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Archäologie: Beinahe 3.000 Jahre alter Monolith in Mexiko entdeckt

Mehrere hundert Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt haben Archäologen einen großen, verzierten Monolith gefunden. Er wurde von den Olmeken, einer der ältesten Kulturen Mittelamerikas, geschaffen und soll ihnen als Mondkalender gedient haben.

Der Archäologe Guillermo Ahuya sieht in dem riesigen, behauenen Sandsteinquader einen Hinweis darauf, dass die Olmeken weiter nördlich als bisher angenommen, gesiedelt haben.

Der reliefverzierte Monolith wiegt 30 Tonnen, ist acht Meter lang, vier Meter hoch und fünfzig Zentimeter breit. Die Olmeken lebten in Mexiko zwischen 1.300 und 600 Jahren vor Christus.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Entdeckung, Mexiko, Archäologie
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 14:56 Uhr von Thothema
 
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Im Zusammenhang mit der Sonnenscheibe von Nebra, die mit 3600 Jahren nur ein bisschen älter ist, finde ich es spannend, wie an allen Enden der Welt, ähnliche Dinge gemacht wurden. Die Scheibe aus der Bronzezeit diente ja auch als Mond- und Sternenkalender.
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09.05.2006 16:00 Uhr von hathkul
 
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hmmm und es ist nicht nachweisbar daß von dem monolithen eine nachricht in richtung jupiter geschickt wird ? hmm.. hmm....
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10.05.2006 15:03 Uhr von CHR.BEST
 
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Nachthimmel = Unterhaltungsprogramm der Antike: Heutzutage packen sich die Leute vor die Glotze und gut ist. In der Antike gabs das ja alles nicht, auch konnte man viel mehr Sterne sehen da es keine "Lichtverschmutzung" gab.
Kein Wunder also daß das die Phantasie und Inspiration der Menschen überall auf der Welt beflügelt hatte. Ist es heutzutage nicht genauso sofern man sich mal die Zeit dazu nimmt?
Ich meine was reizt die Heere der Hobbyastronomen weltweit sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, Beziehungskrisen zu riskieren, nur um diese geheimnisvollen Nadelstiche am Himmelsfirmament zu betrachten?
Befriedigung aus wissenschaftlicher Erkenntnis alleine ist meiner Meinung nicht der Grund. Es ist die Ehrfurcht vor der Schönheit der Natur.

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