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Niederlage der ONDCP im Kampf gegen Drogen: Kokain in Kolumbien auf dem Vormarsch

Die ONDCP, die amerikanische Behörde zur Drogenkontrolle, hat ihren vor sechs Jahren vollmundig aufgenommenen Krieg gegen die Koka-Bauern in Kolumbien anscheinend weitgehend verloren.

War anfänglich noch die Rede davon, die Anbauflächen um 50 % zu senken, musste in diesen Tagen eingestanden werden, dass sich die Anbaufläche heute im Vergleich zu 1999 um ganze 17 % sogar noch vergrößert hat.

Und dies trotz des pausenlosen Einsatzes von 20 Flugzeugen, welche sichtbare Koka-Felder ständig mit Pflanzenvernichtungsmittel einnebelten. Kosten bis jetzt: vier Milliarden US-Dollar. Die Geldquellen hierfür drohen sich jetzt aber zu erschöpfen.


WebReporter: hathkul
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kampf, Droge, Niederlage, Kokain, Kolumbien, Vormarsch
Quelle: news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2006 14:56 Uhr von hathkul
 
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Diese halbherzige Aktion konnte ja nicht effektiv sein.
Die Amerikaner denken sie können jeden Krieg aus der Luft gewinnen...obwohl der Krieg gegen die Drogen doch auf den Strassen ihrer Städte stattfindet !
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03.05.2006 15:57 Uhr von Angel-Knight
 
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Ich glaube auf den Strassen ist dieser "Krieg" nicht zu gewinnen. Die Anbaufelder zu zerstören ist denk ich mal schon die richtige richtung. Wobei jederzeit 20 Flugzeuge ja scheinbar nicht genug sind.
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03.05.2006 16:28 Uhr von Andreas_S
 
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Genug neue Quellen für jedes zerstörte Feld werden wahrscheinlich 2 Neue angelegt.
Amerika wird wohl einsehen müssen, dass es nicht alles kontrollieren kann...
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03.05.2006 16:48 Uhr von johagle
 
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klar …denn das die Massenvernichtungswaffen haben glaubt den Amis eh niemand... also sind es Drogen … und die ärgerliche Angelegenheit mit den verstaatlichten Gasvorkommen bekommt Bush auch gleich in den Griff.
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03.05.2006 16:51 Uhr von Son_of_Doom
 
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Ich denke: der "Anbau" ist das geringste Problem, und an dieser Stelle sicherlich nicht die Lösung zu suchen.
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03.05.2006 16:52 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@angel-knight: da kann ich dir nicht zustimmen.

Ich denke solange die "Nachfrage" besteht, wird das "Produkt" einen Weg finden auf den Markt zu gelangen. Und wenn nicht aus Columbien dann von irgendwo anders.
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03.05.2006 17:14 Uhr von hathkul
 
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ausserdem sind die chemischen Produktionsverfahren (ohne koka-pflanze) aktuell auf dem vormarsch. ein befreundeter chemiker hat angedeutet daß in wenigen Jahren komplett auf die koka-pflanze verzichtet werden kann. dann müssen die amis jede kleine fabrik bombardieren, unwissend ob darin nun kokain oder babybrei produziert wird...
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03.05.2006 18:05 Uhr von rainerZ
 
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Das riecht aber stark nach Insider-Tipps: Da wird nach außen ein schöner Plan aufgestellt, der die Leute beruhigen soll, dass etwas unternommen wird, und dann verdienen einige in den Behörden noch doppelt, indem sie rechtzeitig Tipps geben, wo was abgefackelt werden soll. Danach werden noch neue Felder angelegt, die nicht so schnell entdeckt werden. So wird das nie was. Das Ergebnis spricht für sich.
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03.05.2006 23:39 Uhr von ibaracusi
 
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Im Erdkunde Abi 2006 heute morgen abi geschrieben und es ist genau diese Problematik drangekommen ... hätt die meldung nich ein tag früher kommen können ^^ ...
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05.05.2006 18:01 Uhr von Tobi-iboT
 
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krieg auf den straßen ? naja da hast du nicht ganz recht
man muss das problem an seiner wurzel anfassen
es bringt nichts wenn die irgendwelche dealer festnehmen und für immer einsperrenauf einen festgenommenen dealer kommen einfach 2 neue.
deshalb ist das schon richtig was die amerikaner versuchen nur leider ohne erfolg weil sie anscheinend die falschen methoden verwenden.
wäre kolumbien nicht so arm würden die menschen dort wahrscheinlich! nicht so viel drogen anbauen
also lieber mal die wirtschaft in dem land fördern :P
ob das unbedingt billiger ist das weiß ich nicht

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