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Texas: Cameron Todd Willingham 2004 wahrscheinlich unschuldig hingerichtet

Das Innocence Project veröffentlichte am Montag eine Studie, derzufolge vier der landesweit wichtigsten Brandexperten zu dem Entschluss gelangten, dass man Cameron Todd Willingham im Februar 2004 wahrscheinlich unschuldig hingerichtet hat.

Die befragten Experten nannten in ihrem Report die, dem Urteil zugrunde liegenden Beweise fehlerhaft und wissenschaftlich widerlegt. Brandstiftung war es ihrer Meinung nach nicht - sie fordern deshalb eine offizielle Wiederaufnahme des Verfahrens.

Cameron Todd Willingham bekam die Todesstrafe, weil er einen Brand gelegt haben soll, bei dem seine drei Töchter das Leben lassen mussten. Willingham hat stets seine Unschuld beteuert.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Texas, Unschuldig, Cameron Todd Willingham
Quelle: www.chicagotribune.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2006 20:24 Uhr von ciaoextra
 
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Das Innocence Project ist ein gemeinnützige Organisation und versucht Fehlurteile aufzudecken und somit ungerechtfertigte Hinrichtingungen und Verurteilungen zu verhindern/aufzuklären - überwiegend in den USA, aber auch weltweit (falls es die Finanzen zulassen). Bereits Dezember 2004 entsanden erste Verdachtsmomente, man habe einen Unschuldigen hingerichtet. Den Artikel dazu findet ihr unter http://www.chicagotribune.com/...
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03.05.2006 20:40 Uhr von The_Nothing
 
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Jaja wo bleiben denn jetzt die Todesstrafenbefürworter?? Ja, dieses Urteil lässt sich nicht mehr rückgängig machen, Pech oder was?

Unglaublich, die Verantwortlichen gehören lebenslang in den Knast - wegen Mordes! Anscheinend gab es ja keine unabhängigen Expertisen während des Prozesses, also schlichtweg Schlamperei bei Gericht!
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03.05.2006 21:09 Uhr von ciaoextra
 
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@ Nothing: Die Todesstrafenbefürworter brauchen noch ein wenig Bedenkzeit - um noch schnell neue Argumente für die Todesstrafe zu erfinden. *lol*
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04.05.2006 10:05 Uhr von scuba1
 
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unschuldig: Wo war das , in Texas ? Kein Wunder ist ja auch G.W.Bush Country.Aber diesem Idioten ist es ja egal, Hauptsache hingerichtet ob unschuldig oder nicht.Eine Blamage für das sowieso miese Rechtssystem der USA.
Aber in punkto Demokratie das Maul aufreißen bis zum geht nicht mehr.
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04.05.2006 10:12 Uhr von Sir.Locke
 
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hier ist einer :): ja, ich gebe es zu - ich bin für die todesstrafe. allerdings nicht ganz in der art und weise wie die amerikanischen gerichte diese verhängen. es ist heutzutage möglich eine schuld hundertprozentig und zweifelsfrei festzustellen, dafür gibt es inzwischen experten in und auf jedem gebiet. und nur, wenn die tat zweifelsfrei dem angeklagten nachzuweisen ist, ist auch die verhängung der todesstrafe gerechtfertigt.
leider arbeiten die amerikanischen gerichte da wohl ein wenig "freizügiger" mit der ts, ansonsten kann ich es mir nicht vorstellen, warum diese anscheinend so oft fehlurteile aussprechen...

mfg
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06.05.2006 00:10 Uhr von superfelix
 
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Wir sind eine ganz arme Gesellschaft Für mich ist unglaublich, beschämend und erschreckend zugleich, dass wir im Jahre 2006 überhaupt noch über die Todesstrafe diskutieren müßen. In einer zivilisierten Welt, von der wir noch sehr weit entfernt sind, sollten solche Themen überhaupt nicht mehr zur Debatte stehen. Befürworter der Todesstrafe denken vielleicht erst dann wirklich nach, wenn ein Familiemitglied Opfer dieser Strafform wird.
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25.05.2006 13:57 Uhr von thugballer
 
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@superfelix: und todesstrafengegner erst wenn ein familienmitglied einem mörder zum opfer fällt.
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06.09.2009 18:43 Uhr von jurtyonline
 
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@Sir.Locke: Was für ein dummer Kommentar - er wurde verurteilt weil sie sich sicher waren und sie sich auf irgendeinen experten verlassen haben

wie kannst du dir dann anmaßen zu sagen das man andere experten braucht die sich ebenfalls irren können und von 100% sicher zu sprechen ist einfach lächerlich

wo gehobelt wird fallen späne und wo menschen arbeiten passieren fehler - was in diesen fall wohl jemanden das leben gekostet hat

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