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Immer mehr Haustiere leiden unter Allergien

Hunde, Katzen und andere Haustiere werden immer häufiger von Allergien geplagt. Ausgelöst von Pollen, Hausstaubmilben oder Futter leiden sie unter den gleichen Symptomen wie der Mensch, also Hautausschläge, Juckreiz, Atemwegsprobleme etc.

Heutzutage haben etwa fünf Prozent der Hunde eine Allergie. Vor 20 Jahren konnte davon keine Rede sein. Ursachen dafür sind wahrscheinlich wie beim Menschen die Umwelteinflüsse.

Behandelt werden können die Allergien mit bestimmten Diäten oder Medikamenten gegen die Symptome. Auch eine Desensibilisierung könnte den gewünschten Erfolg bringen.


WebReporter: Sonnflora
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Allergie, Haustier
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2006 16:31 Uhr von mäGGus
 
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Wie der Hund, so das Herrchen: Auch Haustiere werden zu sauber gehalten. Sie bekommen klinisch einwandfreies (fast steriles) Futter. Sie werden nach jedem Schmutzkontakt sofort gebadet und entwurmt. Der gleiche Grund warum die Anzahl der Allergien bei Menschen so stark zunimmt.

Unsere überwiegend unbegründete (von Industrie und Ärzten geschulte) Angst vor Krankheiten und Verfall bewegt viele dazu sich von der "natürlichen" Außenwelt in ihrer desinfizierbaren Wohnung abzuschotten. Die Menschheit überlebt seit Tausenden von Jahren auch ohne Sagrotan und Meister Proper. Warum gab es diese hohen Zahlen an Allergikern nicht als die Kinder noch zwangsläufig draußen spielen, toben und sich eben auch verletzen mussten? Vor der Playstation im Sanitätshaus Mama kommt man erst garnicht mit Keimen in Kontakt die einen abhärten können. Und genau das passiert auch mit den Haustieren. Aus völlig überzeichneten Vorstellungen von Sauberkeit und Gesundheit ist ein Lebensstil gewachsen den wir als "zivilisiert" bezeichnen. Dieser ist so weit von der menschlichen und in diesem Fall eben tierischen Natur entfernt dass er auf Dauer überhaupt garnicht gut sein kann. Ich kenne Hundebesitzer deren Tiere beim Gassi wie wild zerren weil sei nach Auslauf betteln. Die werden dann zehn Minuten von Leine gelassen und wenn Herrchen keine Lust hat mehr zu laufen wieder eingefangen und in der Wohnhöhle eingesperrt. Wo bleibt da die "Artgerechte" Haltung.

Hunde die sich überwiegend draußen aufhalten, Dreck und anderen Unrat fressen oder beschnuppern, sich dreckig machen und ab und an auch mal richtig "sportlich" gefordert werden, leiden mit Sicherheit weniger an Allergien als solche Handtaschenhunde die von ihren psychisch gestörten Herrchen/Frauchen in Hundekleidung eingepackt oder gar getragen werden. Ein Hund braucht keine wöchentlichen Termine für Maniküre, Zahn-/Fellpflege, einen eigenen Kleiderschrank oder einen Ernährungsberater... das sind TIERE ... die brauchen ihre natürliche Umgebung und die damit verbundenen Aktivitäten und Gegebenheiten. Aber leider haben wir Menschen ihnen das (zu unserer eigenen Bequemlichkeit) abgewöhnt. Schließlich verleugnen die Tierbesitzer in aller Regel ebenfalls ihre tierische Natur als Mensch (der Mensch ist auch nur ein Tier). Woher sonst haben wir die erschreckend parallele Entwicklung der Verfettung bei Mensch UND (Haus-)Tier?

Es gibt zwar bestimmt in Einzelfällen auch spezielle Ursachen für Allergien wie Kunststoffe, chemische Zusätze oder ander Umwelteinflüsse aber das Gros der Probleme (wie bei Menschen auch) entsteht durch die fehlende, im Artikel als Therapie genannte, "Desensibilisierung". Wir sind zu "sensibel" (=empfindlich) geworden was unsere Abwehr angeht und weil sich viele Tierbesitzer wünschen das ihre Tiere ihnen möglichst ähnlich sind, bekommen die dieses krankhafte Verhalten auch gleich antrainiert.

Tiere gehören nicht in den Haushalt sondern in die Natur!

Die Tierbesitzer werden mir jetzt gleich den Kopf abreißen ... bitte sehr ... ignoriert ruhig weiter was los ist.
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30.04.2006 21:24 Uhr von fischhäppchen
 
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@mäGGus: jop! ich reiß dir den kopp ab....lol, mir ises au ziemlich egal ob ne katze jez in da natur lebt oda im haus... meistens haben sie´s im hh besser...


meins aber nich *ätsch*...
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04.05.2006 21:26 Uhr von v-n
 
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das war ja eigtl. zu erwarten: Warum sollen Haustiere vor den Zivilisationskrankheiten verschont bleiben?

Heuschnupfen ist ja eindeutig solch eine Erkrankung. Ich selbst leide darunter, obwohl ich in einer ländlichen Gegend aufgewachsen bin.

Dass jetzt auch Haustiere darunter leiden liegt wohl daran, dass diese auch immer mehr in Wohnungen gehalten werden statt wie früher auf dem Land sich auf dme Hof einen Platz suchen mussten..

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