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Neid - bei Deutschen eine überwiegend vorkommende Eigenschaft

Nach einem Ergebnis einer in Auftrag gegebenen Umfrage der "Gesellschaft der Konsumforschung" ging hervor, dass der Deutsche mit großer Mehrheit Neidgefühle gegenüber seinen Mitbürgern hegt. 1978 Befragte gaben zu ihrer "Neid-Einstellung" Auskunft.

Die menschliche Missgunst sei in der Größenordnung einer Zweidrittelmehrheit bei deutschen Bürgern immanent vorhanden, ergab die Umfrage der "Apotheken-Umschau". Bei 40 Prozent stelle sich Neid gegenüber Freunden und Bekannten ein.

Von mehr als 20 Prozent der Befragten erfolgte ein Bedauern, dass sie gegenüber anderen Mitbürgern zu kurz gekommen seien. Jeder Zehnte gab sogar unumwunden eine innewohnende Wut zu, da er sich ungerecht benachteiligt sieht.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Neid, Eigenschaft
Quelle: www.dw-world.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2006 19:40 Uhr von LuckyBull
 
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Au weia, das ist wahrscheinlich ein hitziges Thema in Deutschland, gerade jetzt, wo es dauernd um Schnäppchen und Geiz ist geil geht...
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01.05.2006 20:01 Uhr von la_iguana
 
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@lucky: der deutsche in grosser Mehrheit?
und kann eine Eigenschaft "überwiegend vorkommen? - vielleicht ist vorherrschen gemeint?

nein, ich bin nicht neidisch ;)
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01.05.2006 20:11 Uhr von exekutive
 
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relativ: neid ist ein viel zu komplexer begriff, welchen man garantiert nicht auf eine solch große masse von bürgern anwenden kann

aber da in deutschland ja eh nur pauschalisiert wird ist das ja auch egal...

na und..
dann ist deutschland eben eine

neid
kinderlose
egoistische
naive
dumme
linke
rechte
etc. gesellschaft...

aber egal.. solche meldungen heizen eh nur unsere ethnischen probleme in deutschland an..
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01.05.2006 20:36 Uhr von orimbor
 
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Wundert mich nicht ,,,das so eine Umfrage gerade von einer Apothekerzeitung gemacht wurde. Die haben das schliesslich nötig. Einen Dachverband der mit allen Mitteln versucht eine Monopolstellung aufrecht zu erhalten damit Medikamente in Deutschland bloss nicht preiswerter verkauft werden können.und auch schwer drauf bedacht ist das es unter Apotheken selber zu keinen Wettbewerb kommen kann. Alles unter dem Deckmantel des Standesrecht. Ja doch kein Wunder das die Könige der Abzocke und Preistreiberei es gerade nötig haben sich über Neid aufzuregen.
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01.05.2006 20:42 Uhr von Cpt.Proton
 
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@orimbor: Richtig, und sagt man was dagegen, heißt es man darf die Gesundheit nicht ökonomisieren.
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01.05.2006 23:11 Uhr von Copykill*
 
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Stimmt aber ! Leider ist es so !
Wenn jemand ein dickes Auto fährt oder eine fette Uhr am Handgelenk trägt, gibt es immer welche die einen so etwas nicht gönnen.
Dann kommen so Gedanken auf wie, "bestimmt Zuhälter" "Geschenk vom Papa" oder "Fette Bonzensau" u.s.w.

Dann kommt 2. Gedanken im Neider auf. Wie kann sich so ein Idiot,....,.....,A.....och, das alles leisten.

Anstatt man sich denkt. "Schönes Auto, schöne Uhr, es sei Ihm gegönnt. Denn ich würde es mir evtl. auch kaufen wenn ich es mir leisten könnte."

Deutschland ein Volk von Neidern.

JA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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02.05.2006 00:44 Uhr von Gunny007
 
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so ist es: fleiß und tralala.. der ami ist stolz wenn er viel verdient und sagt das auch. der deutsche schämt sich oder hat angst vor mißgunst.
wird fleiß nicht auch honoriert?
man muß auch gönne könne.
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02.05.2006 05:02 Uhr von DER_Schnupfen
 
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Ich denke mal: die Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich schon allein deswegen ungerecht benachteiligt, da dieser umstand auchnoch als neid dargestellt und obendrein noch angeprangert wird!
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02.05.2006 08:28 Uhr von DER_Schnupfen
 
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Wird fleiß nicht auch honoriert? Angesichts der miserablen Joblage in Deutschland, wodurch die, die nichteinmal fleissig sein dürfen, Tag für Tag dem Reichtum ins Auge sehen, der sie arm macht, is doch die Frage nach Anerkennung gradezu ein Hohn.
Ein Grossteil der Bevölkerung wurde von einem Menschen der auf Betriebskosten ein bisschen Spass mit Blackjack und Nutten hatte, per Gesetz ein Leben in Armut auferlegt, mit unterstützung eines riesigen Technik-, Kommunikations- und mittlerweile auch Immobielienkonzerns, der den Staat und dessen bürger jährlich um milliarden bescheisst.
Während man darüber diskutiert wie man die Milliardenlöcher stopfen kann, färbt man die Polizei blau und ein Bankchef bekommt Prämien dafür das er Mitarbeiter entlässt.

Und wieso ist es da so falsch sich ungerecht behandelt zu fühlen?

Mal ganz nebenbei, von Neid kann man da schon garnichtmehr sprechen, das ist wenn dann eine Verniedlichung von der Wut den die meisten in sich tragen und welche Wut von genau den gleichen Vollidioten die diese Menschen überhaupt in die Misere geschickt haben dazu verwendet werden wird um die "Neider" gegen sich selbst auszuspielen.

Hochintelligent ist der Mensch, nur leider weiss er es nicht.
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02.05.2006 08:40 Uhr von radar
 
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@Gunny007: > fleiß und tralala.. der ami ist stolz wenn er viel
> verdient und sagt das auch.

ja das darf der ami auch machen weil die meisten amis auch mehrere arbeitsstellen haben um geld zu verdienen. und da kann man auch stolz drauf sein

> das auch. der deutsche schämt sich oder hat
> angst vor mißgunst.
> wird fleiß nicht auch honoriert?

wenn fleiß in deutschland honoriert werden würde, dann müßten die arbeiter am fließband die millionen verdienen und nicht die schlippsträger oben die sich das geld einsacken und den kleinen arbeiter immer mehr wegnehmen.

> man muß auch gönne könne.

ja wenn es gerechtigkeit geben würde schon aber nicht so
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02.05.2006 08:43 Uhr von süße maus
 
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ich bin auch neidisch, auf alle gesunden Leute *lol*
Achtung Ironie:
oder auf die Massenarbeitslosen, die ihr Geld bekommen,ohne auch nur ein Finger krumm zu machen.

Auch wenn ich viel mehr Geld zur verfügung habe als ein Hartz 4 Empfänger.
Neid gehört heute überall dazu, wie das Brot/Brötchen beim Frühstück.

Leider isses so!

Entweder spart man sich etwas vom Munde ab, oder wer heute noch die Möglichkeit hat geht arbeiten um sich etwas zu leisten.
Warum soll ich z.B. neidisch auf den Wagen von anderen sein, warten wir mal ab wielange die Raten gezahlt werden können!
Heute stehen die Kuckuckskleber doch bei einigen ständig Schlange.
Da sind wir erst Neidisch und anschließend haben wir unsere Schadenfreude.
Erst in diesen Fällen wissen wir, was unsere Nachbarn machen, Komisch!!!!
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02.05.2006 09:54 Uhr von asmodai
 
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Zweck der Umfrage? Aha. Wie ungemein wichtig und interessant! In Zukunft kann man jetzt also jede Debatte über Reiche, die im Champagner baden, während Familien nicht wissen, wie sie das Essen auf den Tisch kriegen sollen, Sinn und Unsinn von astronomischen Manager- und Politikergehältern usw. einfach mit dem Argument "beerdigen", wir Deutschen seien eben sowieso neidisch. Oder was war der Zweck dieser blödsinnigen Umfrage?
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02.05.2006 11:44 Uhr von ArrowTiger
 
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Aussage? Und was soll uns die Studie nun sagen? Daß auch die Deutschen, wie wohl die meisten Menschen weltweit, unter Neid leiden? =8-D

Aber sicher wird diese Studie (ansich empfinde ich die GfK selbst als relativ neutral) wieder propagandistisch ausgeschlachtet werden, um irgendwelche antisozialen Ziele zu unterstützen...

)B-[
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02.05.2006 11:48 Uhr von Metzner
 
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Ja, viele Deutsche sind Neider Hier meine ich nicht den motivierenden Neid, nachdem ich entsprechend hart arbeite, um mir dann auch zu leisten, was der Nachbar hat.
Sondern den der absoluten Missgunst.
Wenn manche meine Breitling am Handgelenk sehen, fragen sie, warum ich mit sowas angeben muesse...
Wenn die Deutschen hoeren, dass ich mal Wochenende bei einem Golfturnier mitgemacht habe, heisst es: Ein normaler Sport ist wohl zu prolo fuer Dich. Oder man wird gleich unter Angeber eingestuft. Das ich das mache, weil ich Spass daran habe, wollen die gar nicht verstehen.
Dazu kommt noch, dass es eine der wenigen Sportarten ist, die man a) fast immer, b) allein, c) im Freien, d)man mit ueber 50 noch aktiv ... ausueben kann - und ein phantastischer Ausgleich zu dem Sitzen am Schreibtisch und in Beratungen darstellt.
Mein frueherer Boss fuhr einen AUDI S6, Spezialanfertigung, man durfte bloss nicht sehen, dass das Auto rund 100,000 kostete - wegen der Neider...
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02.05.2006 11:56 Uhr von Mr.Gato
 
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Jup, die Deutschen sind sowas von einem Neidervolk.

Ich hasse sowas.

Ich selbst bin auch auf viele Leute Neidisch, allerdings gönne ich denen ihren Besitz auch. auch. Und ich selber möchte das auch von anderen erwarten können.

Die deutschen sollten endlich ma aufhören so einen auf Understatement und "bloss net auffallen" zu machen.

Zeigt was ihr habt!
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02.05.2006 12:34 Uhr von Der Erleuchter
 
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Die Deutschen sind vor: allem ein Volk, das zu so übertriebener Selbstkritik neigt, dass es einem schlecht wird.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter Menschen, die jegliche kleinste negative Gefühlsregung bei sich selber auf ihre Familie, ihre Freunde und Leute, die sie gar nicht kennen ummünzen.

Ihr wißt doch gar nicht ob andere Völker innerlich vor Neid platzen und es niemals nach außen tragen würden, so es wie der therapiebedürftige Deutsche in seiner Demut natürlich sofort jedem bekunden muss.

Neid - ist angeboren, weil evolutionär ein Vorteil.
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02.05.2006 12:39 Uhr von Flutschfinger
 
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@mr.gato und co: nene, lass mal.ich finde die verhältnisse hier in deutschland schon ganz ok.dieses prolltum von den amis zu übernehmen ist doch wohl das dämlichste was man machen könnte.

warum sollen alle reichen zeigen was sie haben? damit die, die wenig haben ihr versagen aufzuzeigen? demonstrieren das man was besseres ist? frei nach dem motto "eure armut kotzt mich an".
klar, jeder soll zeigen was er hat, nach und nach wird dann jeder nach seinem reichtum beurteilt.....wirklich sehr erstrebenswert.
meiner meinung nach sollte mal wieder eine neue bescheidenheit einkehren.kein mensch braucht 2,5 tonnen um 75 kg körper durch die gegend zu kutschieren.
die kritik daran ist nicht gleichzusetzen mit neid.

neid ist für mich, wenn jemand einem guten freund eine tolle beziehung oder ein WIRKLICH hart erarbeites gut nicht zu gönnen.
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02.05.2006 12:46 Uhr von Mutzi
 
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Ja, Selbstkritik - und das ganz schonungslos! Ich zum Beispiel bin viel zu bescheiden. Ich gebe mich mich mit einer Mietwohnung zufrieden, obwohl man mit einer Eigentumswohnung + Mercedes vor der Tür ganz anders angeschaut wird - zumindest nach meiner Tante, die auf ALLES neidisch ist, was man unter den Begriff "Statussymbol" versteht. Ich hätte zu gerne ihr Gesicht gesehen, als wir uns das... aber ist ja egal. Neid ist die höchste Form der Anerkennung. ;-)
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02.05.2006 12:47 Uhr von adsci
 
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es gibt keinen menschen der alles hat: und es gibt immer einen der irgendwas besser, toller kann oder mehr hat. und wenn man meint man hätte diese sache acuh verdient, weil man mehr oder genauso arbeitet kommt von alleine neid. allein schon daher weil der mensch einen gerechtigkeitssinn hat und der reagiert umso gereizter umso mehr es um sich selbst geht.

ich glaube neid ist zum teil normal. aber "hass" nur weil jemand mehr glück hat ist übertrieben. allerdings tendiere ich dazu neid zu bekommen wenn jemand den ich nicht mag und von dem ich weiss, dass er egoistisch und oberflächlich ist noch von überall was zugesteckt bekommt und damit angibt. da kommt schon dieses "wo hat der typ nur soviel unverdientes glück her?"
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02.05.2006 12:50 Uhr von adsci
 
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@mutzi: muss nicht sein. neid kann auch verachtung sein (aber auch bewunderung). wenn wie in meinem vorherigen post beschrieben jemand sehr egoistisch und selbstverherrlichend ist und dann ohne es verdient zu haben dinge bekommt, wofür man selbst oder andere für arbeiten müssen. UND dann derjenige auch noch mit angibt, wäre mein neid vor allem verachtung :)

wenn jemand allerdings was ganz tolles kann oder gekauft hat, was für mich nicht erreichbar ist, er aber sonst ein netter mensch ist und es irgendwo auch verdient (ob nun durch arbeit oder weil er son dufter typ is) und ich habe neid ist es eigentlich bewunderung.

ich finde das kommt auf die umstände an ;)
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02.05.2006 13:17 Uhr von Mr.Gato
 
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@Flutsch: Gerade das Amisystem mag ich ja so!

Nachbar hat n grosses Auto, oder was auch immer und man denkt sich: "Schön für ihn". "kauf ich mir evtl. auch" / "Möcht ich auch gern haben" . Und net: "So ein Arschloch! protzt mit seiner Karre nur so rum, daß es schon stinkt!" <--- deutsche Art

Und warum soll ein reicher, der es zu was gebracht hat bescheiden sein, nur weil es Leute gibt, die es eben net geschafft haben. Ist sicher nicht die Schuld des reichen. Und für (viel) Geld sollte sich hier auch niemand schämen oder sowas.

Selbst Lottogewinner könnten ruhig zeigen, was sie haben. Die haben halt Glück gehabt.
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02.05.2006 16:41 Uhr von Metzner
 
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@amb: ziemlich richtig.

Was ist soziale Gerechtigkeit?

Nun frueher mal verstand man darunter, dass Familien, die unverschuldet in Notlagen/Armutssituationen kamen, direkt geholfen wurde.

Nun derartige Notlagen (dass z.B. die Kiner verhungerten weil der Vater durch Krankheit arbeitslos wurde und das Einkommen auf 0,0 sank) gibt es eigentlich nicht mehr. - Literatur aus der Zeit: Gerhard Hauptmann oder auch Karl May! (nicht die Indianerbuecher!)

Heute will man jedem ein Mindesteinkommen garantieren, von dem Kommunisten zu Zeiten Marx nur traeumen konnten! - Und das sich unser Staat - UND DAS SIND WIR ALLE! - nicht mehr leisten kann. [Weil damit unsere Wirtschaft, unsere Unternehmen bei allem Fleiss und optimaler Effizienz nicht mehr konkurrenzfaehig ist.]

Derzeit lebe ich in China, und ich hoere immer wieder von Managern, Politikern, dass wir in Deutschland den Kommunismus ja wohl realisiert haetten. Zur Erlaeuterung: Das kommunistische Paradies ist eine Utopie, nach der jeder Mensch tun und lassen kann, was er will, und sich trotzdem alles leisten kann. Sozusagen eine materialistische Himmelsversion. Beschrieben von einem gewissen Karl Marx, umstaendlich und mit furchtbar vielen Fremdworten... Dass in Deutschland viele Menschen Neid entwickeln, weil es anderen noch besser geht, koennen die Chinesen hier nicht wirklich verstehen.

Da derzeit die meisten Menschen in Deutschland weniger haben als aufgrund der Arbeit eigentlich moeglich waere, damit es der Unterschicht so gut geht wie noch nie, ist fuer viele der Anreiz zur Arbeit gering geworden - nicht aber der Anreiz NEID zu entwickeln.

SO JETZT DENKT MAL DARUEBER NACH!
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02.05.2006 16:51 Uhr von bds
 
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Der Deutsche n/c
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02.05.2006 18:04 Uhr von eherzel
 
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@Metzner: >Zur Erlaeuterung: Das kommunistische Paradies ist eine >Utopie, nach der jeder Mensch tun und lassen kann, was >er will, und sich trotzdem alles leisten kann. Sozusagen >eine materialistische Himmelsversion.


Kannst du mir mal bitte diese Aussage erläutern?
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02.05.2006 18:22 Uhr von cep28
 
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@Mr.Gato: Der Vergleich mit der Amerikanischen Bevölkerung und deren Umgang mit besser gestellten und dem Deutschen Volk und unserem Umgang mit reicheren ist völlig zutreffend.
Das ist im übrigen aus einer Soziologischen Studie einer Universität aus Deutschland.
Überwiegend reagieren Amerikaner eher angespornt auf sichtbaren Reichtum und entwickeln ergeiz im Sinne von: "Schön, Das will ich auch erreichen, ich spucke in die Hände und hau jetzt mal rein".
Im Deutschen hingegen prägt sich eher destruktiver neid, der bis hin zur Bösartigkeit reicht. Es kommt auch nicht selten vor, das in Deutschland die Steuerverhandung ausrückt und den erfolgreicheren Nachbarn eines missgünstigen Neiders aufsucht und alles durchsucht.
Oder es wird bei nacht und nebel das schönere, teurere Auto verkratzt u.s.w.
Das ganze hat nur sehr wenig mit Vererbung zu tun als vielmehr mit gesellschaftlichen Prägungen und Vorgaben.

Es ist in Deutschland zum Beispiel sehr sehr schwierig sich auf eigene Faust erfolgreich etwas auf zu bauen. Entweder man wird von irgendeiner Kaste (IHK oder Meisterinnung oder vergleichbaren) daran gehindert, weil man irgendeinen unbezahlberen Kursus nicht absolviert hat, oder man kann trotz permanenter Werbung und Wochenlangen herumrennen seine Dienste oder Produkte nicht verkaufen, weil andere es einem nicht gönnen, das man mit etwas Geld verdient was sich andere nicht trauen zu tun.
Es wird in letzter Zeit auch von einigen Seiten immer so schön vom Mangel an Arbeitswilligkeit und fehlender Motivation gesprochen, aber daran liegt es bei vielen Deutschen nicht. Es macht einfach keinen Sinn unter den oben genannten Bedingungen.
Dazu kommt noch ein Haufen an Vorschriften, Amtsauflagen, Steuergesetzen und offiziellen Verpflichtungen, die einer einzelnen Person kaum noch Zeit für das eigentliche Geschäft lassen.

Auch hier spielt Neid auf die wenigen, die das alles überwinden und es dennoch Schaffen, eine große Rolle und wird sogar noch offiziell gefördert, in denen die nicht den Mut haben sich den Schwierigkeiten zu stellen.

Ich selbst habe Deutschland inzwischen Verlassen und das hier diskutierte Thema ist mit einer meiner vordersten Beweggründe gewesen.
Was ich festgestellt habe? Es stimmt. Hier, wo ich jetzt bin gibt es viel weniger Neid und ich kann in Ruhe arbeiten und die Früchte meiner Arbeit genießen ohne mich zu verstecken um nicht zur Zielscheibe von bösartiger Missgunst zu werden.

grüße CEP

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