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Bielefeld: 91-jähriger Autofahrer rammt Radfahrer und überfährt dann dessen Arm

In Bielefeld ereignete sich am Sonntag gegen 14:20 Uhr ein Verkehrsunfall, wobei ein 91-jähriger Autofahrer beim Einbiegen in eine Straße einen zwölfjährigen Radfahrer übersah, welcher infolge des Zusammenpralls vom Rad auf die Fahrbahn stürzte.

Anstatt sein Fahrzeug anzuhalten, gab der Senior jedoch Gas und fuhr mit seinem Auto über den linken Arm des Jungen, der auf der Fahrbahn lag. Aufgrund der erlittenen Verletzungen musste der Schüler stationär in einer Klinik aufgenommen werden.

Der Radfahrer trug zum Unfallzeitpunkt einen Schutzhelm, der ihn vor Kopfverletzungen bewahrte. Wegen der offensichtlich altersbedingten Fahruntüchtigkeit wurde der Führerschein des Unfallverursachers an Ort und Stelle sichergestellt.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Autofahrer, Bielefeld, Radfahrer, Arm
Quelle: www.presseportal.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 14:20 Uhr von labor_007
 
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Trotz hohem Respekt vor hohem Alter bin ich dafür, dass bei Führerscheininhabern ab 75 Jahren zumindest zweijährliche Kontrollen der Fahrsicherheit stattfinden - wie es auch in Dänemark gehandhabt wird.
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09.05.2006 15:35 Uhr von derSchmu
 
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Fahruntuechtigkeit ist unter anderem eine Sache: des Alters.
junge Leute sind erst mit der Zeit in der Lage ein Fahrzeug zu fuehren und aeltere verlieren diese Faehigkeit mit der Zeit, ob nun physisch- oder psychisch bedingt.
Daher sollte man Tauglichkeitsuntersuchungen ab gewissem Alter immer einsetzen.
Aber im Alter wird man auch gern mehr ichbezogener, wo einige Lobbies dann in Zukunft Angst um ihren Fuehrerschein haben wuerden, wuerde solch eine Regelung in Kraft treten.
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09.05.2006 15:45 Uhr von Dream77
 
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das ich bezogen im alter @ der schmu: ich habe auch immer geschimpft das rentner immer denken sie hätten vofahrt oder vorrang im strassenverkehr.

jedoch musste inb den den letzten monaten feststellen das es vielleicht gar nicht ich bezogen ist, als vielmehr die unfähigkeit zu urteilen.

hier weshalbn ich zu diesem schluss gekommen bin.
Ich btereue privat eine ältere dame, sie ist letzten dezember 90 geworden. beachtliches alter und bios auf ein paar schwierigkeiten beim laufen und demenz gehts ihr ganz gut. Ihre demenz bezieht sich nur auf bestimmte sachen, eigentlich ist sie inm strassenverkehr recht fit. Nun musste ich aber feststellen das sie, wenn wir in die stadt zum einkaufen gehen, einfach nicht an den strassen mit den ampeln anhält. wenn ich sie dann anhalte und sage das die ampel rot ist, dan sagt sie immer gleich, ja, bei einer roten ampel darf man nicht über die strasse, das mache ich auch nicht... naja sie wollte es ja gerade machen. Mir ist dabei aufgefallen, das sie ganz genau auf die strasse achtet. wenn autos auf der strasse sind, dann hält sie mit ihrem gehwägelchen an. wenn die strasse ruhig ist, dann geht sie einfach und misachtet die ampel, guckt noch nicht mals auf die ampel. in beiden situationen nicht.

ich frage mich immer noch ob es daran liegt das sie vergisst das es ampeln gibt, oder ob es der mechanismus ist der greift. denn vor 80 jahren, als sie 10 war zum beispiel, gab es lange noch nicht so viele autos und ampeln wie jetzt.
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09.05.2006 16:19 Uhr von Runeblade
 
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@dream77: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Vor 80 Jahren gab es sicherlich nicht soviel Autos und allgemein Verkehr, aber die Zeit dazwischen war lang genug um sich dem stärker werdenden Verkehr anzupassen. Gehen wir mal von vor 40 Jahren aus, also als sie gerade 50 war, da war der Verkehr schon um einiges stärker vorhanden und hat sie das zu der Zeit auch gemacht? Selbst 60 ist ein Alter, in dem man eigentlich noch eine gesunde Vernunft im Strassenverkehr walten lassen könnte. Und ich denke 1976 war die Masse an Autos und Ampeln mit der heutigen durchaus vergleichbar.
Mal ganz ehrlich, ich denke alte Leute sollten ab einem gewissen Alter durchgecheckt werden, ob sie noch am aktiven Strassenverkehr, sei´s als Autofahrer oder auch als Fahrradfahrer / Fußgänger uneingeschränkt teilnehmen können. Denn nicht jeder Senior hat eine Pflegeperson die sie begleitet.

Gruß, Runeblade
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09.05.2006 17:02 Uhr von Dream77
 
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runblade: sorry vielleicht hab ih vergessen die problematik von demenz vergessen zu erwähnen.

Es wird öfters gesgat, das um so älter der mensch wird.. um so mehr verstezt er sich in seine kindheit rein. demenzkranke haben keine oder geringfügige fähigkeiten sich an das zu errinern was vor 3 m inuten passiert ist. dieser zeitraum dehnt sich immer weiter aus. so vergessen demenzkranke eigentlich alles. die frau die ich betreue... hatte 13 geschwister, sie war die jüngste. drei von denen sind bei der spanishen grippe gestorben. sie redet aber weiterhin davon, das all ihre 13 geschwister bei ihr zu besuch kommen.

Jemand hat es mal so ausgedrückt...

ein hochgradig dementer mensch ist von der entwicklungsstufe mit einem drei jährigem kind gleich zu setzen.


( natürlich icht in allen bereichen)

wenn es um die normale vergesslichkeit gehen würde.. oder um das simple älter werden, so mgst du vielleicht recht haben.

Jeder der einen schwerst behnderten ausweiss hat und ein dickes B ( ständige begleitung) drinn stehen hat, darf nicht alleine raus.
da ist es an de politik was drann zu unternehmen
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09.05.2006 18:52 Uhr von labor_007
 
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@Dream77: kleine Korrektur Deines Beitrages:

Das grosse B auf der Seite 1 des Schwerbehindertenausweises besagt lediglich und wörtlich:
"Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen"

Dies bezieht sich jedoch auf das kostenvergünstigte bzw. kostenlose Mitführen von Begleitpersonen und sagt nicht aus, dass der Schwerbehinderte nicht ohne "Wärter" die Wohnung verlassen darf.
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09.05.2006 19:14 Uhr von Dream77
 
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@ labor: ja vom gesetz geber aus gesehen hast du recht. von der medizinischen seite gibt es gründe weshalb das B ausgestellt wird.
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09.05.2006 20:22 Uhr von P A P P S T Y L E
 
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boa ey: [edit;xmaryx]

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