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Sonderausstellung "Was ist deutsch?" im Germanischen Nationalmuseum

Am zweiten Juni wird im Germanischen Nationalmuseum eine Sonderausstellung zu der Frage "Was ist deutsch?" eröffnet, die bis Anfang Oktober besucht werden kann.

Anhand von etwa 700 Exponaten aus dem Alltag und Museen beschäftigt sich die Ausstellung mit den Themen Charakter, Geist, Glaube, Sehnsucht und Vaterland und beleuchtet dabei die deutsche Mentalität aus zwei Jahrhunderten.


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WebReporter: chachapoya
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Nation, National, Sonde, Sonderausstellung
Quelle: www.damals.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2006 10:24 Uhr von Dream77
 
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das klingt interesssant: gerade was die mentalität angeht. schade das in der news nicht steht wo das germanische nationalmuseum ist, steht allerdings auch nicht in der quelle. also ich hab ma geschaut und finde das museum in nürnberg wieder.

mal sehen vielleicht werd ich da mal hin.
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09.05.2006 14:06 Uhr von hady
 
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Das ist in Nürnberg! Wüsste ich allerdings vermutlich auch nicht, wenn ich kein Franke wäre. Die Angabe findet man aber auch in der Quelle nur, wenn man dort dem Link zur HP des Museums folgt.
Gehört trotzdem in die News rein! Denn wenn man als Leser nicht weiß wo sich dieses Museum befindet, ist die ganze News für die Katz´.
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09.05.2006 14:14 Uhr von vst
 
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na endlich: da muss ich hin. vielleicht kann ich dort die antwort finden auf meine frage die ich hier schon seit jahren stelle:

was ist deutsch?
was ist deutsche kultur?
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09.05.2006 14:14 Uhr von Cenor_de
 
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Interssante Fragestellung: Denn die Antwort darauf ist sehr schwer. Es sei denn man fragt die lustige Glatze an der Ecke.
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09.05.2006 14:20 Uhr von Cenor_de
 
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@vst: Noch komplexer gestaltet sich die Frage für jemanden, der in 3 Regionen Deutschland gelebt hat.

Nehme ich typische Bewohner, jener Regionen, in denen ich längere Zeit meinen Wohnsitz hatte: Rheinland, Schwaben und Weserwarsch so finde ich wenig vergleichbare Eigenschaften.
Wir sprechen nichtmal wirklich die selbe Sprache ;)
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09.05.2006 14:59 Uhr von superhecht
 
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1848 und 1989: Damals wussten es die meisten, sonst hätte es keine solch große Sehnsucht nach einem Deutschland gegeben.

Wenn es in vielleicht zehn Jahren nur noch Europien mit der Hauptstadt Brüssel gibt, werden auch wir es Zeit begreifen.
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09.05.2006 15:44 Uhr von Cenor_de
 
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@superhecht: lol. Post-Romantisches Trauma?

1848 hat wohl keiner davon geträumt, daß die Preussen einmarschieren und ihrem König die Kaiserkrone aufsetzen.

Ich werde noch genauso rheinländischer Schwabe sein, wenn die Hauptstadt der Eurasischen Union in Istambul liegt und ich bis Bombay fahren kann ohne meinen Paß zu zeigen.
Und vermutlich werde ich noch die gleiche Abneigung gegen Preussen haben.

Solche wirren Träume führen nur nach Stalingrad.
Deutschland ist mir als Heimat recht, als Nation völlig wurst.
Ob ich nu von Berlin oder Brüssel aus regiert werde ist mir auch wurst, ich will garnicht regiert werden.

Diese ganze deutschtümelei geht mir auf den sack.
Wir sollten Euch irgendwo ein Reservat bauen, wo ihr mit den BDM-Mädels Ringelrein tanzen könnt, während die Kucksuhr schlägt. dazu fein die Wacht am Rhein singen und nen paar Weiswürste essen.
Aber wir werden Euch nicht mehr als eure geliebten farhrtenmesser lassen, damit ihr nicht plötzlich glaubt, die welt sei krank und könne an sauerkraut mit eisbein genesen.
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09.05.2006 23:21 Uhr von Nessy
 
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Interessantes: Thema. Das könnte zu einigen kontroversen Diskussionen führen. Vielleicht...................
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10.05.2006 08:45 Uhr von vst
 
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superhecht: ich bezweifle, dass ich das irgendwann mal verstehen werde.

ich bin schwabe, meine freundin sächsin.
wir haben keine art irgendwelcher deutscher kultur und eigenheiten gemeinsam.

das beginnt bei der sprache. keiner versteht den andern wenn jeder seine eigene sprache spricht.
das geht weiter beim essen. die sachsen haben eine eigentümliche küche :-))

und dort wo wir gemeinsamkeiten haben, sind sie nicht "typisch deutsch".

musik? 60er und 70er jahre amerika und england.
kino? amerika, england, frankreich.
und so weiter.

wo wir uns ganz einig sind ist die abneigung der typisch deutschen dinge wie sauerkraut kuckucksuhr und schrebergarten (wobei schrebergärten nix schwäbisches an sich haben).

es ist mir so egal ob ich von berlin, brüssel oder tunis aus regiert werde.

ich bin deutscher aus zufall.
es ist nicht schlecht einen deutschen pass zu haben, in deutschland auifgewachsen zu sein und hier ausgebildet worden zu sein.

aber es ist nicht alles. es gibt wichtigeres
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10.05.2006 09:02 Uhr von Cenor_de
 
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@vst: Die Combi Schwabe-Sächsin haben wir in unserem Bekanntenkreis auch. (zu allem Überfluss leben die dann auch noch in Westfalen).
Meine Schwägerin hat nen Badenser geheiratet, die leben sogar im selben Bundesland und verstehen sich nur, wenn sie langsam reden ;) (ich versteh den überhaupt nich ;))

Deutschland ist ein militärisches Kunstprodukt, geschaffen aus der unseligen Kombination von Napoleons Imperialismus und romantischer Verklärtheit des 19. Jahrhunderts.
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10.05.2006 10:06 Uhr von superhecht
 
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cenor_de: Ich möchte mal wissen, was die Ereignisse von 1848 und 1989 mit Nazitum oder Fahrtenmesser zu tun hatten. Für solcherlei und andere Defizite gibt es Wikipedia. Oder bist du hier nur der Plattform-Flegel?

Abschließend möchte ich kurz mal auf dein Niveau sinken: Wenn der Begriff „deutsch“ bei dir Allergien auslöst, wechsle doch zu shortnews.com und nenn dich dort Cenor_com …
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10.05.2006 10:09 Uhr von superhecht
 
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vst: wir haben die Schriftsprache, die Länderkennung de.

Mir ist es nicht egal, von wem ich regiert werde. Eine Demokratie ziehe ich vor.
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10.05.2006 10:26 Uhr von Cenor_de
 
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@superhecht: Das war nur ein Rundumschlag. Ich weiss die Bandbreite der Deutschtümler hat unterschiedliche colouer (vordergründig)
Ich kann gut darauf verzichten, von Menschen die "Nationalstolz" "Patriotismus" und andere chauvinistische Worthälsen im Munde tragen, und sie auf Europa mit protectionistischen und seperatistischen betrebungen reagieren, darüber belehrt zu werden, sie seinen eigendlich demokraten und der Vorwurf des Nationalismus sei aus der Luft gegriffen.

Die die Farben des nationalistischen Wiederstandes schwenken (Das Rot bedeutet Franzosenblut), die von den Uniformen schlagender Burschenschaften entlehnt sind, deren politische Haltung, nach heutigen Gesichtspunkten, als Ultra-Reaktionär einzustufen ist, die Haydns Kaiser Quintett zu Marschmusik machen und die erste Strophe nicht mitsingen.

Nationalismus, auch in seiner verseelten Form, die sich als Vaterlandsliebe tarnt, bezieht sich auf ein Abstraktum, dessen Existenz nicht messbar ist, jenseits der Imperialistischen Grenzen, der Hegemonialkirege in Europa.

Ich liebe Menschen und Landschaften, nicht Völker und Nationen. Ich bin stolz auf meine Leistungen und die meiner Freunde.
Nationalstolz ist nix tolles, weil alle welchen haben.

Die Emotion dient der Adrenalinbereitstellung zur militärischen Verteidigung von jagdrevieren. Er ist ein Atavismus. Vergleichbar dem Drang die nächste Blondine in eine Höle zu zerren und über sie herzufallen.
Er muss durch Zivilisation überwunden werden.
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11.05.2006 07:17 Uhr von superhecht
 
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cenor_de: Wer so wie du in Fragen von Politik und Weltanschauung nur digital zu denken vermag, hat vielerlei Belehrung nötig. Auch wenn er sich im Olymp der allwissenden Vollkommenheit wähnt.

Es ist einfach schlechter Stil, den Andersdenken sofort öffentlich als Nazi zu denunzieren, nur weil er er eine abweichende Meinung vertritt und mit dem Begriff „deutsch“ scheinbar etwas anzufangen vermag. Mit keiner Silbe habe ich das hier von Dir bemüht Unterstellte zum Ausdruck gebracht oder zwischen den Zeilen durchblicken lassen.

Es ist keine Deutschtümelei, wenn man schon die eigene Regierung in vielen Dingen überfordert sieht, unser komplex organisiertes Land zu regieren und deshalb von einer noch abstrakteren Zentralregieruung nichts Gutes erwartet. Weiterhin wird ein geeintes Europa zwangsläufig dazu führen, dass unsere immer noch hohen materiellen und sozialen Standards auf ein niedriges Durchschnittsniveau eingeebnet werden, was dir nicht das Geringste auszumachen scheint. Oder du hast vielleicht noch nicht darüber nachgedacht.

Da ist es doch einfacher, sich hier als heimatloser Weltenbürger hochzustilisieren. Im Gegensatz zu deiner kosmopolitischen Attitüde zeigst du aber im Shortnews-Forum ein klassisches Revierverhalten: wer nicht so wie du riecht, den pinkelst du an. Lass mich bitte anders riechen, ich stinke nicht und will auf keinen Fall zu deinem Rudel gehören.
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11.05.2006 08:03 Uhr von Cenor_de
 
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@superhecht: Was ist deutsch. War die Fragestellung. Zu der Du Dich berufen fühltest anzumekren: Europa würden wir alle noch bereuen.
Die ungleiche Verteilung von Einkommen auf der Welt, kann man natürlich beibehalten wollen. Und selbst wenn man nicht aus zivilisatorischen Gründen begreifen will, daß es falsch ist die Menschen in Afrika verhungern zu lassen, weil man dazu die Macht hat (und aus nichts anderem resultiert seit Jahrhunderten der Reichtum dr 1. Welt), so sollte man geostrategisch erkennen, daß die andeen Völker sich, nicht im Double-Income-Steuerspliiting-Zweitwagen Land befindlich, weiterhin ungebremst vermehren.
Teilen wirst Du sowieso müssen.

Die Fragstellung war aber ohnhin nicht, was hat der Deutsche und will es nicht abgeben.
Und wenn das die Frage wäre, dann frage ich: Wie gerecht ist das?
Eines unserer Babys verbraucht im ersten Lebensjahr mehr Energie und damit unwiderbringlich verlorene Rohstoffe (auch Einwegwindeln sind aus Erdöl), wie ein Mensch in der 3. Welt in seinem ganzen Leben.

Alle Lebewesen auf der Welt ernähren sich durch Photosynthese, wir tun dies, durch unseren übermässigen Fleischverbrauch, mit dem 30fachen Bedarf, von jemandem, der sich von Pflanzen ernähren muss.

Und da wird nur teilen helfen.
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15.05.2006 19:03 Uhr von ArrowTiger
 
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Deutsche Bastarde! Nein, nein... Das war nun gar nicht als Beleidigung gedacht! ;-) Ganz im Gegenteil: v.a. wenn man bedenkt, daß man Mischlingen generell eine höhere Intelligenz und Kreativität zuschreibt. ;-)

Immerhin war Deutschland schon immer _das_ Einwanderungsland für viele unterschiedliche Stämme aus allen Himmelsrichtungen, seien es nun Germanen (ok, die waren hier teilweise schon, zumindest im Norden), Kelten, Slawen, und viele andere mehr. Bunte Mischlingshunde sind wir. Eine harte Nuß für jeden sich blutrein dünkenden Rechtsaussen, aber ich find´s klasse... :-)

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