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Internet: Argentinier entwickelt Idee zum globalen Drahtlosnetz

Der Argentinier Martin Varsavsky, Gründer der spanischen Internetfirma Fon, entwickelt eine Idee, wie man ein weltweites drahtloses Netzwerk aus Hotspots aufbauen kann. Dazu sollen Nutzer ihre drahtlosen Netzwerke öffnen.

Fon hat damit keine großen Investitionen zu tätigen. Die Nutzer, die mit Flatrates ausgestattet sind und ihren Zugang öffnen, teilt Varsavsky in zwei Kategorien. Die einen sind die "Bill", sie nehmen Gebühren für die Nutzung ihres Zugangs.

Die anderen sind die "Linus", diese teilen ihren Zugang unentgeldlich, und dürfen dafür aber weltweit und umsonst bei Fon-Teilnehmern surfen gehen. Spezielle Router sorgen dafür, dass nur die Hälfte der Kapazitäten an Außenstehende vergeben werden.


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WebReporter: Landschaftsarchitekt
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Idee, Argentinier
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2006 16:41 Uhr von la_iguana
 
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Das Globale WLAN: ist die Vision, nicht die Idee.

bei dem System sollen einfach mehr Leute die sich im Umfeld eines Hotspots befinden Zugang bekommen. Und dies, in den Städten. Das ist für mich noch keine WLAN-Globalisierung. In vielen Ländern und Regionen (vor allem die ländlichen, da leben ja auch Menschen) existieren entweder wlans mit beschränkter Kapazität, oder noch überhaupt keinen Hotspots.
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07.05.2006 17:36 Uhr von questchen999
 
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idee gut: die idee ist gut. wird aber nicht funktionieren da wir alle egoisten sind :P
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07.05.2006 17:36 Uhr von speculator
 
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bisschen übertrieben Ein "globales" WLAN wird wohl kaum draus werden, weils ja nur da funktioniert, wo Menschen wohnen, DSL verfügbar ist und dann halt auch WLANRouter/Modems stehen... - Auf den Ozeanen, in den Wüsten und in noch viel zu vielen ländlichen Gebieten ist das denk ich nicht in absehbarer Zeit und mit angemessenem Aufwand zu realisieren und wir wohl eine Vision bleiben und nur dort funktionieren, wo eh jeder DSL haben kann, also vor allem in Städten...
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07.05.2006 18:40 Uhr von Mahony96
 
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Rechtliches Problem: In deutschland haftet der Anschlussinhaber für alles was über diesen geschieht; also Illegale Downloads, Kinderpornographie, etc. Ich würde mein W-Lan nicht öffnen!
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07.05.2006 19:04 Uhr von port
 
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Bill vs. Linus find ich echt witzig, dass er diejenigen die Geld nehmen, Bill (Gates, Microsoft) nennt und diejenigen die unentgeltlich teilen Linus (Torvald, Linux)...
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07.05.2006 19:28 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Wow: Geben ist seliger denn nehmen. :-)

Au was für eine Idee, denn so kommt jeder in den Genuss von Internet, also echt eine klasse Idee.

Übrigens, nur so nebenbei. Das was die vorhaben ist Deutschland schon oft gang und gebe und noch nicht mal strafbar. Denn das eindringen in ungeschützte Netzwerke ist nicht verboten (meine das WLAN anzapfen). Ob da vielleicht auch die Idee herkommt. *g*

Ja und um mal ein bisschen Werbung für den besten Anbieter Deutschlands zu machen (sagen einige). Gibt es in Deutschland auch das Pilotprojekt WiMax was dem fast gleichkommt, also wir sind nicht hintendran. :-)
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07.05.2006 19:37 Uhr von Leviamoth
 
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hab ich schonmal gelesen: Das kenn ich schon aus stern oder spiegel.
Es geht soweit ich weiß nich ums wlan, sondern erst mal ums telefonieren.
Also spezielle telefone, die übers wlan laufen.
und es gibt noch eine dritte gruppe, namen hab ich leider vergessen, dei nutzen nur das netz, geben aber selber keine kapazität ab. die müssen übrigens zahlen.
Die nutzer heißen foneros.
und nachdem es eh nur ums telefonieren geht isses auch kein großes Problem von rechtlicher sicht.
Das mit dem illegal in wlan netze eindringen:
es is erlaubt, so lange keine daten ausgespäht werden und keine kosten entstehen.
das mit dem ausspähen is so ne sache, weil der sie ja quasi öffentlcih stellt, die kosten sind halt dann kein problem, wenn das "opfer" ne flat hat.
Der Artikel den ich gelesen hab war klasse, dieser Argentinier hat einiges drauf!
Der hat sozusagen das Loft erfunden (zumindest populär gemacht) und schon so einige firmen hochgezogen!
Bei dem Projekt unterstützt ihn übrigens einer von (oder der gründer, weiß nich mehr) von Skype!
Der verhandelt auch mit Telekom etc, is also echt interessant. Und wie die nach einer weile nach seiner pfeife tanzen!
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07.05.2006 19:53 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Und das erste Notebook gibt es auch schon. Es ist zwar für den Japanischen Markt entwickelt aber dass ist ja alles die gleiche Suppe. Also kann das auch durch ein paar kleine Modifikationen dafür oder eben dafür umgefrickelt werden.

Thats is Future. ;-)
CES 2006: Samsung shows off first WiMAX notebook
http://www.tgdaily.com/...
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07.05.2006 21:51 Uhr von Tom111
 
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@Mahony96: "Rechtliches Problem:"

Die Zeit geht weiter!!!
Dann muß man sich halt was einfallen lassen.

Ich sage da nur "Musikindustrie" !
Die befinden sich noch in der Steinzeit, weil die halt nicht "mit der Zeit" gegangen sind.. Nun wird "versucht" alle bösen "downloader" vor Gericht zu zerren.

Genauso bei so manchen Ämtern,... hatte tatsächlich vor kurzem noch einen Beamten mit Schreibmaschine gesehen.

Ähnlich wird es dann auch mit dem "globalen Drahtlosnetz" laufen, wenn es denn mal laufen sollte!

Gruß
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07.05.2006 22:06 Uhr von Zipstah
 
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Tolle Idee echt, schon sehr einfallsreich. Was findet ihr denn daran besonders? An sowas dachte ich schon seit Jahren und ich bin erst 16 ;) Also die Idee ist echt billig.
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07.05.2006 22:46 Uhr von blutherz
 
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sehr neu aber wird das nicht schon als mesh netzwerke vermarktet...
ohne bill usw system...
wozu sollte sich einer ein kostenpflichtiges system anschaffen wenn bald alles mit kostenlosen mesh netzwerken überzogen ist....
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07.05.2006 23:03 Uhr von Nachfolger
 
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hey das habe ich doch schon mal vor einiger Zeit wo gelesen...
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08.05.2006 09:05 Uhr von mad-boy
 
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@Mahony96: Naja, es sollte eben nicht jeder einfach so sein WLAN öffnen. Wenn man aber einen ordentlichen Proxy zwischen WLAN und Gateway schaltet und Ports für Filesharing sowieso sperrt sollte es da keine Probleme geben.
Desweiteren, sofern ich den Artikel richtig verstehe, muss man bei diesem "Dienst" angemeldet sein. Also kann man bei der Anmeldung problemlos nach der MAC-Adresse der WLAN Karte fragen, dann lässt sich ein Missbrauch problemlos dem verursachenden Benutzer zuordnen! Logs führen sollte man natürlich, aber das sollte man sowieso in jedem Netz mit mehr als einem Nutzer.
Mehr sorgen machen würde mir, dass jeder der sich dann Administrator schimpft meinen e-mail Verkehr und alles andere was über unverschlüsselte Leitungen läuft mitlesen kann.
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08.05.2006 09:29 Uhr von mahklah
 
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sieht hier niemand das problem? (@mad-boy): die leitung wird durch downloader verstopft und nicht jeder kann/will seine firewall/proxy so konfigurieren, dass das nicht mehr möglich ist.
missbrauch kann stattfinden, fremde die illegale sachen über das eigene wlan publizieren, spamer usw.
die mac adresse einer wlan karte lässt sich mit 2 klicks ändern, das ganze wäre viel anonymer als das internet caffee. es könnte auch leute geben die ihr wlan netz mit sniffer tools überwachen und diverse passwörter rausfiltern.
ja sorry, ich sehe halt nur das schlechte im menschen :)

im moment gibt es sehr viele unverschlüsselte netze, also schon fast ein ausreichendes wlan netz :D
ich denke es sollte eine art öffentliches / gemeindeähnliches wlan netz geben, welches nur über ein eindeutig zuweisbares login zugang ermöglicht.

oder die sache ganz lassen, wieso überall internet haben? ist das wirklich nötig? (wenns wirklich nötig ist gehts ja auch über umts, für wichtige mails usw.)
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08.05.2006 09:44 Uhr von calypso36
 
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@ mahklah: Sehe ich auch so.
Ich habe meine Fritz-Box für vertrauenswürdige Personen geöffnet. Andere kommen nicht rein.

Es geht ja nicht nur um den Online-Zugang. Vielmehr hängt da ein Netzwerk mit fünf Rechnern dran, in dem sich schützenswerte Daten befinden. Oder zumindest solche, die keinen was angehen.

Wenn ich mein WLAN öffne, ist das für potentielle Störenfriede schon die halbe Miete. Mach ich nicht.
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08.05.2006 10:18 Uhr von kandie
 
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Jahre zu spät: Da kommt der Herr mit seiner "entwicklung" aber Jahre zu spät. Bei uns in Leipzig z.B. gibt es sowas schon. Mehre Linksys User mit Linux Betriebssystem auf dem Router verbinden sich zu einem großen Netzwerk mit Internetanschluss. Google= leipzig freifunk
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08.05.2006 11:39 Uhr von binford6100turbo
 
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RE: Bill vs. Linus @port: Dummes Geschwätz mit Bill Gates und Linus Torvald...Bill bedeutet übersetzt "Rechnung" und mit Linus ist die Mentalität der Linux-Welt gemeint, also offen für alle!
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08.05.2006 12:59 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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Bill und Ausland: ZITAT QUELLE:
"Ein „Bill“ - benannt nach Microsoft-Gründer Bill Gates - erhebt dagegen Gebühren, und muss dann auch bei anderen Teilnehmern für den Zugang bezahlen."

es ist also schon der geldgierige Gates gemeint

Man beachte, daß der "Erfinder" ein Argentinier ist und sich wohl um das Wohl des Restes der Weltbevölkerung zu kümmern scheint.

Postings mit datt ham wia doch alle schon finde ich unreflektiert. Man möge doch beachten das es in der 2. und 3. Welt keine oder nicht genügend meshnetze und Gedöns gibt.
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08.05.2006 13:13 Uhr von The Roadrunner
 
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Frage zur rechtlichen seite: Kann man wirklich: verantwortlich gemacht werden, wenn das netz offen laesst?
ich meine nein, da man nicht vorgeschrieben bekommen kann, dass man verschluesselung nutzen muss.

- WEP(128 bit) knackt man innerhalb von 30 min - solch ein netz waere damit also auch ´offen´.
- wpa ist nicht mit jeder karte und os funktionstuechtig (oder will man mir hier das OS dann vorschreiben?)
Ebenso gibt es verfahren um den PSK zu knacken.

Wenn ich das richtig verstehe, dass man verantwortlich gemacht wird, spielt die verschluesselung also gar keine rolle.

Von daher hab ich mein netz gleich offen gelassen - vielleicht braucht es ja mal jemand, wenn er hier im ort ist und netz sucht - ging mir selber schon haeufiger so und ich war froh, offene zu finden. :)
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08.05.2006 16:00 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Landschaftsarchitekt: Is ja ein Knaller. Wo haben die das den her. Also ich glaube eher das kommt von Billing. ;-)

Hier aus wikipedia.org und online gezahlt wird ja auch damit.

Billing ist ein Geschäftsprozess der Fakturierung in der Telekommunikation und artverwandten Marktfeldern.

Das Billing umfasst die Arbeitsschritte von der Entgegennahme der Nutzungsdaten (z.B. Festnetz, Mobilfunknetz oder Internet) bis zur Erstellung der Rechnung. Der Prozess besteht im Wesentlichen aus folgenden Teilprozessen (wobei zu berücksichtigen ist, dass die Begriffe zwar einem gewissen Common Sense unterliegen, aber bei einzelnen Telekommunikationsunternehmen und Lösungsanbietern variieren können):

Mediation: Sammeln der Nutzungsdaten (z.B. CDR) im Netz

Rating: Bewertung eines einzelnen Ereignisses (z. B. Berechnen des Preises für ein einzelnes Telefongespräch)

Bill Generation: Zusammenfassen der bepreisten Ereignisse und Erstellung einer Gesamtrechnung, z.B. unter Berücksichtigung von Rabatten

Product Management (Produktverwaltung): Verwaltung der zu verkaufenden Komponenten (z.B. Nahgespräch, Ferngespräch) mit den technischen und organisatorischen Aspekten. Produkte können auch Produktbündel sein (zum Beispiel ISDN mit drei Anschlüssen, einer Mailbox und Rufweiterleitung)

Tariff Management (Tarifverwaltung): Verwaltung der Regeln, nach denen der Preis für ein einzelnes Ereignis berechnet oder die Gesamtrechnung gebildet wird.

u.s.w.

http://de.wikipedia.org/...
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08.05.2006 19:55 Uhr von port
 
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@binford: S. Quelle, es ist tatsächlich Bill Gates gemeint... Soviel zu "Mit Bill ist Rechnung gemeint" -> LOL
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08.05.2006 22:33 Uhr von LiquidSunshine
 
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genial fänd ich es, wenn man das globale WLAN mit dem freenet-Project (http://freenetproject.org) verknüpfen würde.
Jeder Rechner wäre zugleich server und client zugleich und Internet-Inhalte auf allen Rechnern des gloab-Wlans verteilt abgelegt .Und das noch bei völliger Anonymität ,bedingt durch Verschlüsselung

Dann wäre man völlig unabhängig von ISPs :)
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09.05.2006 10:27 Uhr von eastman
 
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Eine persönliche Erfahrung In diesem Zusammenhang eine Persönliche Erfahrung: Ich habe einen Geschäftsfreund, der viel in der Russischen Ural-Region unterwegs ist. In den Städten dieser Region findet man erstaunlich häufig völlig freie öffentliche Hotspots, die dazu noch eine erstaunliche Geschwindigkeit anbieten, von der hierzulande teilweise noch nicht einmal geträumt werden kann. So können wir uns oft lange über diese Distanz so unterhalten, als währe er gleich nebenan - und das völlig Kostenfrei!. Vom Twelefon erreicht man ihn über eine deutsche Feastnetznummer - ohne Roaming-Kosten für ihn - und wenn sein Laptop nicht gerade läuft nutzt er eine dynamische Anrufweiterleitung auf ein lokal erworbenes Prepayd-Handy, dass dann an statt der hohen Auslands-Gebühren auch nur kosten im bereich von wenigen Cent pro Minute verursacht. Ich, jedenfalls, würde keine Aktien einer Telefongesellschaft erwerben - die Zeiten der unbegrenzten abzocke gehen definitiv zu ende.

Was die Diskussion um Bill und Linus anbelangt: Ihr habt beide recht Bill ist Gates und Bill ist Rechnung - so ist das nun mal bei Wortspielen. Und dabei ist es total unerheblich, ob der jeweilige Server mit einem OS von Bill oder von Linus läuft...

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