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Forschung: Werden Passwörter künftig direkt aus dem Gehirn gescannt?

Fingerabdruck, Iris-Scan, Stimmenerkennung: Zurzeit sollen biometrische Daten verhindern, dass Unbefugte Gebäude betreten oder auf Computer zugreifen können. Neuestes Sicherheitsszenario: Gedanken-Passwörter mittels Messung von Gehirnwellenströmen.

"Es ist beinahe unmöglich, ein 'gedachtes Passwort' zu stehlen und zu missbrauchen, da es eine Kombination aus Wissen und physisch messbaren individuellen Gehirnwellenmustern ist", so Julie Thorpe von der kanadischen Carleton-Universität.

Das Passwort kann dann nicht nur ein Wort sein, sondern auch ein Lied oder eine Situation, an das der User denkt. Allerdings werden erste Anwendungsmöglichkeiten in frühestens 20 Jahren erwartet.


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WebReporter: black cybercat
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Forschung, Gehirn
Quelle: futurezone.orf.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2006 08:37 Uhr von black cybercat
 
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DA werden Datenschützer wieder entsetzt aufschreien: Gedankenspionage! Big Brother! Die totale Überwachung! Wenn schon das Lesen von RFID-Chips derzeit solche Wellen verursacht, wie soll dann bitteschön eine Technik abgesegnet werden, die ein Gedanken-Passwort lesen kann?
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05.05.2006 11:00 Uhr von bizarus
 
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Gedanken: Sie können ja nicht direkt die Gedanken ablesen sonder nur die Gedankenströme also ich glaub es funktioniert so das wenn man an das Passwort denkt reagiert der Körper direkt auf eine bestimmte Situation... Die Gedanken direkt wird man nie ablesen können wie sollte das den auch gehen? Oder denkt ihr in Zukunft schliest sich einer an sein Monitor and und auf dem Monitor sieht man alles was er Denkt?!? Oder wenn er Träumt was er sieht??? Da könnte man ja auch ein "Toten" an so ein Gerät anschließen vllt sieht man ja ob sie für ewig schlafen bzw träumen oder ihre Seele wirklich verschwunden ist *grins*
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05.05.2006 11:12 Uhr von Joeiiii
 
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Ich wage es mal zu bezweifeln: Man kann bestimmt Gehirnstörme messen, aber nicht gewisse Denkstrukuren.

Wie soll eine Maschine feststellen ob ich gerade "Leberwurst" oder "Flußschifffahrt" denke?

Außerdem: Was ist wenn ich Kopfweh habe? Dann kommen die Gehirnströme, abgelenkt durch den Schmerz, durcheinander.....Login impossible??
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05.05.2006 11:47 Uhr von bananisch
 
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allein der Begriff "Muster" ist technisch, also wird man auch dieses Verfahren sehr leicht überwinden können ...

greetz
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05.05.2006 12:04 Uhr von cyrus2k1
 
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Geht schon: Ich habe mal einen Flugsimulator getestet, da konnte man durch denken steuern. Links, Rechts, Oben, Unten. Es wurden nicht die Augen abgelesen sondern direkte Gehirnströme, allerdings war die Verkabelung sehr aufwendig und ab und zu erkannte der Computer die Kommandos nicht richtig. In 80% aller Befehle ging es aber.

War schon faszinierend!
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05.05.2006 12:26 Uhr von derSchmu
 
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Im Prinzip machbar: heutztage koennen ja schon Meschen mit den Gedanken Protesen steuern...ok dabei sind es noch einfache befehle wie auf und zu und die apparate sind recht kompliziert bzw. aufwendig, allerdings lassen sich gedanken schon unterscheiden.

aber so ne sauftour kann einem dann in zukunft wohl auch einem selbst am betreten des hauses hindern...nicht schlecht fuer die hausfrau
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05.05.2006 12:50 Uhr von Schwertträger
 
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@Author: Höre ich da eine Befürwortung für den Einsatz von RFID-Chips heraus? :-)

Ich meine, die Dinger werden sich kaum aufhalten lassen, aber das die Datenschützer mit ihren Befürchtungen recht haben, ist nicht von der Hand zu weisen.

Eine Gehirnscantechnologie wäre, wenn sie denn erst gedachte Passwörter erkennen könnte, längst in der Lage, gedachte Schlüsselwörter und Absichten wie "Hunger", "Durst", "Lust auf Einkaufen" zu erkennen, denn das Verfahren dürfte identisch sein.
Was das dann bedeutet, liegt auch auf der Hand. Man wird noch mehr von Leuten belästigt, die einem irgendetwas aufschwatzen wollen.

Technisch gesehen wird der unbeeinflusste Individualismus immer schwieriger und unwahrscheinlicher. Was dann irgendwann einmal biologisch daraus werden kann, hat Joe Haldemann in seinem Buch "Der ewige Krieg" (und noch mehr in den beiden Folgebänden) recht gut angerissen und dargestellt.

Kann nicht schaden, sich dagegen zu wehren, auch wenn´s vielleicht letztendlich nichts hilft. Vielleicht läuft es ja auch ganz anders ab. :-)
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05.05.2006 13:28 Uhr von Mr.Gato
 
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@joeiii: "Wie soll eine Maschine feststellen ob ich gerade "Leberwurst" oder "Flußschifffahrt" denke?"

Gar net.

Prinzip müsste so sein: Gibst deinen Namen bei der erstanmeldung ein, Computer sagt: Denk an was (was du auch tust). Und das ist dann dein Passwort. Der Rechner hat die Gehirnströme aufgezeichnet, als du an eine bestimmte Sache gedacht hast (was das war wird niemand rausfinden können).

Wills du dich nun einloggen, gibste deinen Namen ein, Computer fragt nach dem Passwort, dann denkst du an die bestimmte Sache, Computer vergleicht aufgezeichnet Hirnströme mit denen, an die du gerade gedacht hast. Und wenns übereinstimmt, biste drin.
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05.05.2006 15:24 Uhr von dracula89
 
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sind diese ströme zuverlässig? wie ist das, wen ich ein ereigniss als passwort verwende, habe ich ja auch meistens gefühle zu diesen ereignissen. was ist, wenn diese sich mit der zeit ändern? ändern sich dann auch die hirnströme? oder wenn sich meine laune ändert? habe echt keinen bock, wegen solchen schwankungen keinen zugang zu bekommen.

mfg
ich
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05.05.2006 17:25 Uhr von Enny
 
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immer diese Fragezeichenmeldungen: Ein Mensch hat soviele Gedanken, Bilder, bewegte Bilder, Musik, Erinnerungen usw gespeichert.
Und aus dem ganzen Wirrwar ein einziges Passwort herauszufinden ist unmöglich.
Ebenso wie das 1:1 Klonen von Anfang an unmöglich war. Zu viele Informationen müssen erstmal aufgezeichnet und dann erst kopiert werden.
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06.05.2006 22:20 Uhr von Nachfolger
 
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Super wenn ich mein Passwort dann mal im Kopf verlegt habe, muss ich dann zum Nervenarzt? Menno wo soll das noch hingehen...

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