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USA: Pannen bei der Hinrichtung von Joseph Lewis Clark

In Lucasville/Ohio kam es nun zur Hinrichtung des 1984 zum Tode verurteilten Mörders Joseph Lewis Clark. Während der Hinrichtung kam es allerdings zu Pannen, wodurch die Hinrichtung um einige Zeit verschoben werden musste.

Die Henker stießen dem 54-Jährigen eine Kanüle in den Arm, woraufhin allerdings eine Vene platzte. Aus diesem Grund verlor das zuvor gespritzte Beruhigungsmittel seine Wirkung. Etwa 25 Minuten habe man dann nach einer anderen Stelle im Arm gesucht.

Aufgrund dieser Verzögerung schloss man den Vorhang zum Zuschauerraum. Die Zuschauer hörten den Mann anschließend stöhnen und die Worte "Es funktioniert nicht!" rufen. Mit einer 90-minütigen Verspätung wurde der Verurteilte dann hingerichtet.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Panne, Hinrichtung
Quelle: www1.bild.t-online.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2006 14:47 Uhr von german_freak
 
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Nun ja, was soll man halt machen, wenn man keine gute Vene findet?! Dennoch denke ich, dass man das bei solchen Pannen auch verschieben sollte.
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03.05.2006 15:06 Uhr von Lienna
 
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wie schrecklich: Also er wird seine Strafe wohl verdient haben, aber allein die Vorstellung man liegt da und soll gleich sterben und dann geht alles schief.
Furchtbare Vorstellung!
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03.05.2006 16:07 Uhr von The_Nothing
 
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@ Vorredner: Diese Strafe hat niemand verdient, das hat mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun.

@Autor

"Nun ja, was soll man halt machen, wenn man keine gute Vene findet?!"

Gar nicht hinrichten wäre vielleicht eine Lösung...
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03.05.2006 16:18 Uhr von Lienna
 
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@The Nothing: Die Definition eines Rechtsstaates schließt die Todesstrafe nicht aus. Oder irre ich mich da?

Und wenn der Mörder bestimmt hat, dass ein anderer Mensch kein Recht mehr hat zu leben, warum hat er dann das Recht noch?!

Grundsätzlich bin ich gegen die Todesstrafe, obgleich ich sie mir in verschiedenen Fällen doch wünschen würde. Aber in den USA gibts sie nunmal. Die Bürger wissen auch vor ihrer Tat, dass diese Strafe sie erwarten kann.
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03.05.2006 16:30 Uhr von vostei
 
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nur so nebenbei bemerkt: staatlich sanktionierter mord heißt sich und die gesamte bürgerschaft des landes auf dieselbe ebene herabzuwürdigen, wie die des delinquenten zum zeitpunkt der tat - wer´s braucht braucht keinen spiegel, wenn er dem mörder ins gesicht blickt.
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03.05.2006 18:38 Uhr von Tommy69
 
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in den arabischen Ländern: wird zum Beispiel mit dem Schwert enthauptet.

Solange der Henker nicht danebenschlägt kann hierbei von der technischen Seite nix schiefgehen.

[ironie]Man braucht ja in den USA mangels geeignetem Personal nicht gerade eine Kreissäge zu nehmen und "plötzlich ist auf halbem Wege der Strom alle"[/ironie]

Ich finde die Todessstrafe an und für sich voll ok. Tit for tat.

In Deutschland z.B. gibt es Gefängnisse wo auf 2 Gefangene 1 Wärter kommt.
Die Gefangenen müssen auch ernährt und gekleidet werden, hierdurch entstehen dem Volk immense Kosten in Höhe von mind. 1500 Euro / Gefangener / Monat. (Zahlen von mir geschätzt).

Und das lebenslänglich bei Mördern ... Gute Nacht Finanzhaushalt.
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03.05.2006 19:34 Uhr von Lienna
 
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@Tommy69: Nur vergisst Du dabei, dass die Todeskandidaten auch meistens erst 20 Jahre im Gefängnis sitzen, bevor die Todesstrafe vollzogen wird.
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03.05.2006 21:35 Uhr von the_keulmachine
 
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es wundert mich das die zuschauer nicht "stöhnten" und "es funktioniert nicht" riefen....
vielleicht gibt es ja bald eine "pannenshow der exekutionen" im amerikanischem fernsehen....mir ist so schlecht
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04.05.2006 08:08 Uhr von Tommy69
 
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@Lienna: Und hier hat das Rechtssystem eindeutig versagt.
Bringt ja nichts jemanden erst 20 Jahre einsitzen zu lassen und dann hinzurichten.
Da hat auch die Gesellschaft nichts davon.
Hier muss ich konsequenterweise dazu plädieren diese Menschen wieder auf freien Fuß zu setzen, sofern sich deren Lebenseinstellung um 100% zum Guten gewandelt hat; solche Fälle soll es ja geben.
Und die Todesstrafe darf es nur bei 100%ig wasserdichten Geständnissen geben, nicht bei einer Verurteilung nach Indizien (ohne Geständnis).
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04.05.2006 11:01 Uhr von Sev
 
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Früher: Früher war´s mal so, daß ein erfolgloser Hinrichtungsversuch als Gnade Gottes gewertet wurde, wodurch der Delinquent sofort begnadigt wurde. Gibt es das nicht mehr??? Töten um jeden Preis gegen den "Willen Gottes"?
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04.05.2006 11:07 Uhr von Atomiser
 
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Todesstrafe: Leider zeigen Statistiken, dass die Todesstrafe eben NICHT abschreckend wirkt , jedenfalls nicht mehr als in Staaten ohne Todesstrafe ! Nur dann wäre es ein Argument ! Ansonsten ist es nicht ethisch ein Menschenleben für ein anderes zu nehmen ...Mein Meinung !
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04.05.2006 11:13 Uhr von Shaft13
 
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Wie immer: Finde es immer interessant, das bei den Todestrafengegnern die Opfer völlig egal sind.
Ja,diesen Leuten sind die Opfer scheissegal, die Mörder müssen aber beschützt werden^^.

Und wenn eine Gesellschaft ebenfalls zum Mörder wird, wenn sie Mörder zum Tode verurteilt, dann ist nach den Todesstrafengegnern die Gesellschaft in Deustchland ja eine Kidnapper,Freiheitsentziehergesellschaft.
Denn Gefängnis ist ja Freiheitsberaubung^^.

Und zum obigen Fall, sowas kommt in jedem Krankenhaus mehrfach in der Woche wohl vor, das man die Vene nicht findet.
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04.05.2006 11:34 Uhr von Sev
 
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Naja aber ob ich gleich sterben soll oder mir jemand nur Blut abnehmen will, ist schon ein gewisser Unterschied...

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04.05.2006 11:42 Uhr von vostei
 
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@shaft13: Es geht nicht darum mörder zu schützen, sondern darum diese einer menschenwürdigen strafe zuzuführen, um SICH als staat und mich und dich als kleinsten teil davon, vom level eines mörders abzuheben - das hat etwas mit kultur zu tun.

Rache und auge um auge ist allenfallks kirchenkultur - hat aber nix mit dem thema zu tun. (löl)

Du wirst morde nie verhindern können, es sei denn du rottest die menschheit aus...
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04.05.2006 11:51 Uhr von radar
 
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Todesstrafe: Ich bin für die Todesstrafe aber sollte diese nur in bestimmten Fällen angewand werden.

Wenn einer Bürger einen anderen Bürger mutwillig umbringt sollte dieser auch mit der Todesstrafe bestraft werden.
Allerdings sollte diese Strafe gleich durchgeführt werden und nicht erst nach 20 Jahren.

Spart dem Staat jede Menge Steuergelder.

Und es ist nun völlig egal ob die Todesstrafe nun abschreckt oder nicht.

Meine Meinung
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04.05.2006 12:11 Uhr von midhgard
 
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bin auch der Meinung: Todesstrafen sind ein Armutszeugnis der Menschen die sie anordnen und ausführen. Wer tötet ist schuldig, egal ob Richter, Henker oder Täter. Aber wieso sollte der Mord an den Täter gerechter und besser sein als der Mord den der Täter beging? Ich staune, dass im 21. Jahrhundert die Menschen das immer noch nicht begriffen haben. Sich mit den Tätern besser beschäftigen, das wäre die Lösung. Bei kranken Mördern, also die das besagte Chromosom haben, wegsperren auf Lebenszeit. Bei welchen, die es aus Gründen taten, die einmalig sind, sozusagen "Ausrutscher" (mal so unglücklich ausgedrückt) sollte eine Wiedereingliederung angestrebt werden.

Es leben soviele potentielle Mörder frei unter uns, wir werden niemals hundertpro sicher sein. Allein die ganzen Rechten, die würden hier Massenmord an den Ausländern begehen, wenn sie nur könnten. Was wollt ihr gegen die tun? Auch alle umbringen? Wie einfallslos. Erst nicht um das Problem kümmern und wenns brennt rumheulen. Das ist typisch für den Menschen. Ich bleibe dabei, die Todesstrafe sollte ein Relikt aus dem Mittelalter sein, wo wir alle noch ein wenig unterbelichtet waren. Und wer einen Rechtsstaat nur dann als Rechtsstaat definieren kann, wenn die Todesstrafe dazu gehört, der hat mein Mitleid. Arme Seele....
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04.05.2006 12:20 Uhr von Sev
 
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Rechte: Hallo? Ich gebe offen zu, politisch rechts eingestellt zu sein. Trotzdem würde ich niemals losgehen und wahllos Ausländer umbringen! Das ist eine böswillige Unterstellung, gefährliches Halbwissen! Du verwechselst, bzw. verbindest - wie so viele andere - Skinheads und Hooligans mit Menschen, die einfach nur politisch rechts orientiert, nationalistisch sind. Ich habe absolut gar nichts gegen Ausländer, solange sie sich entweder 100% vernünftig und willentlich integrieren und sich der Deutschen Kultur anpassen, wenn sie hier leben wollen, oder eben in ihrem eigenen Land bleiben. Trotzdem würde ich sie niemals nur aufgrund ihrer Herkunft umbringen! PUNKT!
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04.05.2006 12:27 Uhr von jothaka
 
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Was haben die Ermordeten von der Ermordung ihres Mörders? Oder ihres möglichen Mörders.
NICHTS!

Nur um ein Gefühl der Rache zu Befriedigen? Sehr christlich, sehr menschlich.
Mörder werden zu einem ->Großteil, Mörder durch die Umgebung die sie geprägt hat.

Mord aus "Leidenschaft",also eher Totschlag,kommtin den besten Zivilisationen vor.Da bringt aber die Ermordung des Mörders genauso wenig.
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04.05.2006 12:34 Uhr von jothaka
 
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anders gesagt: Menschen die Mörder ermorden, sind Mörder und gehören demnach auch ermordet......

nette kausalkette....
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04.05.2006 12:56 Uhr von leser1000
 
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recht so: ja so soll es sein ...

der kerl ist vom amerikanischen volk zum tode verurteilt worden, weil er jemanden getoetet hat ..

punkt .. da gibts nix zu diskuttieren
__*getilgt, im Wiederholungsfall wird dieser Account gleichfalls beseitigt und dann quasi zum leser0000, grußlos, kwikkwok (interne Eintragung ist gemacht)*__
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04.05.2006 13:01 Uhr von ciaoextra
 
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leser1000: Hast Du heute die falsche Pillen genommen? Ist ja widerlich, was Du da von Dir gibst. Hoffentlich begehst Du nie eine Straftat.....
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04.05.2006 14:06 Uhr von Mondelfe
 
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es ist schon so oft vorgekommen dass sich später herausgestellt hat, dass ein zum Tode verurteilter unschuldig war... manchmal leider zu spät...
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04.05.2006 14:14 Uhr von Anakin_Skywalker
 
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oh je: egal was der Mann getan hat, finde ich das schon entwürdigend... vielleicht würde ich anders denken, wenn ich wüsste, was er angestellt hat. *seufz*
Stell ich mir jedenfalls schrecklich vor, wenn ich eh schon weiß, heute werde ich sterben und dann verbockt das jemand.

Zur Todesstrafe würde ich sagen, gibt es wohl niemanden, der das Recht hat über Leben und Tod eines anderen zu bestimmen, nur was hat ein Vergewaltiger, Peiniger etc. schon anderes verdient?
Ich finde die Todesstrafe ist keine Lösung, möglicherweise werden auch Leute verurteilt, die nichts getan haben und jemand die Beweislage manipuliert hat. Das wären meine Bedenken bei dieser Art Recht walten zu lassen.
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04.05.2006 15:09 Uhr von dare_13
 
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pfff: Dass die Todesstrafe unmenschlich ist, weiß eigentlich ja jeder... Die Menschen wären meist mehr bestraft, wenn sie weiterleben würden und damit leben müssten... Natürlich nicht auf freiem Fuss aber auch nicht wie im Kerker... Wenn wir mit Verbrechern so umgehen wie die Verbrecher vorher mit "uns" umgegangen sind, sind wir da besser? Es sollte eine Chance geben sich wieder resozialisieren zu können um zumindest in einem "offenen" Gefängnis ihr Leben leben zu können, also mit offen meine ich jetz nicht, dass rein und raus kann wer will, aber man sollte doch wohl auch Gefangene, die Reue zeigen usw. eine Chance geben zu leben.. Wenn auch nicht frei...
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04.05.2006 16:10 Uhr von guenter jablonowski
 
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Wahnsinn: Zitat:
nur so nebenbei bemerkt

staatlich sanktionierter mord heißt sich und die gesamte bürgerschaft des landes auf dieselbe ebene herabzuwürdigen, wie die des delinquenten zum zeitpunkt der tat - wer´s braucht braucht keinen spiegel, wenn er dem mörder ins gesicht blickt.
Zitat Ende

Jeder Mensch aht das Recht auf Leben unabhängig von der von Menschen geschaffenen Rechtslage. Wann hört endlich dieses scheinheilige Morden auf????

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