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Forschung: Insulin zum Inhalieren ab Mai 2006 in Deutschland erhältlich

Diabetiker kennen das Problem, sich mehrmals am Tag Insulin spritzen zu müssen, um den Zuckerhaushalt des Körpers in den Griff zu bekommen.
In einigen Tagen gehört diese Art der Medikation der Vergangenheit an.

Ab Mai soll das neu entwickelte "Insulin zum Inhalieren" (SSN berichtete) frei auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Das Medikament wird, anstatt in flüssiger Form, als staubfeines Pulver zu bekommen sein, das der Patient nur noch inhalieren muss.

Das Einspritzen des Insulin in die Bauchdecke des Patienten ist dann nicht mehr vonnöten. Patienten mit Lungenkrankheiten, Raucher und Kinder werden jedoch noch weiter auf diese Form der Medikation verzichten müssen.


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Forschung, Mai, Insulin
Quelle: www.br-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2006 19:59 Uhr von ROBKAYE
 
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Ich kennen einen zuckerkranken Menschen und ich weiß, was er immer für einen Stress hat, wenn er sich eine Spritze setzen muss. Wenn man sich gerade irgendwo in der Öffentlichkeit aufhält ist es besonders nervig, wenn man sich eine Spritze setzen muss. Dieses neue Medikament wird sicher große Erleichterungen mitsichbringen. Endlich mal eine gute Erfindung.
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30.04.2006 20:10 Uhr von ciaoextra
 
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und was: ist, wenn man verschnupft ist und schleim bzw wasser in der lunge hat? oder raucher ist? da kann das insulin nicht richtig wirken. außerdem : SO ein Streß ist das Spritzen heute nicht mehr. Mein Lebensgefährte hat seit 35 Jahren Diabetes und ist sehr froh mit den heutigen Spritzen.
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30.04.2006 20:25 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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ciao: Sag mal, bist du manchmal betrunken?

Deine Fragen werden doch in der News beantwortet.
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30.04.2006 20:28 Uhr von ciaoextra
 
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Pflanze: hast Du eigentlich noch eine andere Lebensaufgabe, als meine Kommentare hinterher zu schnüffeln und mich dann zu beleidigen? Wenn nicht, dann tut es mir um dein armseliges Leben leid. Such Dir ne Lebensaufgabe, die mehr Befriedigung bringt. Deine Kommentare strotzen nämlich auch nicht von Intelligenz.
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30.04.2006 20:36 Uhr von ROBKAYE
 
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@ciaoextra: Mein Gott! Was ist denn mit dir los? Leidest du ein wenig unter Verfolgungswahn? Ich finde deine Reaktion auf Pflanzes Kommentar überspitzter als seine Reaktion auf dein Kommentar. Und das es doch wohl Gang und Gäbe ist, anderen hier hinterlegten Kommentaren seine Aufmerksamkeit zu widmen, ist doch wohl ein Grundfest der Einrichtung "Shortnews", oder etwa nicht? Sowas Lächerliches hab ich hier schon lange nicht mehr gehört. Hilfe!
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30.04.2006 20:39 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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ciao: Mit Intelligenz hat das wohl weniger zu tun, sondern einfach nur mit lesen.

Du scheinst echt Langeweile zu haben, wenn du Fragen in den Raum wirfst, welche längst in der News beantwortet sind.

Wenn du die News nicht richtig lesen kannst, solltest du dir auch Kommentare sparen.

Der Kindergarten ist wohl woanders, oder?
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30.04.2006 21:19 Uhr von Klaus Helfrich
 
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@robkaye... News unvollständig + Meinung: Leider ist du in deinem Überschwang wichtige Informationen ausgelassen. Dafür hast du deine Meinung als fehlerhafte Information eingebracht

Zitat News:
"In einigen Tagen gehört diese Art der Medikation der Vergangenheit an."

Zitat Quelle:
" Zehnfache Wirkstoffmenge nötig
Allerdings hat das Insulin zum Einatmen einen ganz entscheidenden Nachteil: Um die gleiche Wirkung wie beim Spritzen zu erreichen, braucht man die zehnfache Wirkstoff-Menge - denn auch bei richtiger Handhabung werden 90 Prozent des Insulins gleich wieder ausgeatmet. Und dadurch steigt der Preis. Außerdem muss der Inhalator einmal im Jahr erneuert werden - einzelne Teile müssen sogar alle zwei Wochen ausgetauscht werden. Außerdem ist noch nicht klar, ob die Kassen für das inhalative Insulin zahlen werden."

Du solltest dir mehr Mühe geben, deine News der Quelle entsprechend und frei von deiner Meinung zu schreiben.

Eine Bewertung erspare ich dir und mir.
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01.05.2006 04:48 Uhr von Natsukawa
 
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Verdammt interessant: Werde es gleich morgen früh meinem Vater faxen (und ihm sagen, daß er es nicht mit Schnupftabak vermischt nehmen kann (*g*))

Danke, ROBKAYE, für die News, die mir ohne Dich wohl entgangen wäre.
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01.05.2006 09:11 Uhr von wozi
 
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Rückstande beim Inhalieren: und wo sind die Mengen der nicht abbaubaren Rückstände die sich in den Bronchien ablagern aufgelistet ???
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01.05.2006 09:58 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Wichtig zu wissen http://www.diabetiker-hannover.de/...

"Insulinpflichtige Diabetiker benötigen in der Regel dazu noch einmal täglich ein "Basisinsulin", das nach wie vor gespritzt werden muss."

++++

http://www.aerzteblatt.de/...

"Die Sicherheit und Wirksamkeit von Exubera® wurde nach Angaben der FDA an etwa 2.500 Patienten mit Typ-1-Diabetes mellitus oder Typ-2-Diabetes mellitus evaluiert. Als wesentlichen Vorteil gibt die Pressemitteilung der FDA den rascheren Eintritt der Wirkung an. Die Spitzenkonzentrationen im Plasma werden bereits nach 49 Minuten (30 bis 90 Minuten) erzielt gegenüber 105 Minuten (60 bis 240 Minuten) unter herkömmlichen Insulin. Dabei verschweigt die US-Agentur, dass seit einigen Jahren Insulin-Analoga auf dem Markt sind, deren Wirkung ebenfalls nach 30 bis 90 Minuten eintritt.

Tatsächlich dürften die wesentlichen Vorteile für den Patienten einzig im Behandlungskomfort liegen. Die Notwendigkeit einer Injektion entfällt. Ob die Patienten aber mit den Inhalationshilfen, mit deren Hilfe das Insulinpulver in die Atemwege katapultiert wird, glücklicher sein werden, bleibt abzuwarten. Der erhoffte medizinische Vorteil von Exubera®, der sich in signifikant niedrigeren HbA1c-Werten äußern würde, konnte in den Zulassungsstudien nicht nachgewiesen werden, was die US-amerikanische Zulassungsbehörde lange zögern ließ, der Zulassung zuzustimmen. In September 2005 hatte sich jedoch eine externe Gutachtergruppe mehrheitlich für die rasche Einführung ausgesprochen, was jetzt offensichtlich den Ausschlag gegeben hat."
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01.05.2006 13:10 Uhr von megatrend
 
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ich weiss: wer der erste Betatester war: Christoph Daum (weisses Pulver um die Nase)....
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01.05.2006 14:00 Uhr von alice in the shell
 
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Interessant, aber wenn in der Originalnews von einem "ganz entscheidenden Nachteil" gesprochen wird, ist es nicht grad toll, den gar nicht zu erwähnen. Das Zeug ist also anscheinend sauteuer und ob die Krankenkassen zahlen, weiß man noch nicht.
Finde den Satz "In einigen Tagen..." daher euphorisch, irreführend und schlicht falsch, der hat in einer sachlichen news nix zu suchen.

Es gibt auch gute HIV-Therapien, die für die meisten Erkrankten leider unbezahlbar sind. Hoffe also, dass sich diese wirtschaftlichen Nachteile auch noch irgendwann beheben lassen...
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01.05.2006 21:43 Uhr von AntiNerd
 
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Das wird ein Flop: Das wird der absolute Flop für Pfizer. Warum sonst hat Aventis (jetzt Sanofi) die das inhalierbare Insulin mit erfunden haben es gleich weiterverkauft? Aventis ist bei den Insulinen ganz weit vorne dabei - und hätte es nie verkauft wenn es etwas taugen würde. Lilly (USA) hat das inhalierbare Insulin seit Jahren fertig - und bringt es nicht. Insulin ist relativ knapp und teuer. Man kann es nicht so einfach mal zehnfach dosiert ´weggeben´. Kosten : 10-fach !?? Nein, in den heutigen Zeiten zahlt das keiner mehr. In England wurde die Kostenerstattung durch die Kasse gerade abgelehnt. Kein Vorteil, nur Nachteile (siehe vorherige Kommentare), meist muss nachts nochmal gespritzt werden. Was soll das also - ob ich ein oder zweimal pro Tag spritze ist ziemlich egal. Pfizer wollte halt unbedingt ins Insulingeschäft einsteigen. Sie haben sonst relativ wenig Neues z.Zt. - und viele Patente verloren : Sortis (Jumbofestbetragsgruppe), Norvasc, Zithromax, Viagra bekommt durch Cialis wahnsinnig Druck usw. Pfizer ist ziemlich auf dem absteigenden Ast : Viele Mitarbeiter entlassen, Aktie gibt nach, Gewinne schrumpfen (zukünftig). Bye bye Pfizer...
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02.05.2006 13:46 Uhr von Borgir
 
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diese art der insulinverabreichung: ist noch viel zu unausgereift (nicht aufnehmbare teilchen die in der lunge bleiben, hohe wirkstoffmenge, hoher materialaufwand, hohe kosten). ich weiß echt nicht wie die industrie solch unausgereifte medikamente auf den markt bringen kann. unverständlich

@autor: spritzen bedeuten keinen stress mehr heute. die nadeln sind so dünn und kurz dass man den einstich weder merkt noch hat er für die betroffenen hautpartien folgen (verhärtungen usw). als keine panik, spritzen ist immernoch die bessere alternative. man sollte besser was finden um den blutzucker anders messen zu können als mit herkömmlichen geräten. denn die fingerkuppen oder ohrläppchen leiden sehr unter dem laufenden messen und stechen. das wäre sinnvoller gewesen.
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03.05.2006 23:18 Uhr von md2003
 
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Naja das ist bestimmt eine Erleichterung für Diabetiker!!! Ist schließlich nicht schön, wenn man sich evtl. mehrmals täglich spritzen muß!!!

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