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Umtauschverhältnis für T-Online-Aktien scharf kritisiert

Das für die geplante Wiedereingliederung T-Onlines in den Mutterkonzern Deutsche Telekom angebotene Umtauschverhältnis der Aktien wurde auf der Hauptversammlung von T-Online sowohl von Kleinaktionären wie auch der Deutschen Bank kritisiert.

Die Telekom bietet den T-Online-Aktionären pro Aktie 0,52 Anteile am eigenen Unternehmen und möchte so eine komplette Übernahme ermöglichen. Der angebotene Kurs beträgt damit etwa ein Drittel des Ausgabepreises von ursprünglich 27 Euro im April 2000.

Die Telekom hält bereits 90 % ihrer hauseigenen Internettochter und hat eine Übernahme bereits auf ihrer Hauptversammlung genehmigen lassen. T-Online-Chef Rainer Beaujean verteidigte den Zusammenschluss als "wichtig und richtig".


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WebReporter: metaphysiker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Online, Aktie, T-Online, Umtausch
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2006 10:17 Uhr von metaphysiker
 
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Es sieht schon sehr nach Abzocke aus. Mal eben Geld in die Onlinesparte punmpen und Aktien zeichnen lassen.
Diese noch regelrecht als "Volksaktie" bewerben und nun zu einem Spottpreis das eigene Unternehmen zurückkaufen.

So leicht lässt sich Geld machen.

Leider kann ich das mir meinem Eigentum nicht tun.
Haus verkaufen, fremdrenovieren lassen und billig zurückkaufen.

In der Zwischenzeit ein paar Investitionen in die Maut stecken und alles ist super.

So far...
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06.05.2006 08:21 Uhr von opppa
 
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metaphysiker: Ich nenne das schlicht und ergreifend B E T R U G.
Und zwar:
1) Eine Sache zu einem hohen Preis verkaufen und dann
2) Den Käufer z w i n g e n, die gekaufte Sache für ein Drittel des ursprünglichen Preises zurückzugeben.
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06.05.2006 20:51 Uhr von rainerZ
 
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An Dreistigkeit nicht zu überbieten: Man erinnere sich: Auch der jetzige Boss Herr Ricke war damals noch unter Herrn Ron Sommer mit im Führungskader der Telekom und hat somit viel Geld vieler Bürger "verbrannt". Mit Hilfe von bekannten Schauspielern (hier ist der Name mal zutreffend) wie Manfred Krug die Aktie breit streuen und dann, wenn sie im Keller sind (das wussten die doch genau, dass es so kommt bei der Verschuldung) für ein Drittel des Preises aufkaufen. Wenn sowas ohne irgendwelche Konsequenzen durchkommt (...und ich zweifle nicht daran) dann sollte jeder daraus die richtigen Konsequenzen ziehen. Nie wieder Volksaktien kaufen.
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07.05.2006 09:44 Uhr von opppa
 
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Telekom: Die gesamte Telekom (früher Deutsche Post) ist doch nur darauf aus, den Verbraucher zu besch.....en.

Zuerst haben sie uns mindestens 50 Jahre lang überhöhte Telefongebühren abgeknöpft, die Gewinne gingen an den Staat. Als dann die Konkurrenz kam, mussten dann die Gebühren brutal gesenkt werden. Die die letzte Meile, die wir mit unseren überhöhten Gebühren bezahlt haben, wird aber weiterhin nach kapitalistischer Manier ausgenutzt.

Als das nicht mehr genug Gewinne abwarf, kam dann der Coup mit dem Verkauf der T-Online-Aktien, bei dem Zigtausende kleine Privatanleger jetzt betrogen werden sollen.

So viel zur Seriosität der Telekom.

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