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Irak: Schiitenführer al-Sadr fordert "Säuberung" der Ämter von Baathisten

Der radikale Schiitenführer Muktada al-Sadr fordert, alle ehemaligen Mitglieder der Baath-Partei aus ihren Ämtern zu vertreiben. Er traf sich zu diesem Zweck mit Parlamentsabgeordneten seiner Bewegung, die die "Säuberung" durchsetzen sollen.

Unter dem Regime Saddam Husseins war es nur möglich, ein hohes Amt zu bekleiden, wenn man Mitglied seiner Baath-Partei war. Im Jahr 2003 nach der Invasion der US-Truppen und Saddams "Absetzung" wurde die Partei aufgelöst.

Seitdem haben über 30.000 Beamte mit Baath-Vergangenheit ihren Job verloren, die ehemalige Führungsspitze wurde teils sogar ermordet.


WebReporter: Tom News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Amt
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2006 16:24 Uhr von Robert2006
 
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Klingt für mich ein bisschen nach der Situation, wie sie in Deutschland unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg vorzufinden war. Die meisten Politiker, bzw. Beamten mussten bzw. haben nunmal mit dem Ex-Regime kooperiert, oder sich zumindest damit abgefunden. Selbst wer im NS-Regime etwas zum Positiven verändern wollte, bzw. sich für gute und rechtschaffene Ziele in der Politik stark machen wollte, war doch mehr oder weniger gezwungen Parteimitglied zusein. Konrad Adenauer und Kurt Georg Kiesinger hatten ja bekanntermaßen auch eine NS-Vergangenheit. Ich denke so ähnlich läuft es teils auch in diesem Fall, ich würde mich davor hüten jeden "guten" Mann in der Politik zu verurteilen, weil er evt. mit dem Hussein-Regime kooperierte, andererseits kann ich auch den Unmut der Menschen verstehen, die deren Rücktritt fordern.
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01.05.2006 22:51 Uhr von md2003
 
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Schwierig! Ob diese "Säuberung" nun eine Verbesserung der Situation im Irak mit sich bringt, ist zu bezweifeln!!

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