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Lübeck: Frau erdrosselt ihr Baby mit einem Kleidungsstück aus Angst um ihren Job

Eutin (bei Lübeck): Eine 23-jährige Frau, die bereits zweifache Mutter ist, tötete aus Angst um ihren Arbeitsplatz ihr Neugeborenes und versteckte es anschließend in der Garage. Das Baby brachte sie wahrscheinlich allein in ihrer Wohnung zur Welt.

Für Heinz Welbers vom Kreisjugendamt ist die Täterin aber keine "gefährliche Gewalttäterin", vielmehr sieht er sie in einer Notlage. Ein Haftbefehl liegt bisher nicht vor. Mit drei Kindern hätte die Frau keine berufliche Perspektive mehr gesehen.

Mit 16 war die heute 23-Jährige zum ersten Mal schwanger, kurz darauf ein zweites Mal. Sie begann dann eine kaufmännische Ausbildung. Sie muss sich nun wegen Totschlag im minderschweren Fall gerichtlich verantworten.


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WebReporter: MajoB.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Baby, Angst, Job, Kleid, Kleidung, Lübeck
Quelle: www.bild.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 16:21 Uhr von MajoB.
 
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Der Fall ist schon tragisch. Es muss schon heftig sein, wenn ein Mensch so reagiert. Und in der Quelle steht, dass die Nachbarin sie als gute Mutter einstufte von daher ist es echt heftig.
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09.05.2006 16:54 Uhr von ciaoextra
 
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wer keine kinder: haben will, hat gefälligst zu verhüten. ich weiß nicht, womit hier einen totschlag noch zu rechtfertigen ist - die alte hat 9 Monate gewußt, daß sie ein kind kriegt und hat es dann trotzdem noch umgebracht. so etwas gehör zwangssterilisiert.
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09.05.2006 16:56 Uhr von MajoB.
 
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Zwangssterilisation, denkst du dass es das Richtige wäre?
Sicherlich kann man streiten ob eine Anklage wegen Totschlags gerechtfertigt ist, aber ich denke es war ein spontaner "Akt der Verzweiflung" als ein geplanter Mord.
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09.05.2006 17:12 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Naja: Abgesehen davon, das ciao gegen die Todestrafe ist, hält sie nichts von Menschenrechten.

Woher kommt diese radikale Einstellung?
Verbittert?

Sicherlich muß diese Frau bestraft werden, dieser Mord darf auch nicht verharmlost werden, aber Zwangssterilisation, erinnert doch sehr an das Nazi-Regime.
Oopps, wie kommt denn das?
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09.05.2006 17:14 Uhr von The_Nothing
 
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Totschlag ja der minderschwere Fall geht aber zu weit. Wer nicht verhüten kann und schon zwei Kinder hat, sollte über die Konsequenzen bescheid wissen. Es ist weder ein Vergewaltigungsbaby, noch eine unwissende Teenagerin, was die Annahme eines minderschweren Falls nach §213 StGB noch rechtfertigen würde.

Kein Mord, das ist klar (psychische und physische Ausnahmesituation nach der Geburt), aber es sollte als Totschlag nach §212 StGB gewertet werden, die Frau ist 23 und weiß, wie man verhütet, dass man ein Kind auch zur Adoption freigeben kann usw. Sie hat einfach nur die "billige Lösung" gesucht, auf Kosten des Kindes, und das sollte nicht ungesühnt bleiben.
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09.05.2006 18:08 Uhr von real.stro
 
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Wird jetzt Kindstötung zur: Lösung und Bewältigung sozialer Existenzängste zugelassen und irgendwann straffrei gestellt, sobald man die Karrieregefährdung nachweisen kann? Ich kann mir nicht helfen. Irgendwas stimmt hier nicht. Und tschüß
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09.05.2006 18:16 Uhr von Garviel
 
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Überlegt mal. Die Tussi hat das dritte Kind geboren, von keinem der - vermutlich - drei Väter steht in der Quelle auch nur ein Wort. Ebenso wenig von ihren Eltern oder anderen Halt-gebenden Angehörigen/Freunden. Möglicherweise kann man im Interesse der ersten beiden Kinder, denen sie offenbar eine gute Mutter war (und hoffentlich weiter sein wird), sogar auf eine Haftstrafe ohne Bewährung verzichten (wenn sie dann überhaupt noch daran interessiert ist, denn ihren Arbeitsplatz wird sie ja vermutlich trotzdem verlieren), nur: Wenn schon eine Zwangssterilisation ausscheidet (aus guten Gründen), kann man ihr dann nicht wenigstens zu einer freiwilligen Sterilisation raten? Dann kann sie weiter rumpoppen, wie sie will, sie schadet dann wenigstens nur noch sich selbst.
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09.05.2006 20:41 Uhr von P A P P S T Y L E
 
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kann sie verstehen: [edit;xmaryx]
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11.05.2006 11:54 Uhr von sacratti
 
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Bild und Express: Darauf gebt ihr also Eure Kommentare ab. Ich habe gerade in der, jetzt gesperrten NEws, mit dem Kofferbaby geantwortet.
Ob es sich um einen Minderschweren Fall handelt, wird das Gericht feststellen, nicht das Jugendamt.
Hier wird einmal mehr Stimmung gemacht, um schärfere Gesetze zu fordern oder einfach nur, dem Pöbel nach dem Mund zu reden/ schreiben.
3 Kinder, drei verschiedene V#ter womöglich, keiner zahlt, die Frau ist nicht ganz richtig in der Birne, das alles eignet sich hervorragend für ein Stimmungsbild, und tatsächlihc ,mir ist auch nicht wohl bei dem Gedanken an solche Leute, sieht man ja auch ab und zu im TV, meist fett und ungepflegt, oft Opfer von heiratswilligen Asylanwärtern, und doch widerum Klischees. Jede Situation , in der sich ein Mensch befindet, ist einmalig und muss dahingehend beleuchtet werden.
dass man daraus schlussfolgern kann, künftig soll es straffrei sein, seine Kinder zu töten, ist dumme Polemik.
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11.05.2006 11:55 Uhr von adibaba
 
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passt prima zur Koffergeschichte: wir können uns langsam darauf einstellen, dass die Frauen immer die Opfer sind. Kann es auch sein, dass etwas anderes in dieser Gesellschaft nicht stimmt.
Töten wegen des Job´s, ist für mich ein niedriger Beweggrund.

Für die MUTTER: nur Kopfhoch, wird schon nicht so schlimm werden, wir haben doch noch Familienrichter- die sind immer für eine Überaschung gut.

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