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(Update) Tupfer in der Brust: Mehr Zweifel an den Operationsmethoden des Arztes

Der Chirurg, der nach einer Operation angeblich zwei Tupfer in der Brust einer Patientin vergessen hatte, wies jede Schuld von sich (ssn berichtete). Der Leiter des Grazer Krankenhauses, wo der Fall aufgetreten ist, verhängte ein Operationsverbot.

Gegen den Arzt wurden noch mehr Klagen laut, nachlässig operiert zu haben. Es wird geprüft, ob er in acht Fällen bei Krebsoperationen nicht "radikal genug" operiert hat und so Krebszellen im Körper der Patientinnen verblieben sein könnten.

Der Arzt befindet sich in "Erholungsurlaub", bis eine Kommission geprüft hat, ob er tatsächlich Behandlungsfehler begangen hat, so Pieber, der ärztliche Leiter des Krankenhauses.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Update, Brust, Operation, Zweifel
Quelle: www.diepresse.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2006 18:56 Uhr von delauer
 
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Oh weia wie unfähig sind eigentlich einige Ärzte zur Zeit?
1 Fehler kann ja noch passieren aber gleich schon 8 Vorwürfe. Oh weia. Da hat wohl wer beim Studium nicht aufgepasst.
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08.05.2006 07:32 Uhr von opppa
 
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Ärzte: Hat er denn wenigstens die fehlenden Tupfer berechnet ????
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08.05.2006 11:08 Uhr von Reizhirn
 
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ich denke es ist nicht nur der arzt also jede für instrumente op-schwester zählt ab, was sie reinreicht, und was sie zurück bekommt. wenn was fehlt, hat sie stress, und sei es nur ein tupfer oder nädelchen.
sicher kann ein arzt fehler machen, oder eine schwester. wenn die klinik aber nicht in der lage ist, dies durch ihre arbeitskontontrollmechanismen abzufangen vermute ich eher, dass sich die leute nicht grün sind, gemobt wird und ein schuldiger gesucht wird.
sicher zeichnet der arzt verantwortlich, aber keiner operiert allein. und da nützt dann sanktionieren nix, sondern es muss eine analyse der arbeitsabläufe, des teams und der fehlermöglichkeiten gemacht werden.
ich nehme an, das eher der stellenabbau, die rationalisierungsversuche vom grünen tisch und natürlich auch die unvollkommenheit des menschen eine wichtige rolle dabei spielen. ich will das nicht entschuldigen, aber das hier ist in meinen augen hexenjagt.
die arbeitsbedingungen für medizinsches personal sind definitv schlechter geworden, die leute werden teilweise echt verheizt.
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08.05.2006 19:35 Uhr von Anakin_Skywalker
 
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@Reizhirn: Da hast du recht, diese Asisstentin sollte da eingentlich genau nachzählen, damit sowas eben nicht passiert. *seufz*

Das klingt wahrscheinlich naiv, aber da ich keine Ahnung hab muss ich fragen: Hat das irgendwelche schädlichen Auswirkungen, wenn man nen Tupfer da irgendwo in der Brust hat? OO~
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08.05.2006 22:17 Uhr von Reizhirn
 
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@anakin: mögliche folgen, die nicht zwingen sein müssen:
-schmerzen/ fremdkörpergefühl/druckschäden, weil so ein tupfer nicht unbedingt genug platz hat und vielleicht einen nerv bedrängt (sowas kann aber auch jahrelang unbemerkt und reizlos bleiben, wenn so ein teil gut liegt)
-kapselbildung um die tupfer durch fibrin und narbengewebe, verwachsungen
-möglicher herd für infekte und oder entzündungen
-risiko der 2. narkose/operation
-je nach material kann es auch unverträglichkeitsreaktionen geben

effektiv ist sicher meist so, dass es sicherheitshalber entfernt wird, weil es bei einer untersuchung zufällig bemerkt wird. und da diese tupfer nicht als implantate zertifiziert sind... und vor allem stört ja no ein gnubbel in der brust dann doch, vor allem wenn du nicht weißt: isset dat silikon, ein tumor oder nur ein gnubbel...

das wage ich jetzt einfach so mal zu behaupten, ich bin aber kein eingewachsenetupferentfern,weilvergessenworden-fachmann
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09.05.2006 10:44 Uhr von eastman
 
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Nur mal eine Frage: Irgendwie sehe ich die generelle Gefahr, dass gerade Tupfer schon mal "vergessen" werden, da sie ja gelegentlich auch mal etwas länger an Ort und Stelle bleiben müssen. Könnte man nicht gerade diese Dinger aus einem Material herstellen, dass gefahrlos schon mal im Körper verbleiben kann, sich dort nach kurzer Zeit auflöst und problemlos vom Körper abtransportiert werden kann?

Es soll ja dann auch nicht zum Standard werden, Tupfer ein fach drin zu lassen, aber wenn es dann doch einmal passiert wärs für den Patienten eben doch etwas Risikoloser. Ich möchte nicht wissen, wie viele Patienten mit einem Tupder im Bauch rumlaufen, bei denen es aber glücklicherweise so abgelaufen ist, dass das Ding eben nicht als Störquelle auffällt - oder auch nicht glücklich, wenn die Dinger nach Jahren oder Jahrzehnten zu beschwerden führen.
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09.05.2006 19:18 Uhr von Borgir
 
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@alle: dafür dass solche dinge aus erschöpfung und überüdung nicht mehr passieren streiken unsere klinikärzte im moment und dabei sollte wir sie, als potentielle patienten unterstützen.

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