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Guatemala: Archäologen stoßen durch Zufall auf Fürstengrab

Ein Team aus einheimischen und amerikanischen Wissenschaftlern hatte im Urwald Guatemalas eine Maya-Pyramide in der alten Stadt El Peru Waka gefunden, doch nachts trieben Raubgräber Stollen in die Ruine, um nach Schätzen zu graben.

Beim Versuch, die Ruine am nächsten Morgen zu befestigen, stürzte plötzlich Hector Escobedo durch das Dach einer verborgenen Kammer mit Knochen, Geschirr und Schmuck. Die Ausstattung lasse auf ein Fürstengrab schließen, hieß es.

Möglicherweise handele es sich sogar um die Grablege des Gründerkönigs der Stadt, die einmal ein bedeutender Handelsplatz gewesen ist. Ein weiteres Grab ist in nächster Nähe gefunden worden, die ganze Gegend wird inzwischen von der Polizei bewacht.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologe, Zufall
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2006 16:45 Uhr von snickerman
 
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Es ist kaum zu ermessen, was für ein Verlust jeden Tag entsteht, wenn Raubgräber, die aber meistens nur um ihr eigenes Überleben kämpfen, historische Stätten auf der Suche nach "Verwertbarem" durchwühlen. Die wirklichen Schurken sind gewissenlose Kunsthändler und -Sammler, denen die Herkunft dieser Artefakte völlig egal ist!
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05.05.2006 00:18 Uhr von exekutive
 
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genau @autor: und das dumme ist, das der kunsthandel von illigalen bzw. helerquellen in deutschland durch proffesionelle gesetzeslücken erlaubt ist.
(glaub das dieser missverhalt auch von frau osthoff angepriesen wurde.... die öffentliche mediendiffamierung war da sehr nützlich für einige "kreise"..)

und da es in deutschland viele große musen gibt, die das ausnutzen, wird der kunstraub auch nie aufhören...

das ist unheimlich schade und ein unendlicher verlust von zb. geschichte, vor allem da die schätze manchmal auf eine ganze "epoche" schließen lassen (wenn die waren an privatmänner gehen oder die fundstätte von plünderen verwüsstet werden)

von daher ist jeder gefundener schatz ein stück geschichte
also top news
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05.05.2006 00:22 Uhr von exekutive
 
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arg schon etwas spät..

meinte natürlich angeprangert und nich angepriesen +

(wenn die waren an privatmänner gehen oder die fundstätte von plünderen verwüsstet werden ~ hingegen nicht)....

peinlich cO
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07.05.2006 23:29 Uhr von shadow#
 
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eien schande: dass plünderungen immer noch vorkommen ist eien schande. aber teilweise sind die archäologen wohl echt nicht in der lage diese abzuhalten. die armut tut auch noch ihren teil.
wer ist eigentlich hector escobedo, das ist etwas verwirrend...

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