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Mexiko: Sponserte ein Drogenboss vom Gefängnis aus eine Party für 10.000 Kinder?

Zum in Mexiko traditionellen "Tag des Kindes" am 30. April wurden in der Stadt Reynosa schon am Freitag in einem Stadion über 10.000 Kinder beschenkt. Auf Kärtchen standen die Glückwünsche eines der berüchtigtsten Drogenchefs des Golf-Kartells.

Nach Angaben der lokalen Zeitung "La Tarde" wurden in dem Baseballstadion Lastwagenladungen an Geschenken, darunter nagelneue Fahrräder verteilt. Show-Ringer, Clowns und eine Musikband unterhielten die Kinder.

Auf den Grußkarten stand der Name von Osiel Cardenas. Der Drogenboss sitzt seit dem Jahr 2003 wegen Mord und Entführung im Gefängnis. Eine andere Zeitung berichtet, das Stadion sei von einem Restaurantbesitzer angemietet worden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Gefängnis, Droge, Mexiko, Party, Drogenboss
Quelle: www.alertnet.org

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2006 23:33 Uhr von la_iguana
 
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Wenn auch die Kinder und sicherlich auch deren Eltern ihre Freude hatten, beschleicht mich ein Unwohlsein. Mit den mengen an Geld das die Kartelle besitzen kaufen sie sich ganze Landstriche sammt Bevölkerung.
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01.05.2006 10:03 Uhr von ravn
 
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Wahrscheinlich gabs haufenweise Spacecookies zu essen.
Heroin-Pommes und "Mehlscheiden mit Kokain".
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01.05.2006 10:58 Uhr von cyrus2k1
 
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Warum nicht Ich würde mich nicht beschweren, ist doch egal wer das bezahlt...
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01.05.2006 12:45 Uhr von bredo
 
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aufregung: sollen se doch froh sein ,zeigt mal wieder das auch sone leute jemandem freude machen können,egal mit was für absichten oder die kinder sind die zukünftigen drogendealer ...
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01.05.2006 14:51 Uhr von etgsdgasrhg
 
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einige: haben sogar drogen konsumiert:

siehe hier: *kopfschüttel*

[edit: sonst noch alles frisch?]
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01.05.2006 18:00 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Der Sponsor sponsert.

Erstaunliche deutsche Sprache ... lach.
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01.05.2006 18:37 Uhr von la_iguana
 
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sponsorte @cm und Klaus: ist ein "beliebter Fehler"

richtig ist "sponsern"

<Das Verb sponsern leitet sich nicht vom Substantiv Sponsor oder Sponsoring ab, sondern von engl. "to sponsor". Die Schreibweise erklärt sich durch die Zurückführung auf das lateinische spondere = feierlich versprechen, geloben, sich verbürgen.>

mehr bei:
http://www.korrekturen.de/...
Kann, wenn ihr wollt, "zurückberichtigt" werden...
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01.05.2006 20:05 Uhr von LuckyBull
 
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Es müsste meiner Meinung nach: doch "Sponserte eine ...." heißen.
Sponsorte ist doch völliger Quatsch, auch wenn es die
Vergangenheit ausdrücken soll...
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01.05.2006 20:11 Uhr von la_iguana
 
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@Luckybull: Da bin ich ganz Deiner Meinung! - s.oben meine News!
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01.05.2006 21:01 Uhr von labor_007
 
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sorry autor, aber: die wortstellung und interpunktion im 2. absatz kommt mir irgendwie merkwürdig vor:

Nach Angaben der lokalen Zeitung "La Tarde" wurden in dem Baseballstadion Lastwagenladungen an Geschenken verteilt, darunter nagelneue Fahrräder, und Show-Ringer, Clowns und eine Musikband unterhielten die Kinder.
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01.05.2006 21:23 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Ein Duden hilft immer sponsern

spon|sern [òp...] áengl.ñ (als Sponsor fördern); ich ...ere;

(c) Dudenverlag.

Das Verb oder die Form sponsorn gibt es einfach nicht.
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01.05.2006 21:37 Uhr von la_iguana
 
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Sponsern: hatte ich hingeschickt - "sponsorn kam dann raus. mal sehen was sich machen lässt (labor_, auch da werd ich reinschauen;)
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02.05.2006 12:11 Uhr von ichaufklebstoff
 
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kein Beitrag zur Grammatik/Interpunktion: die Nachricht hat mich aber an einen anderen (zwar kolumbianischen) Drogenboss erinnert: Pablo Escobar.
Der hat das auch so gemacht, hatte durch diese Einschmeicheleien mehr Einfluss als jede Regierung geschweige denn Polizei. Hatte dann ein Privatgefängnis (wo alles komplett nach seinen Wünschen eingerichtet wurde) und hat von da aus seine Geschäfte geleitet. Mit Hilfe der Bevölkerung hat er´s dann auch geschafft die Polizei auszuschalten, indem er für jeden getöteten Polizisten 500$ Kopfgeld ausgesetzt hat. In ganz Kolumbien. Und die Bevölkerung war auf seiner Seite.

So kanns kommen, wenn Regierungen versagen und die kriminellen den armen Menschen helfen.
Wenn eine ganze Stadt für einen kämpft hat man nichts zu befürchten.
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02.05.2006 12:57 Uhr von Reinsteckefuchs
 
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Klaus Helfrich: ist ein überaus fleissiger Korinthenkacker!

Hat jemand wohl fast soviel freie Zeit wie ich
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02.05.2006 18:01 Uhr von fritzito
 
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Alles am Thema vorbei: geilen sich alle an einem Wort auf,-man oh man.Habe die Show im Fernsehen gesehen.Wuste erst garnicht was da los war!Naja,wollte der Drogenbos so sein Gewissen ein bischen aufpolieren?!Jedenfall sah man da glueckliche Kinderaugen.Ich wohne hier.Heute 39,2 Grad C.

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