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Birthler sieht in alter DDR Anfälligkeit für Fremdenfeindlichkeit

Marianne Birthler, ihres Zeichens Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, sieht Probleme in der ehemaligen DDR mit Rechtsextremismus im Zusammenhang mit der diktatorischen Vergangenheit des Staates.

"Ostdeutschland hat fast sechzig Jahre unter den Bedingungen von Diktatur und Krieg gelebt, ohne demokratische Strukturen. Das hat Folgen", begründete sie die Aussage in einem Gespräch mit der Allgemeinen Sonntagszeitung.

Die Bundesbeauftragte führte weiter aus, dass sich dieser Sachverhalt natürlich nicht nur auf diesen einzigen Grund hin darstellen ließe.


WebReporter: philipp8000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: DDR, Fremdenfeindlichkeit
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2006 15:40 Uhr von philipp8000
 
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Damit hat sie sicher Recht, 60 Jahre zu einer bestimmten Denkrichtung gezwungen werden ist nicht einfach so in der Gesellschaft wegzuwischen. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass "die Leute im Osten" genervt oder empfindlich reagieren. Nun, es ist aber ein Sachverhalt, und die Zeit heil alle wunden... Die Mauer muss Weg - in den Köpfen.
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06.05.2006 16:21 Uhr von peetpetsen
 
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son Quatsch: Ostdeutschland hat fast sechzig Jahre unter den Bedingungen von Diktatur und Krieg gelebt

Wie kommt die denn auf sowas.
Ich lach mich tot.
Nee nee sowas bescheuertes, hab ich schon lange nicht mehr gehört
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06.05.2006 16:35 Uhr von Kampfpudel
 
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@Überschrift: Da ist wohl im Namen Birthler ein Buchstabe verrutscht. ;-)
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06.05.2006 17:49 Uhr von maki
 
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Merkt die überhaupt noch was?    
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06.05.2006 17:53 Uhr von peter3
 
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Ich habe die Quelle gelesen.
Man muß sich wegen dieser Frau schämen.
So ein Blödsinn ist in Schulen der DDR nie gelehrt
worden.
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06.05.2006 20:16 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Recht hat sie, das ist sicher mit ein Grund für Fremdenfeindlichkeit.

Allerdings wohl nur bei einigen, die Masse der Ostdeutschen ist wohl eher nicht fremdenfeindlich, sie wissen nur nicht richtig mit dieser Situation umzugehen.

Das den sonenannten "Erzkommunisten" hier das nicht gefällt, dachte ich mir....

...da diese die Wahrheit noch nie gerne gehört haben.
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06.05.2006 21:31 Uhr von SchlachtVati
 
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SOSO !!! rassismus in potsdam , das ist die arbeit in cottbus oder die kultur in essen , gibts doch nicht oder ? und deshalb ist der innenminister von brandenburg der herr schönbom ,...so sauer
nicht wahr?! weil die bundesanwaltschaft in sachen fremdenfeinlichkeit ERMITTELT ! jetzt meint der schönbom aber , "nur weil jemand einen farbigen als dreckigen nigger beschimpft muß man doch noch kein rassist sein ,
ausserdem hatte der mann 2pro mille , also auch noch ein besoffener dreckiger nigger ! und wer weiß schon so genau wann der sich das letzte mal gewaschen hat ! gehen sie mal in ostdeutschland zu einem regionalliga fußballspiel , da gehören solche ausdrücke zum guten ton .
so wie der rheinländer seine farbigen mitbürger zärtlich klütte nennt , so heißen die in ostdeutschland bimbo oder nigger , wenn da ein farbiger spieler aufläuft , da kann der hinterher einen banannenstand aufmachen , weil die schmeissen ihm das zeug beim einlaufen schon tonnenweise an den kopf!
und das wiederrumm liegt daran , das die menschen in ostdeutschland durch kommunistischen-genese-bedingten DDR "defekt" haben .

der dafür verantwortlich ist , das sie schon mal leicht über die stränge schlagen , wenn so ein fremder völlig fremd daherkommt !

das sagen jedenfals wolfgang schäuble und der hat ja auch dankenswerterweise darauf hingewiessen , das auch "blonde und blauaügige" menschen opfer von gewalttaten werden , oftmals auch von tätern die keine deutsche staatsangehörigkeit haben !

na da haben wir es doch , am ende war das doch eine art putatieve notwehr ! ehrlich man ist ja in diesem land einiges in die tiefen der unfaßbarkeiten gewohnt , wenn es um den alltäglichen rassismus geht , aber was dieser wolfgang schäuble für eine ungeheure scheisse absondert das darf doch eigentlich nicht wahr sein ! da hat man doch politiker schon für viel weniger geschmack und instinktlosen äusserungen zum teufel gejagt ! ABER in diesem konkreten fall , ist ja wiedermal alles ganz anders . schliesslich war es nur ein bedauernswerter einzellfall , ohne jeden hintergrund , und das heist wir können ihn zu den akten legen ,...zu den akten mit all den anderen einzellfällen "ohne jeden hintergrund" ! und dann geht es nur noch darum den politischen schaden zu begrenzen !
UND JA KEIN >FALSCHES< BILD VON DEUTSCHLAND zu zeichnen , ......schliesslich beginnt in wenigen tagen die fußball WM und da ist bekanntlich die welt zu gast bei freunden . und deshalb möchte ich den völkern dieser welt , vorallendingen den farbigen von hier aus zurufen !
"wer solche freunde hat braucht keine feinde mehr " herzlich willkommen !

*mitternachtsspitzen*


und wie die DDR daran schuld , oja ganz bestimmt !*brechreiz von dem scheiss bekomm*
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07.05.2006 14:26 Uhr von Enny
 
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nur ein weiteres Beispiel: Das ist wieder ein grandioses Paradebeispiel dafür was für verquere Ansichten einige Menschen in den hohen Ämtern haben.
Wenn man Jahrzehntelang die BILD liest und deren offene Hetze gegen die DDR dann prägt das natürlich. Und irgendwann glaubt man das was da steht.
Und die merkwürdige Meinung des Autors gibt mir da ebenfalls Recht.
Jahrelang lebt man im Westen, kennt den Osten Deutschlands nur aus dem Geografieunterricht und meint trotzdem Ahnung zu haben was in 40 Jahren DDR Geschichte vorgegangen ist.
Genau das ist das Bild des typischen Wessis was diese Frau von sich gibt. Keine Ahnung von irgendwas, aber fleißig mitreden wollen.
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07.05.2006 15:53 Uhr von maki
 
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Hi Enny, So ein Kommentar lag mir auch erst auf der Zunge, aber leider musste ich nach kurzer Suche im Web feststellen, dass die Trulla ne ehemalige "Staatsfeindin" ausm Osten is, die anscheinend die ganze BeBILDerung innerhalb weniger Jahre nachgeholt hat.
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07.05.2006 18:54 Uhr von tutnix
 
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lol: so dumm kann die doch garnicht sein?
die anfälligkeit entsteht eher durch die grösseren sozialen probleme und die derzeitig herrschende ellbogengesellschaft.
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08.05.2006 05:23 Uhr von Buster_
 
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Sie hat recht: wenn sie sagt das sich solche Phänomene nie auf eine einzige Ursache zurückführen lassen.

Ich stimme ihr auch zu in der Einschätzung über die Vergangenheitsewältigung und der Einstellung der PDS zur DDR.
http://www.faz.net/...~E1AECAB23DB5E48BAB71E93B6F9337EB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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08.05.2006 14:19 Uhr von Cenor_de
 
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Multikausal: Warum gibt es im Osten eine höhere Fremdenfeindlichkeit?
Ist das überhaupt so oder sieht man es nur deutlicher.

Einige Ursachen sind sicherlich hausgemacht, also DDR spezifisch. Andere sind nur Summanden, einige sind importiert.
Allein der wirtschaftlichen Schwäche die Schuld zu geben ist sicher genauso falsch, wie sie ausschlieslich in der stalinistischen Diktatur zu suchen.

Ein Teil des Faschismus ist ohnehin blosse Jugendkultur, die sich ebenso am System der Väter reibt, wie der Linksradikalismus in der BRD.
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08.05.2006 15:54 Uhr von «azero»
 
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*lol, ich liebe Frau Birthler. :): Ist sie nicht Ende 2005 schon mal auffällig gewesen, als sie in typisch bundesrepublikanisch-demokratischer Manier mit verschiedenem Maß messen wollte?

Ah ja. Nun, für diese neue Aktion bekommt sie sicher dann das nächste Bundesverdienstkreuz.

Es ist natürlich fern jeder Möglichkeit, dass insbesondere die Jugend in Ostdeutschland mit der Krux der nahezu perfekten Perspektivlosigkeit geschlagen ist. Einer Perspektivlosigkeit, der sie wahlweise durch Umzug in den Westen Deutschlands oder durch "Sozialersatz" entkommen, wie ihn die - übrigens vornehmlich im Südsüdwesten Deutschlands gegründeten - Parteien propagieren.

Wer seine Jugend einfach fallen lässt, sie als "nicht existent" betrachtet und ignoriert, muss sich kaum über Auswüchse beliebiger Art wundern, dachte ich immer. Aber natürlich kam mir nicht in den Sinn, es einfach wie Frau Birthler zu machen: Erst nehme ich den Leuten die Schlittschuhe weg, und dann rege ich mich auf, dass das Eishockeyspiel scheiße langweilig ist...

Im Übrigen ist es interessant, wie immer wieder gespalten wird, was doch eigentlich, glaubt man den Politikern, zusammenwachsen sollte...
Geben die da eigentlich den Schwarzen Peter gezielt herum? Oder ist es nur Zufall, dass binnen kürzester Zeit erst Herr Schönbohm, dann unser allseits beliebter Sudel-Ede und anschließend Frau Birthler in die gleiche Bresche schlagen?! Hat es System, dass ausgerechnet die "demokratische rechte Ecke" sich immer wieder erhebt und "Rechtsextremismus" - natürlich nur im Osten *knick-knack* - beklagt?
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08.05.2006 16:05 Uhr von vst
 
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ja die frau hat recht: wenn sie sagt, dass es mehrere gründe gibt. es gibt immer mehrere gründe :-)

aber eines muss ich auch sagen.
ich habe außer in österreich noch nirgends eine größere ausländerfeindlichkeit gesehen als in sachsen-anhalt.
wobei das nichts sagen muss, ich war noch nicht überall.

aber eines stimmt mich nachdenklich.
meine freundin die ossitante die bis zum fall der mauer ihr gesamtes leben in der ddr verbracht hat sagt das selbe.

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