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Irak-Geiseln: Befreiung war möglich, wurde aber nicht durchgeführt

Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet, wäre eine Befreiung der Irak-Geiseln René Bräunlich und Thomas Nitzschke möglich gewesen.

Demnach war das Mobiltelefon von einem der Gekidnappten mit deutschem Pass noch zu orten gewesen. Daher hatten die USA eine Kommandoaktion zur Befreiung angeboten, letztendlich entschied man sich aber gegen diese Vorgehensweise.

Außerdem soll Frank-Walter Steinmeier, seines Zeichens Außenminister der BRD, nach einem im letzten Augenblick Ende März gescheiterten Übergabetermin für Lösegeld am 28.4. dieses Jahres Kanzlerin Merkel über einen erneuten Termin informiert haben.


WebReporter: philipp8000
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Irak, Geisel, Befreiung
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2006 20:07 Uhr von philipp8000
 
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Ist eine Frage der Einstellung: Man hätte die US-Sondereinheiten eine Befreiung aus den Sandlöchern versuchen lassen können, das Risiko ist aber auch bei solchen Kommandoeinheiten existent. Aber die Beiden wußten vorauf sie sich da eingelassen haben, daher sind ca. 10 Millionen Euro schon Asche, frage mich woher die das nehmen und wie verbuchen. Vielleicht war das Risko einer Tötung auch zu groß und die Regierung wollte unbedingt das Erfolgserlebniss. Merke: "Die BRD ist NICHT erpressbar!"
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07.05.2006 21:35 Uhr von carry-
 
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unfähige regierung: man hätte die befreiung durchführen müssen! selbst wenn man kein vertrauen in die amerikaner gehabt hat, hätte man es selbst machen können - wozu haben wir die ksk!?
aber so hat man der welt gezeigt, dass deutschland erpressabr ist und es eine menge geld zu holen gibt.
man sollte einen neuen artikel ins grundgesetz aufnehmen, der das verhandeln mit terroristen grundsätzlich verbietet.

natürlich ist es richtig, dass man versucht menschenleben zu retten, aber trotzdem DARF SICH DER STAAT NICHT ERPRESSEN LASSEN!
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08.05.2006 00:46 Uhr von summertime
 
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Gefahr für weitere Menschen: Natürlich schön für die Opfer das sie freigekauft werden, aber die Täter bekommen ja geradezu gezeigt, nehmt Geiseln, wir zahlen auch gut dafür. War nicht das erste Mal und wird immer wieder passieren.

Bei welcher Sonderaktion vor nicht allzulanger Zeit war das, wo die Amerikaner erfolgreich Geiseln befreit hatten? Und nahezu perfekt wenn sogar das Handy noch an war... wie schon der Vorredner gesagt hat, wem die Amis nicht passen, wir haben für so etwas auch Spezialeinheiten.
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08.05.2006 00:51 Uhr von MornCo
 
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gut für die geiseln: die befreiungs auktion ist zwar schön für die geiseln, aber um gegen die terroristen vorzugehen wären die am besten mit einem b52 bomber über die koordinaten des handys geflogen und hätten denen ein schönes geschenk dagelassen. mit solchen maßnahmen würden sich die anderen geiselnehmer 2x überlegen ob sie jmd entführen
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08.05.2006 02:20 Uhr von mäGGus
 
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Super Schachzug In der ersten Meldung die ich zu lesen bekam war noch von 15 Millionen Euro die Rede... wenn man sich mal vorstellt dass das der Gegenwert von ca. 30.000 (dreißigtausend!!) AK47 Gewehren darstellt möchte ich garnicht wissen auf was für Gedanken die hilf-/hoffnungslosen Iraker in Zukunft noch kommen.

Das war mit Sicherheit nicht die letzte Entführung von deutschen Staatsbürgern. Wenn man bedenkt das die BRD jetzt bereits für 3 Geiseln (man darf Osthoff nicht vergessen) jeweils sechstellige Dollarbeträge gezahlt hat, brauch sich wirklich nicht mehr fragen wie die Terroristen ihre Finanzierung betreiben.

Von wegen "Wir verhandeln nicht mit Terroristen ... Deutschland verhandelt ... um den Preis".
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08.05.2006 07:47 Uhr von yes-well
 
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Lol klar verhandelt keiner: Alle verhandeln. Jede Regierung ist erpresbar.

Die hätten hingehen müßen und Öffentlich sagen, Leute wir geben euch 24 Stunden Zeit ansonsten kracht es.

Und dann hätten die die Geiseln rausholen sollen. Wenn die Geiseln dabei sterben ist das zwar nicht schön aber besser 2 Tote Geiseln als Jede Menge Geld für den Terror.

Aber das ist wie mit der Flugzeug geschichte, wir in BRD können doch die armen Leute in einem Passagierflugzeug niucht abschießen, wir gucken dann Leiber zu wie die in ein Haus fliegen.

Und jeder der in solche Länder geht muß halt damit rechnen das etwas passiert.
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08.05.2006 07:59 Uhr von opppa
 
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Alternativen: Ist doch klar, was die Regierung mit unserem Steuergeld macht, kann doch keiner genau kontrollieren.
Wenn es bei einer Befreiungsaktion Tote ( auch bei den Irakern) gegeben hätte, dann wäre unsere Presse doch wieder Amok gelaufen.

Die Lieblingsbeschäftigung unserer Regierung Unser Geld rauszuhauen, Entscheidungen zu treffen ist da schon viel schwieriger, Verantwortung zu übernehmen ist denen unmöglich.
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08.05.2006 12:08 Uhr von bopper
 
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@mäGGus: "wenn man sich mal vorstellt dass das der Gegenwert von ca. 30.000 (dreißigtausend!!) AK47 "

Da hast du aber schon sehr hoch gegriffen beim Preis.

AKs gibts in Dritte-Welt-Ländern bzw. Krisengebieten für weit unter 50 US-$, wenn sie nicht gerade frisch aus der Fabrik kommen müssen.

Für 15 Millionen kannst du die komplette Bundeswehr mit gebrauchten AK 47 ausstatten.
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08.05.2006 13:55 Uhr von bds
 
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Ich würde gerne mal einen von euch sehen wie er als Geisel im Irak sitzt und sich denkt: "Hoffentlich kaufen die mich nicht frei, das zeigt den Entführern ja nur, dass sie sowas machen können.."
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08.05.2006 16:18 Uhr von trench
 
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ich würde dich gerne mal sehen, wie du in den irak fliegst und denkst: mir kann ja nix passieren, der irak ist so sicher...
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08.05.2006 16:28 Uhr von styxxx
 
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Und nachträglich? Versucht man wenigstens nachträglich die Typen zu fassen? Denke nicht, oder?
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08.05.2006 17:27 Uhr von guenter jablonowski
 
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@Freikauf: es sollte JEDEM klar sein, welches Risiko eingegangen wird, wenn man sich im Irak aufhält. Ich denke mal, dass es keine "Entsendung" gibt, sondern Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und -nehmer.
So gesehen, wäre es nur konsequent, das Geld von den "Verursachern" zurück zu fordern.
Dass Deutschland erpressbar ist, steht gar nicht mehr zur Debatte, steht doch der Mindest-Lösegeldbetrag aus Erfahrung fest.
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08.05.2006 18:59 Uhr von Silke_Maria
 
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@bds: "Ich würde gerne mal einen von euch sehen..

..wie er als Geisel im Irak sitzt und sich denkt: "Hoffentlich kaufen die mich nicht frei, das zeigt den Entführern ja nur, dass sie sowas machen können..""

Zahlt jemand, wenn ich das Risiko eingehe und bei Rot über eine Ampel fahre?

Ich kann mir bestimmte Medikamente, die ich benötige, nicht leisten. Aber viele Millionen für Leute, die bewusst ein Risiko eingehen sind vorhanden.

Die gehen in den Irak und verdienen sich dumm und dämlich. Wenn dann etwas pasiert, bezahlen wir eben Lösegeld. Und später kann man dann mit einem Buch a´la "Ich war eine Geisel" noch richtig Kohle scheffeln.

Sollen doch die Firmen haftbar gemacht werden, die ihre Mitarbeiter solchen Gefahren aussetzen.
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08.05.2006 19:15 Uhr von schackaa
 
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Mein Reden Das war schon immer meine Einstellung: schickt Spezialeinheiten da runter und holt die Jungs raus!! Wenn ich jetzt noch lesen, dass sogar ein Handy geortet werden konnte, platzt mir doch die Hutschnur.

Wozu haben wir denn eine Bundeswehr?? Zum Deiche bauen? Dann können wir sie auch Wasserwehr nennen und die Kosten für die Ausrüstung sparen.

Wozu hat die Polizei Spezialeinheiten?? Um dämliche Atomtransporte zu schützen? Laßt den Atommüll da, wo er produziert wird und wir sparen schon wieder.

Wozu haben wir eigentlich eine Regierung?? Damit wir mehr Steuern zahlen dürfen und diese zusätzlichen Einnahmen an Terroristen verschenken? Setzt die Regierung außer Kraft und wir sind reich!!!

Gruß schackaa
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08.05.2006 22:13 Uhr von md2003
 
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Also Lösegeld zu zahlen ist auf jeden Fall der falsche Weg! Es sollte grundsätzlich vermieden werden, dass Leute sich in eine solche Situation bringen...
d.h. erst gar nicht in entsprechende Krisengebiete fahren u.s.w.

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