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Beck und Steinbrück (SPD) einig: Unternehmenssteuern sollen runter

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bekommt Rückendeckung vom zukünftigen Chef der SPD, Kurt Beck: Auch er spricht sich für geringere Unternehmenssteuern in Deutschland aus.

"Wir sind uns einig, dass die nominalen Steuersätze gesenkt werden müssen, damit wir international konkurrenzfähig werden", so Beck gegenüber dem "Tagesspiegel".

Konzernsteuern sollen von 39 Prozent auf etwas unter 30 Prozent sinken. Die Körperschaftssteuer soll von 25 Prozent auf 16 Prozent gesenkt werden.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Unternehmen, Stein, Peer Steinbrück, Kurt Beck
Quelle: de.today.reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2006 14:58 Uhr von artefaktum
 
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Deutschland spielt bei der Außenhandelsbilanz im internationalen Vergleich ganz vorne mit, und lässt Länder wie die USA weit hinter sich. Wie gut soll unser Export denn noch werden? International beim Export auf Platz 1 zu stehen, scheint wohl nicht auszureichen.
Die Steuersätze für Unternehmen in Deutschland sind im EU-Vergleich tatsächlich mit am höchsten. Sieht man sich aber an, welche Steuern TATSÄCHLICH von den Unternehmen gezahlt werden, rangiert Deutschland in der EU am unteren Ende.
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05.05.2006 15:36 Uhr von Troll-Collect
 
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Belastungen: Ist doch schön zu wissen, daß die Mehrbelastungen für "normale" Bürger durch Streichung der KM-Pauschale (für Arbeitnehmer) und Mehrwertsteuererhöhung so sinnvoll angelegt werden.
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05.05.2006 23:48 Uhr von md2003
 
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Naja große Unternehmen machen doch eh "gewollt" so wenig Gewinn wie möglich - also gibt es auch nichts zu versteuern....

Und kleine Firmen, die das ganze über die Einkommenssteuer bezahlen, werden nicht entlastet - witzlos!!!

Es werden also mal wieder alle mehrbelastet, außer reiche Unternehmen und Konzerne!!!
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06.05.2006 13:38 Uhr von T¡ppfehler
 
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Das ist doch ganz klar, Wenn hohe Steuern anfallen, wird alles dafür getan, um diese zu sparen.
Mit einem niedrigeren Steuersatz dürften die Steuereinnahmen merklich steigen.
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07.05.2006 08:03 Uhr von rainerZ
 
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Letzlich gibt es keine andere Alternative: Die Exportleistung, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, wird doch nicht von den Firmen erzielt, die nur in Deutschland produzieren. Auf Grund der hohen Steuern gehen doch laufend Arbeitsplätze in Deutschland verloren und werden im Ausland neu aufgebaut. Ich möchte nicht wissen, welcher Anteil dieser Exportquote nur von in Deutschland produzierten Produkten erzielt wird. Er wird ständig sinken und ziemlich gering sein. Und genau das haben auch einige "Genossen" längst erkannt und schwenken langsam auf einen realistischeren Kurs um.
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07.05.2006 23:58 Uhr von Muta
 
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@rainerZ: "Ich möchte nicht wissen, welcher Anteil dieser Exportquote nur von in Deutschland produzierten Produkten erzielt wird"
Das könntest du aber ganz einfach wissen, wenn du wolltest anstatt das irgendwo mal Gehörte nachzuerzählen. Schau dir die handelsbilanz Exporte - Importe und damit den riesigen handelsüberschuss an.
Die Arbeitsplätze gehen auch hauptsächlich in der Binnenwirtschaft, nicht in der Export-bedingten Wirtschaft verloren und die schwächt man mit Dumping.
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08.05.2006 07:36 Uhr von opppa
 
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REfinanzierung: Zum Ausgleich dafür könnten dann die Steuern für die Kleinverdiener erhöht, Hartz IV (anläßlich des anstehenden Gefängnisaufenthalts von Hartz) gesenkt und die Renten gekürtz werden.
(Nicht ganz ernst gemeint - soll nur anzeigen, in welche Richtung es geht)

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