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Rostock: Hartes Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten kritisiert

Das nach Angaben einer Leserin der "SVZ" unwürdige und unverhältnismäßig harte Vorgehen gegen jugendliche Demonstranten am 1. Mai in Rostock wird von den Grünen sowie der Linkspartei.PDS kritisiert, während es die CDU für angemessen erachtet.

Wie die Leserin berichtet, wurde ihr 17-jähriger Sohn über 14 Stunden in Polizeigewahrsam gehalten, obwohl er nicht der autonomen Szene angehöre. Die mit ihm Festgenommenen mussten stundenlang ohne Essen und Trinken ausharren.

Der Gang zur Toilette sei erst nach sechsmaligem Bitten erlaubt worden. Einen Großteil der Zeit seien die Leute mit Plastikschnüren gefesselt gewesen, während der Vernehmungen wurden diese dann durch Handschellen ersetzt.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Rostock, Demonstrant
Quelle: www.svz.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2006 14:18 Uhr von Tira2
 
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Nur noch mal zur Verdeutlichung, es handelte sich um Teilnehmer einer Gegendemo zu einer NPD-Kundgebung – eine Meinung kann sich jetzt jeder selber dazu bilden.

Bitte auch Quelle anschauen, wen's interessiert.
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04.05.2006 14:38 Uhr von MisterMint
 
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Das arme Söhnchen! Das arme Söhnchen - vielleicht wäre es besser daheim geblieben?

Wer an einem öffentlichen Aufmarsch egal ob von Links oder Rechts teilnimmt und sich dementsprechend benimmt, muß eben damit rechnen kurzfristig in Gewahrsam genommen zu werden.

Und folgende Infos aus der Quelle sollte doch zum Nachdenken anregen: Von 2800 Demonstranten wurden gerade mal 101 festgenommen - und die haben es mit Sicherheit darauf angelegt.

Und vielleicht sollte man der besorgten Mutter einmal klarmachen, dass man als Festgenommener nicht unbedingt Anspruch hat auf Vollpension.

Das der Toillettengang erst nach einer gewissen Dauer erlaubt wurde, ist auch verständlich, ansonsten würden sich die Leute doch einen Spaß daraus machen, die Polizisten umherzuscheuchen.

Und was ist denn an Plastikfesseln/Handschellen auszusetzen? Wer einmal gesehen hat, was passiert wenn man einige randalierende und zumeist angetrunkene Personen frei herumlaufen läßt, der versteht das.

Die Mutter hätte einfach auf Ihr Schätzchen aufpassen sollen, dann bräuchte sie sich jetzt nciht so künstlich aufregen... Selbst Schuld!
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04.05.2006 14:41 Uhr von maki
 
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Minsk: ist überall...

;-)
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04.05.2006 14:57 Uhr von pulverschmid
 
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@MisterMint - absolut richtig! -: Völlig klar! In Leipzig ist es genau so! Die Rechten nehmen ihren zuvor genehmigten Aufmarsch wahr, worüber man denken kann, wie man will. Die "Autonome Szene" fühlt sich (allerdings ungenehmigt) gleichermaßen auf den Plan gerufen und randalieren, was das Zeug hält.
Wer das nicht mag und nicht will, bleibt da lieber ferne. Das Schätzchen dieser Mami offensichtlich nicht. Da wird man dann so behandelt, weil man eben dabei ist.
Da muß der nette Autor nun nicht mit seinem "ach so moralischen Daumen" kommen und das nette Schätzchen beweinen! Wir sind eben Erwachsene und haben das längst im Leben gelernt.
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04.05.2006 15:01 Uhr von usambara
 
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Aber damals zugeschaut als ein Nazis-Mob in Rostock das Asylheim tagelang mit Brandbomben angegriffen hat.

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04.05.2006 15:08 Uhr von HolyLord99
 
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Normal: Was ist an dem Veralten aussergewöhnlich?
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04.05.2006 15:33 Uhr von Cenor_de
 
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Demonstrations- und Versammlungsfreiheit: Durch die Fehleinschätzung der Möglichkeiten polizeilicher Ermittlungen, Dummheit und ignoranz seitens unseres höchsten Verfassungsorgans, verfügen Nationalsozialisten in Deutschland über eine legale Partei.

Mit diesem Urteil haben die Richter dem Staat jede Möglichkeit genommen einer Partei ihre verfasungsfeindlichkeit nachzuweisen.
SA marschiert. Ruhig und fest je nach Dosenbier.
Und alles völlig legal. zeigt sich das Volk, der eigendliche Souverän, damit nicht einverstanden, stehen ihm keine legalen Mittel zur Verfügung.

Macht der Staat nun von seinem Gewaltmonopol gebrauch indem er die vermeintliche Legalität faschistischer Aufmärsche deckt, macht er sich zum Komplizen. Das BVfG hat mit seinem Fehlurteil in Deutschland die Strasse frei gemacht.
Die Fahnen sind oben, die Reihen sind geschlossen,
die braune Batallione marschieren durch "Mitteldeutschland"

Obwohl illegal (Gegendemonstrationen und behinderung von genehmigten Demonstartionen werden ja nicht genehmigt) ist es trotzdem notwendig und auch, mit der selben Legalität wie Tyrannemord, auf einer höheren Ebene legal, sich diesem Treiben zu widersetzen.

Geht die Polizei nun mit aller Härte gegen Demonstranten vor, dann trägt dies nur zu einer weiteren Eskalation bei "Deutsche Polizisten - schützen die faschisten" schreit der schwarze Block ja nicht zu unrecht.
Denn genau das ist es was in Deutschland passiert.
Die Justiz hat den Nazis einen Freifahrtschein für die deutschen Strassen ausgestellt und die Polzei zu deren Bewachung abkommandiert.

Die Motive der Justiz sind nur schwer nachzuvollziehen, ich vermute schlicht Dummheit.
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04.05.2006 15:40 Uhr von HolyLord99
 
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@Cenor: Kann es denn soviel Dummheit geben, wie du unterstellst? Du begründest die Handlungen der Politiker mit Dummheit und nun auch die der Richter. Das sind alles "gebildete" und "ausgebildete" Menschen. Meinst du nicht, dass die wissen, was sie tun? Und macht dies das Ganze dann nicht noch viel schlimmer?
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04.05.2006 15:46 Uhr von Cenor_de
 
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Rekrutierungshilfen für den schwarzen Block. Jeder, der Demonstartionen nicht nur aus dem fernsehen kennt, weiss was abgeht, wenn die Polizei in Massenpsychose gerät.
Dazu ist nichtmal zwingend die Anwesenheit von Autonomen nötig. (die sind nämlich nicht die Ursache, sondern die Folge von Polizeigewalt).

Es ist einfach keine olle Kamelle, daß ein Polizist, der den Staatsbesuch eines faschistischen Diktators deckte, einem Demonstraten in den Rücken schoss, und dabei Straffrei ausging.
Das war zu einer zeit, wo die Studenten beim demonstrieren Krawatten trugen und das gewaltätigste, was je ein Demonstrant getan hatte, war den Rasen zu betreten.

Ich selbst hatte das Vergnügen mehrmals. Die Gewalt der Polizei war völlig eratisch.
Frauen wurden an den Haaren geschleift, Rentner umgetreten. Die Knüppel hämmerten auf alles, was noch zuckte. Die waren wie im Blutrausch. Irgendwie erinnerte das eher an General Custer überfällt en Indianerdorf.

Der Junge wird nun wissen wo er das nächste mal sicherer ist. Und er wird der Agitation der Autonomen wenig entgegenzusetzen haben, denn nun hat er am eigenen leibe erfahren, die haben nicht Unrecht.
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04.05.2006 15:50 Uhr von Cenor_de
 
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@HolyLord99: Den Polizisten unterstelle ich keine Dummheit.
Die handeln auf Demonstartionen unter extremem Druck und bringen sehr häufig schon ein aufälliges Persönlichkeitsprofil mit. Die egraten auf der Strasse in eine psychotische Situation, die extreme menen Adrenalin freisetzt.

Bei den Richtern sind auch andere Motive denkbar.
Aber ich weigere mich zu glauben, daß es sich um offene Sympathie für die NPD handelt.
Möglich wären z.B. Standesdünkel gegenüber dem Innenminister, denn der war ja mal der Anwalt von Gudrun Enslin.
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04.05.2006 15:50 Uhr von MisterMint
 
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@Cenor: "Obwohl illegal (Gegendemonstrationen und behinderung von genehmigten Demonstartionen werden ja nicht genehmigt) ist es trotzdem notwendig und auch, mit der selben Legalität wie Tyrannemord, auf einer höheren Ebene legal, sich diesem Treiben zu widersetzen."

Aufpassen - man könnte Deine Aussage auch schnell als Aufruf zu einer Straftat sehen.

Und falls Du´s überlesen haben solltest: es waren 1500 Gegendemonstranten - wovon nur ein kleiner wohl straffälliger Teil in Gewahrsam genommen wurde.
Also nix mit dem ach so bösem Staat! Im übrigen haben 3000 Leute ein Bürgerfest als Gegenpol gemacht, da hätte man legal gegen die NPD-Demo Flagge zeigen können. Aber für manchen gewalttätigen Linken und Autonomen ist das halt zu friedlich - den Eindruck bekommt man jedenfalls nur allzu oft...
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04.05.2006 16:04 Uhr von Cenor_de
 
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@MisterMint: Nehmen wir mal an das BVfG erklärt eine andere Straftat für legal.
Sagen wir Rentner mit dem "Auto überfahren"

So nun kann ich mich auf ein Volksfest begeben mit anderen Dauerbetroffenen, mit dem pfarrer und dem SPD-Vorsitzenden (falls grad Wahlkampf is)
oder ich kann mich auf die Strasse stellen und Oma über die Strasse helfen und wenn ein raser kommt ihm auf die schnauze haun, weil er ne rentnerin überfahren wollte, was ja sein gutes Recht ist, findet das BVfG.
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04.05.2006 16:08 Uhr von pulverschmid
 
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@Tira2 - das mußte ja kommen, Kleiner! Dein niedlicher Kommentar zeigt, daß eben selbst "Lachen unter dem Tisch" nicht vor Dummheit schützt.

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