09.05.06 16:18 Uhr
 392
 

Grünen-Politiker Ströbele forderte nicht die Nationalhymne auf Türkisch

In einem Interview mit einem Journalisten der BZ wurde Ströbele gefragt, ob er sich auch eine türkische Version der Nationalhymne vorstellen könne.
Ströbele antwortete mit: "Warum nicht?"

Daraufhin veröffentlichte die BZ, Ströbele fordere die Nationalhymne auf Türkisch (ssn berichtete). Die Bildzeitung titelte sogar, Ströbele wolle den Deutschen ihre Nationalhymne nehmen.

Die Meldung mit der Ströbele-Forderung ging durch große Teile der deutschen Medienlandschaft. Ströbele hat bereits 590 "Hassbriefe" aufgrund der falschen Berichterstattungen bekommen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sgwt
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Politik, Politiker, Nation, Die Grünen, National, Türkisch, Nationalhymne
Quelle: www.taz.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die Grünen sind gegen ein pauschales Verbot von Kinderehen
Landtagswahl im Saarland: Nur Die Grünen versprechen mehr Informationsfreiheit
Kanzlerin stellt vor der Wahl klar: "Die Grünen sind kein bevorzugter Partner"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.05.2006 15:35 Uhr von sgwt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde es immer wieder verwunderlich, dass Meldungen in der gesamten Deutschen Presse von einem Medium ins andere übernommen werden, die schlichtweg gelogen sind.

Interessant finde ich übrigens, dass es mindestens seit 2000 eine Übersetzung der Nationalhymne in Türkisch existiert.

Das Referats Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages veröffentlichte das Grundgesetz und die Nationalhymne in einem Taschenbuch zweisprachig.
Kommentar ansehen
09.05.2006 19:30 Uhr von Lienna
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
naja, es ist nicht so schön, dass alles verdreht und noch mehr hinzugedichtet wird. Die taz ist allerdings auch nicht sehr neutral. Versucht natürlich ihre linken Götter wieder ins schöne Licht zu drehen.

Klar besteht ein Unterschied zwischen "warum nicht?" und "fordert", der Verantwortliche wird dann wohl eine auf´n Deckel bekommen, sofern es so war wie berichtet, oder?

Ehrlich gesagt ist es mir egal, ob er es nun gesagt hat oder nicht. Meine Meinung zu Ströbele hat sich dadurch nicht geändert.
Kommentar ansehen
10.05.2006 08:19 Uhr von sgwt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich mag Ströbele nicht daran hat sich ebenfalls nichts geändert.

Den taz-Artikel finde ich arg launisch geschrieben und ebenfalls nicht besonders gut.

Jetzt bin ich gespannt, ob die neuen Erkenntnisse ebenfalls in einem vergleichbaren Maße durch unsere Medienlandschaft geistern, wie die ursprüngliche Meldung. Der Skandal hat für mich nichts damit zu tun, was Ströbele meint oder denkt. Der eigentliche Skandal ist, dass unsere ach so informativen Medien so schnell auf ungeprüfte Meldungen hereinfallen und sie verbreiten.

Vielleicht trägt es dazu bei, dass die Medienlandschaft insgesamt wieder ein wenig seriöser werden, wenn die Geschichten solcher Falschmeldungen weiterverbreitet werden. Das wäre mir wichtig.

Schau Dir doch mal die lebhaften Kommentare hier bei SSN aufgrund der Falschmeldung an, wie sich da einige die Mäuler zerissen haben, Ströbele habe zuviel gekifft oder sowas. Da sieht man doch, wie Rufmord funktioniert und welche Macht und Verantwortung die Medien haben (sollten).

Kommentar ansehen
12.05.2006 07:34 Uhr von mutanto
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
taz artikel: ist wirklich unter aller kanone. trotzdem - auf http://www.stroebele-online.de (irgendwie ein komischer name für ne url *G*) hat er dazu eine stellungnahme verfasst..

bitte mal lesen

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Die Grünen sind gegen ein pauschales Verbot von Kinderehen
Landtagswahl im Saarland: Nur Die Grünen versprechen mehr Informationsfreiheit
Kanzlerin stellt vor der Wahl klar: "Die Grünen sind kein bevorzugter Partner"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?