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WTC-Mahnmal: Kosten steigen rasant

Die benötigten finanziellen Mittel zum Aufbau der WTC-Gedenktstätte in New York schießen in ungeahnte Höhen.

Anstatt der geplanten 500 Millionen US-Dollar sollen nun laut einem Artikel der "New York Times" ca. 972 Millionen Dollar ausgegeben werden.

Unterdessen hat der Zwist über das richtige Baumodell den Fertigstellungstermin vom kommenden September verzögert, es wird bereits als Termin das Jahr 2012 genannt. Die geplanten Gesamtkosten liegen bei etwa sieben Milliarden Dollar.


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WebReporter: philipp8000
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Mahnmal
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2006 15:42 Uhr von philipp8000
 
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Es ist sicher nicht ganz einfach alle Meinungen unter einen Hut zu bringen. Aber acht Milliarden ist echt auch bei dem großen Haushalt der USA viel, könnte besser auf anderes (z.B. Terrorprävention oder für anderes im Sinne der Opfer) genutzt werden. Zu mickrig sollte es natürlich auch nicht sein, die Welt schaut dort hin, es kommen Touristen und die USA wollen zeigen, dass sie sich nicht unterkriegen lassen. Parallen zum Holocaust-Mahnmal in Berlin, finde es ok, da es nicht "schön" sein soll.
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05.05.2006 16:37 Uhr von kollektorfuzzi
 
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kommt noch mehr: wird wohl noch teurer werden ist doch normal.
Kennt man doch auch von unseren Parkhäusern.
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05.05.2006 16:39 Uhr von Buster_
 
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@Autor: Ich habe für so einen Blödsinn kein Verständnis. Was kann ich mit 1 Milliarde Dollar erreichen? Sicher kann ich mit der Summe weit mehr Menschen Bildung ermöglichen oder ein Menschenwürdiges Leben schenken, als beim Anschlag in den USA ums Leben kamen.

Gedenken ist in Ordnung, auch mit einer Gedenktstätte habe ich keine Probleme. Aber warum muss man so klotzen? Mit z.b. 100.000.000 Dollar muss sich doch etwas großes bauen lassen, dass den Opfern gerecht wird. Mit den restlichen 900.000.000 Dollar helfe ich tausenden Menschen viele Jahre zu Überleben. Wäre das nicht was, auch im Sinne der Opfer und deren Hinterbliebenen?
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05.05.2006 17:19 Uhr von C^Chris
 
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@ Buster: Kann dir nur voll und ganz zustimmen!
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05.05.2006 17:45 Uhr von wixbubi
 
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Ich frag mich wieviel davon bei dem ein oder anderem in der Tasche verschwinden ;)
Das merkt keiner und fragt auch keiner mehr nach, weil die wollen ja nur das Mahnmal da stehen sehen, koste es was es wolle
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05.05.2006 18:59 Uhr von yanec
 
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ganz so teuer darf man es sich nicht vorstellen: da ja die hälfte davon fast wieder für steuern draufgeht die dann wieder zurück kommen. ausserdem bleibt das geld ja so im land und wenn man es einem armen land spendet wird es dann dort ausgegeben. trotzdem könnte man natürlich auch was sinnvolleres damit anstellen als ein riesen-mahnmal.
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05.05.2006 23:52 Uhr von FleurMia
 
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eigentlich wäre es geschickter gewesen, das Geld für Projekte auszugeben, die wirklich was mit dem Freiheitsgedanken zu tun haben...
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06.05.2006 17:25 Uhr von DaggetTheBeaver
 
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Ökonomisches Grundprinzip: "Mit möglich wenig einsatz viel erwirtschaften". So herr Bush. Mit wenig mitteln, also einem ausländischen märtyrer, der auch noch "wenig skrupel" hat, in ein gebäude zu fliegen, kurbelt die amerikanische wirtschaft enorm an. Nicht nur die bauunternehmen, auch die waffenunternehmen kommen in schwung, wenn man geweist das ein krieg nun unausweichlich ist. Zu unserem glück bestraft euch euer gott sofort, und ihr gebt den katastrophen auch noch hübsche namen, wie "Katrina"...
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07.05.2006 09:51 Uhr von rainerZ
 
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Was ist, wenn da auch wieder einer reinfliegt? Lernen die nicht aus so einem Gigantomismus? Warum muss alles immer noch höher und noch teurer werden? Zieht das Terroristen nicht magisch an, in Zukunft wieder so ein Ziel ins Visier zu nehmen? Ist sicher viel schwerer heute als 2001, aber bekanntlich gibt es keine 100% Sicherheit auf dieser Welt. Aber wer hört schon auf "normale" Bürger.
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07.05.2006 10:08 Uhr von Generalstreik
 
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Sterben ist schön Nicht nur in den USA sondern wie auch "unser" Holocaust-Mahnmal beweist, betreiben die Eliten unserer Gesellschaftssysteme einen Totenkult der schon fast pervers ist. Erinnerungen werden wach und vergleichbar bei der Betrachtung ägyptischer Pyramiden oder der nationalsozialistischen Ehrentempel vor der Feldherrenhalle in München ebenso wie beim Lenin-Mausoleum in Moskau.
Alle diese Mahnmäler haben eines gemeinsam, sie versinnbildlichen einen Totenkult welcher die Lebenden in eine moralische Abhängigkeit zwingt.

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