt differenzieren.

Finanzielle Anreize seitens des Staates wären dann im Zweifelsfall noch durch eine Ausbildungsplatzabgabe zu finanzieren, welche von Betrieben zusammengetragen werden müsste, die sich nicht ausreichend im Bereich der Ausbildung betätigen.

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Spanien: Konflikt um Katalonien geht weiter
Obamacare: Nächste Schlappe für Trump
Dillingen: Unbekannte stellen aufblasbare Sexpuppe vor Radarfalle


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?