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Erster metallischer Kunststoff hergestellt

Ein Team amerikanischer und koreanischer Forscher hat erstmals einen Kunststoff hergestellt, welcher Metallen nicht nur hinsichtlich der Leitfähigkeit ähnelt, sondern auch andere Eigenschaften und Verhaltensweisen von Metallen hat.

Die Basis für diesen metallischen Kunststoff bildet Polyanilin, das nicht auf herkömmlichem Wege sondern unter Zusatz von Sulfonsäuren in Form dünner Filme hergestellt wird.

Die Filme leiten den elektrischen Strom, die Leitfähigkeit nimmt bei Temperaturabnahme zu und Licht (speziell infrarotes Licht) wird nahezu verlustfrei reflektiert. Das sind Eigenschaften, die bisher nur "normale" Metalle auf sich vereinigen konnten.


WebReporter: steto123
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kunst, Kunststoff
Quelle: www.wissenschaft.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 09:14 Uhr von steto123
 
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Aufgrund der geringen Leitfähigkeit sind jedoch bisher praktische Anwendungen nicht in Sicht. Aber sicherlich werden weitere Materialien in dieser Richtung folgen, womit eine neue Klasse von Kunststoffen am Beginn ihrer Entwicklung steht.
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09.05.2006 10:27 Uhr von Dream77
 
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in der news beschreibst du das sie leitfähig sind....
vielleicht hättest du das mit der geringen leitfähigkeit in der news vermelden sollen undn icht ind enem comment..

zur news.. klasse, wenn die das verfeinern, wird es bald keine "edelmetalle" mehr geben....was darsu wohl folgen mag...
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09.05.2006 10:41 Uhr von Zenon v.E.
 
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Leitfähigkeit 100 mal geringer als bei Kupfer: Dieser Satz hätte vielleicht noch in die News gehört.

Insofern passt schon alles: Es ist ein enormer Fortschritt, aber die Leitfähigkeit ist noch gering.
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09.05.2006 11:45 Uhr von zefram_chochrane
 
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Erinnert ein wenig an "transparentes Aluminium"
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09.05.2006 12:48 Uhr von steto123
 
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Leitfähigkeit: irgendwie wollte ich es noch reinbekommen, andererseits ist zum Beispiel die spezifische elektrische Leitfähigkeit von Kupfer auch 60 mal größer als die von Quecksilber oder 6 mal so gross als die von Eisen. Daher halte ich von solchen überzogenen Vergleich nicht allzuviel.
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09.05.2006 12:50 Uhr von thimphu2003
 
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Kosten ? Nun ja... wie teuer soll´s denn sein?

Bisher wurde leitfähiger Kunststoff - also bis etwa 10 hoch 4 oder 5 (also 10000-100000) Ohm - mit hohen Anteilen von Leitruß, Kohlefaser oder Stahlfaser compoundiert. Gerade die Fasern sind sehr teuer (und Leitruß nicht so leitfähig und ein "Schweinezeug")

Wenn Kupfer meines Wissens nach einen spez. elektr. Durchgangswiderstand von 0,0178 Ohm hat, dann hat der neue Kunststoff also 1,78 Ohm. Das wäre sensationell !!! (hoffentlich habe ich da jetzt keinen Rechen- und Gedankenfehler drin)

Dieser Stoff ist ja einerseits kein teures Compound, hat aber doch eine sehr gute Leitfähigkeit. Für Kabel usw. natürlich nix, für techn. Bauteile aber, wo eine gewisse Leitfähigkeit gefordert ist, eine gute Alternative.
Anwendungen gibt´s "en masse".
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09.05.2006 13:57 Uhr von zefram_chochrane
 
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@Klaus Ch. Wein: Ach, das war´s also :-)
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09.05.2006 15:51 Uhr von Chromgott
 
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wasn schwachsinn Die News ist total Müll und dafür kann steto123 nicht mal was das ist das schlimme...

Dies ist keine Neuerfindung und wird seit Jahren gorssanlagentechnisch bereits Rund um die Welt angewandt...
Der grosse deutsche Chemieriese mit 5 Buchstaben hat seit 13 Jahren ein Patent angemeldet, welches eine leitfähige Kunststoffbeschichtung beschreibt, welches sogar soviel Spannung übertragen kann, das man es galvanisieren könnte!

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09.05.2006 17:26 Uhr von ManuelDoninger
 
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@chromgott: ich empfehle dir die quelle zu lesen. es geht nicht nur um einen leitfähigen kunststoff, den es in der tat schon einige jahre gibt, sondern um einen kunststoff, der auch noch andere metallische eigenschaften hat (z.b. fast verlustfreie lichtreflektierung, änderung des widerstandes bei temperaturänderung etc.).
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10.05.2006 09:26 Uhr von Chromgott
 
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@ManuelDoninger: eben drum Der Lack hat die Eigenschaft auch, steigende Leitfähigkeit bei sinkenden Temperaturen...

Es ist auch kein Kunststoff der leitet, sondern die Lackierung leitet und die dann auch noch reflektierend zu machen ist das Einfachste daran.

Leitfähigkeitstest mit diesen Lacken habe ich bereits selbst ausgeführt...
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10.05.2006 11:58 Uhr von steto123
 
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@Chromgott: es ist der Kunststoff selber, der diese Eigenschaften besitz, nicht die Lackierung!

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