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Polens Verteidigungsminister: Pipeline-Bau ähnelt Hitler-Stalin-Pakt

Der polnische Verteidigungsminister Radek Sikorski hat bei einer Tagung in Brüssel das deutsch-russische Vorhaben, eine Öl-Pipeline durch die Ostsee zu bauen, scharf kritisiert.

Man hätte bei der Entscheidung auch Polen mit einbeziehen müssen. "Ein solches Vorgehen erinnert an politische Traditionen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, die Polen nicht wiederholt sehen will", so der Minister.

Damit verglich Sikorski das Abkommen indirekt mit dem 1939 von Hitler und Stalin getroffenen Nichtangriffspakt, der dafür sorgte, dass Polen zwischen den beiden Großmächten aufgeteilt wurde.


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WebReporter: Ötschie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polen, Adolf Hitler, Bau, Verteidigung, Verteidigungsminister, Pipeline, Pakt, Josef Stalin
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2006 18:12 Uhr von Ötschie
 
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Man hätte sicherlich auch mit der polnischen Regierung sprechen können, aber man muss auch von polnischer Seite nicht so eine Katastrophe daraus machen.
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30.04.2006 19:43 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor: Wenn dein Land so bankrott wie Polen wäre, würdest du dich auch aufregen.
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30.04.2006 19:51 Uhr von der(?)klügste
 
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richtig so: wieso sollen sie die pipeline durch Polen bauen? Polen wuerde irgendwelche Abgaben verlangen, die sie durch den Weg durch die Ostsee sparen. Auch ist die Pipeline dann nicht dem Zugriff von Polen ausgesetzt. Sonst gehts evtl so wie in der Ukraine. Wir blocken das Gas so lange, bis ihr uns hoehere Abgaben bezahlt.
Und welchen Grund gaebe es, durch Polen zu bauen?
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30.04.2006 19:57 Uhr von asmodai
 
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Goebbels?! Die Hetzreden des polnischen Verteidigungsministers kann man dafür mit den volksverhetzenden Absonderungen von Joseph Goebbels vergleichen. Seltsamerweise kommen oft derartige Hasstiraden von Seiten unseres neuen EU-"Partners"...
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30.04.2006 22:52 Uhr von Ötschie
 
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@ ciaoextra: Aufregen würd ich mich vielleicht, aber nicht auf diese Art und Weise.
Solche Vergleiche anzustellen ist Wahnsinn.
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01.05.2006 02:24 Uhr von Der Erleuchter
 
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Die kriegen auch so genug: Geld von uns - über die EU.
Dass es hier um Milliarden-Beträge geht, sagt niemand. Denn sonst würde jeder fragen, warum haben wir schon so lange bezahlt? Polen ist reich genug um die Kriterien für die Mitgliedschaft in der EU zu erfüllen...
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01.05.2006 06:34 Uhr von Pinok
 
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polen hat genug geleidet, man bedenke nur die lange UDSSR zeit als ostblock-staat, erst jetzt hat polen wieder die möglichkeit sich wieder zu entwickeln.
vorher wurde polen auch wie kein anderes land immer wieder bekriegt und immer wieder aufgeteilt. da kann man echt nicht behaupte das es dieses land jemals gut hatte. wenn ich ein pole wäre würde ich garantiert auch nicht anders reagieren
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01.05.2006 11:06 Uhr von ImpNemesis
 
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Zumindest sollte ein Verteidigungsminister eine bessere Wortwahl finden. Was hat der eigentlich damit zu tun?
Und Geld bekommen die weiß Gott genug. Und @Pinok, das hat doch nun wirklich nichts damit zu tun oder? Wegen ner scwheren evrgangenheit, (die lang net nur Polen hatte), verbal um sich greifen und die Hand aufhalten?. Die sollen sich ruhig verhalten
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01.05.2006 13:14 Uhr von mister_e
 
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Polen weint. Polen scheint mir wie ein Kind auf der Bühne Europas zu stehen. Diese späte Reaktion und der Vergleich zu damals bezeugen nur , dass Polen sich ausser Stande sieht überhaupt etwas dagegen unternehmen zu können. Außerdem hat Polen schon unrechtmäßiges Land warum dann jetzt auch noch teilhaben an der Gaspipeline ?
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01.05.2006 13:58 Uhr von Davor
 
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der Vergleich ist absolut nachvollziehbar - wenn die gemeinsame Grundlage "polnischer Nationalismus" bzw. "polnisches Interessenstreben" ist.

Damals wurde der polnische Staat eliminiert, die Leute versklavt und geknechtet, Teile abgetrennt und Rußland einverleibt. Eine Ungeheuerlich- und Scheußlichkeit.

Heute wird der polnische Staat weder eliminiert noch in der Substanz gefährdet, lediglich der Zugriff auf die Pipeline wird entzogen, eine höchst nachvollziehbare Sache denn wenn man darauf vertrauen würde daß auf alle Ewigkeiten alles kuschelig und gut Freund ist gäbe es keine Armeen (okay Vergleich hinkt in diesem speziellen Fall, aber die grundsätzliche Denkweise sollte passen). Auch die Ukraine war plötzlich ganz schnell dabei Gas für sich abzuzwacken - wer garantiert daß Deutschland nicht irgendwann selber zum Bestohlenen bzw. Betroffenen wird wenn sich Polen und RUßland zoffen?

Heute wird also gewettert gegen die Möglichkeit Polen Einfluß und Manipulationsmöglichkeiten gegen Deutschlands Versorgungsbedürfnis zu gewähren - was man - aber auch nur aus der nationalistischen und chauvinistischen optischen Fehlverfärbung heraus - als Tat gegen "Polens Interessen" zurechtlügen kann.

Daher ist imho nur dann der Schluß "Ähnlichkeit mit Ribbentrop-Molotov" zulässig wenn man ein polnischer Nationalist und Chauvinist ist der analog zu seinem Rechtsextremistenpendant in D nichts anderes kennt außer dem Polen bzw. Deutschtum und jede Aktion ausschließlich danach bewertet ob sie nicht Polens Einflußmöglichkeiten schmälert.

Wenn ja dann wäre sie verdammenswürdig wie Hitler-Stalin-Pakt. Aus der Sicht des polnischen Nationalisten. Aber auch nur aus ihrer.


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01.05.2006 22:37 Uhr von md2003
 
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Naja: auf der einen Seite kann man Polen verstehen, auf der anderen Seite sollte Radek Sikorski diplomatisch reagieren - denn damit erreicht man am meisten!!!
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02.05.2006 07:34 Uhr von Montauk
 
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lächerlichst der vergleich des polen zielt darauf ab wieder etwas erweinen zu können oder noch eher sich wichtig zu machen
in den reihen der militärs=>


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