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Halberstadt: Beim 639 Jahre dauernden Konzert gab es wieder einen Tonwechsel

In Halberstadt wurde am Freitag eine Akademie eröffnet, die dabei hilft, der Welt längstes Musikstück "As slow as possible", komponiert von John Cage (ssn berichtete), aufzuführen.

Der erste Ton der Orgelkomposition des 1992 verstorbenen Schöpfers erklang am 5. September des Jahres 2001, der letzte Ton des Non-Stop-Musikstücks soll im Jahr 2639 verklingen. In dieser Zeit können manche der Dauertöne über Jahre anhalten.

Zur Einweihung der Akademie fand wieder ein Tonwechsel statt. Sandsäckchen auf der Orgeltaste halten diesen bis ins Jahr 2008. Dann soll laut der Partitur am 5. Juli wieder ein Wechsel stattfinden.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Jahr, Wechsel, Konzert, Halbe
Quelle: www.volksstimme.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2006 04:13 Uhr von la_iguana
 
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Wenn ich mir das überlege kann erst wieder in über drei Jahren ein update dieser News erfolgen. Und ob das Werk nicht ein unvollendetes werden wird – wer weiss.
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06.05.2006 12:37 Uhr von LinksGleichRechts
 
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Kunst muss man nicht immer verstehen.
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06.05.2006 12:58 Uhr von Hucken
 
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und ich frage mich ob es nun zu jedem tonwechsel eine news gibt ;)
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06.05.2006 13:14 Uhr von Dream77
 
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hucken: naja wenns ma alle drei jahre ist, denke ich kann man das verkraften.. allerdings frage ich mich.. überlebt die welt dieses konzert

hm das klingt doof ich meinte es natürlich anders..
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06.05.2006 13:15 Uhr von lapsus_calami
 
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ich als Halberstädter: finde das irgendwie ziemlich hohl das projekt.
wenn man sich das anhöhrt dann klingt das nicht anders als ne autohupe.
anwohner in der umgebung hatten sich auch schonmal darüber beschwert das man das nachts noch höhrt wenn man schlafen will, aber da hat sich keiner drum gekümmert.
und keine 100m von dieser orgel weg steht ein altenheim, wenn die bewohner nicht schon taub sind dann tun mir die immer echt leid.
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06.05.2006 13:42 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Mal ein wenig Rosinen picken oder Korinthen kacken...

Das Werk ist schon vollendet, ob die Aufführung jemals bis zum Ende durchgeführt wird ist ungewiss.

*FG*
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06.05.2006 13:50 Uhr von HenriP
 
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Fans? Gibt es da einen Fan-Club, der ab und zu kommt und wild moscht/headbangt? Ich fänd´s lustig!
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06.05.2006 14:03 Uhr von la_iguana
 
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"as slow as possible": Wie mag sich das Orgelstück anhören, wenn es "as normal as...Bach" gespielt würde?
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06.05.2006 14:18 Uhr von Sev
 
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Genau beim headbanging verhungert...
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06.05.2006 14:40 Uhr von panteraxxl
 
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zum Sinn der Sache: man darf das ganze nicht als musikstück für bekloppte ansehen. das projekt ist auch nicht irgendwie hohl oder so.

man muss das mal etwas bildhaft sehen.

ein prinzip kann dabei z.b. dievorenthaltung sein, die john cage ja schon mal ausgereizt hat, als er auf die bühne ging, das publikum ein klaviersolo erster güte erwartete, cage dann aber nur 3 minuten vor sich hin schwieg. im ersten moment bekloppt.. aber wenn man mal drüber nachdenkt... es regt appetit an, darüber nachzudenken, was man auf der welt überhaupt hat.. man stelle sich vor beethovens 5. würde aufgeführt werden.. und nach den berühmten ersten 4 tönen ist einfach schluss. oder sie werden nur wiederholt... oder wenn ich an die queen denke.. wenn happy birthday nicht im stehen, sondern beim marschieren gespielt wird, wird aus dem 3er n 4er gemacht. man stelle sich vor, es käme nur noch der anfang... "happy birthday rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums rums..."
*lol*


eine andere sichtweise könnte eine anti-schnelllebigkeit sein. heute muss alles schnell auf knopfdruck gehen. man will filme spontan zuhause per internet sehen. schnell mal ne cd im internet kaufen.. statt flohmärkte zu besuchen, geht man zu ebay. statt buch- oder cd-händler zu supporten, geht man zu amazon.de
kinder spielen lieber play station, als n instrument zu lernen. (dauert ja zu lange)

transportmittel müssen auch immer schneller werden, damit selbst große entfernungen wie nebenan wirken.


und dann kommt ein john cage daher, der ein soooo langsames stück schreibt.
ich find das toll... ich muss bei dem gedanken immer grinsen, wenn ich mir vorstell, was man beim "komponieren" dieses stückes so denken kann.... einfach mal loslösen von all dem populären mist, den die menschheit so verzapft.. einfach mal zur ruhe kommen. sich mal zeit nehmen. nachzudenken, was die welt eigentlich ist, was zeit bedeutet. auf dem pluto würde das stück z.b. gar nicht so lange dauern! (relativ gesehen halt!)

ich denke, jeder kann sich selbst was dazu denken. aber es geht eben ums denken.. und nicht ums passive berieseln. einfach mal ne andere sichtweise auf die welt.

so gesehen: klasse stück!
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06.05.2006 14:48 Uhr von la_iguana
 
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@pantera: Ob die "Die Kunst der Langsamkeit" von Stan Nadolny soooooo laaaaangsaaaaam gedacht war?
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06.05.2006 15:16 Uhr von vincentgdg
 
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hirnrissiger Bödsinn: Da sieht man wieder einmal, wie Recht Josef Bois hatte.
"Kunstkenner" sind größtenteils Schwachköpfe. Die halten auch Hundehaufen für Kunst, wenn man es nur gut genug erklärt.

Auf so einen Schwachsinn wie diese "Musik" können auch nur Menschen kommen. :-))
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06.05.2006 15:54 Uhr von summertime
 
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AHHH!!!! Jetzt weiß ichs erinnert ihr Euch an die News mit dem Mann der den seltsamen Brummton hört, den keiner lokalisieren kann ;) ??? .... lol
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06.05.2006 16:17 Uhr von Dutoit
 
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vincentgdg: Zuerst mal richtig schreiben zu lernen, wäre auch eine Idee, bevor man sich in Diskussionen einmischt.
Josef Bois?
Joseph Boys?
Yosev Böis?
Oder etwa gar Joseph Beuys?
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06.05.2006 16:26 Uhr von Webbyte
 
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Der Wolf, das Lamm, HURZ!

Fiel mir spontan ein als ich zum ersten Mal davon hörte. Pseudo-Kunstkenner bejubeln und "interpretieren" etwas, was ein profilierungssüchtiger "Künstler" von sich gibt (oder zu Lebzeiten gab). Endlose Musikstücke, Maler, die mit dem Penis malen, Verse, die sich Frauen auf der Bühne aus der Vagina ziehen, so etwas reiht sich nahtlos ein. Auffallen um jeden Preis.

Und ich mag auch nur hoffen, dass diese "Akademie" sich privat finanziert.

Fand sich außer H-Alberstadt tatsächlich keine andere Gemeinde, die sich für so etwas hergibt? Bleibt bei euren Würstchen, die sind gut!

Und dann stelle ich mir noch vor, wenn in 20 Jahren mal die Orgel versagt. Muß man dann von vorn beginnen?
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06.05.2006 17:45 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor: Bloß bis zum Jahr 2639 kein Update dieser News verpassen. *prust*
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06.05.2006 22:26 Uhr von Nachfolger
 
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und ich? und ich, wollte es mir bis zum Schluss anhören... was mache ich da nur?
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07.05.2006 00:29 Uhr von h-star
 
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gibts davon auch ne version zum anhören? in normaler geschwindigkeit?
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07.05.2006 01:18 Uhr von la_iguana
 
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@h-star: Genau! Das hatte ich mich auch schon gefragt ;)

Datum: 06.05.2006 | Zeit: 14:03

"as slow as possible"
Wie mag sich das Orgelstück anhören, wenn es "as normal as...Bach" gespielt würde?

la_iguana
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07.05.2006 01:32 Uhr von omi
 
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soweit: mir bekannt wird die Orgel gleichzeitig mit dem Stück erst aufgebaut, d.h neuer Ton eine neue Taste + Pfeife.
Verrückt oder nicht da teilen sich sicher die Geister
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07.05.2006 02:24 Uhr von la_iguana
 
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audio_video zum neuen Ton: zum Tonwechsel.
http://www.nytimes.com/...

(einfach wo multimedia steht auf das Bild drücken, und schon kannst Du das Konzer hören)
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07.05.2006 09:23 Uhr von -MaD-
 
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irgendwann hört die "Kunst" auf und es ist einfach nur lächerlich...
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07.05.2006 10:15 Uhr von creechdarko
 
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Was passiert eigentlich mit demjenigen der sich in ein paar jahren verspielt?
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07.05.2006 10:30 Uhr von Sipo M
 
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also wenn ich des nun ums 639fache schneller
abspiele, dann hab ich immer noch für ein Jahr zu hören,
aber wenigestens müste sich dann en gewisser
(warnehmbarer) ablauf bilden?
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07.05.2006 11:10 Uhr von Maku28
 
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na super: das heisst, das KEIN MENSCH das Stück je komplett hören kann. (mal abgesehen von dem Tonband)
Ausserdem bezweifel ich, dass das Gebäude so lange stehen wird....wer auch immer diese Idee hatte, bzw gefördert hat....

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Man kann es auch übertreiben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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