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Kalifornien/USA: 1,7 Millionen Dollar für verprügelte Arbeitnehmerin (Update)

Die Jury sprach der verprügelten Angestellten Janet Orlando (53) am Freitag eine Summe von 1,7 Millionen Dollar zu - Orlando hatte ihren Arbeitgeber verklagt, weil sie mit dem Aushängeschild eines Konkurrenten geschlagen wurde (ssn berichtete).

Orlando war bei der Alarm One Inc. angestellt gewesen. Dort wurden die Arbeiter zur gegenseitigen Konkurrenz angeregt. Verlierer wurden gezwungen Babynahrung zu essen, Windeln zu tragen oder sie wurden mit Werbeschildern der Konkurrenz geschlagen.

Die zugesprochene Summe soll unter anderem entschädigen für Einkommensverlust, zukünftige medizinische Kosten, sexuelle Belästigung und erlittenen emotionalen Schaden. Alarm One Inc. hat inzwischen diese Praktiken in der Firma eingestellt.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Million, Dollar, Update, Arbeit, 7, Kalifornien, Arbeitnehmer
Quelle: www.cnn.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2006 13:57 Uhr von Shaft13
 
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Lustig: Für diese Summe darf man mich auch in Windeln stecken und mit Werbeschilder schlagen :D
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29.04.2006 14:19 Uhr von ciaoextra
 
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@ shaft 13: Würdest Du auch 1800 Shorties dafür nehmen? *lol*
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29.04.2006 15:51 Uhr von Runeblade
 
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OMFG: Warum nur, kann man in drecks Amiland solche Summen verlangen und hierzulande wird man bei massiveren Delikten mit weit weniger abgespeist? Entschuldigt bitte, wenn ich so ungehalten reagiere, das Thema an sich gibts seit Jahren, aber bittschön, wo is das die Fairness? Vor Allem gegenüber von Opfern von Gewalt- und Sexualübergriffen der übelsten Art, die meist nur mit einem herzlichen "Wird schon alles wieder" oder "Der wird ja jetzt weggesperrt" abgespeist werden. Ich habs in diesem Land echt satt, ab nach Amiland, dort nen Kaffee übern Schoss und dann Millionen kassieren.... Was für ne kranke Welt,
euer Runeblade
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29.04.2006 20:07 Uhr von kirschholz
 
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Also in diesem Fall finde ich die Entschädigung schon gerechtfertigt, und schade, dass Deutsche Gerichte vergleichbar knauserich sind. Es stimmt, dass sich für zu wichtig nehmende Amerikaner versuchen astronomische Summen für Lappalien einzunehmen, aber es gibt Kleinkrauter dort drüben, die versuchen mit allen Mitteln ihre Mitarbeiter einzuschüchtern. Genau diese Menschenverachter versuchen momentan in Deutschland Fusszufassen. Mit viel Shaka, AHA´s, WIR SIND GUT, ´Überstunden sind Geil´ versuchen sie Deutsche H4 Empfänger zu verführen. Nicht genug damit, dass der Lohn ausbleibt - nein die Opfer müssen ihre Ersparnisse als ´Einstand´ auch noch abgeben.

Insofern ist es ein echter Erfolg, wenn solche ´Arbeitgeber´ kräftig zur Kasse gebeten werden. Sie können dabei von Glück reden, denn in Europa säßen sie schon lange im Knast.
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29.04.2006 20:56 Uhr von ManuelDoninger
 
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Ein Wort zu den Schmerzensgeldern: Die hohen Schmerzensgelder, von denen man aus Amiland hört, z.b. einige 100 mio. Dollar für nen Raucher oder sowas, dienen eigentlich nur, um das Honorar für den Anwalt zu erhöhen. Das richtet sich nämlich nach dem Streitwert. Es gibt sehr oft dann nämlich eine zweite Gerichtsverhandlung, nach der dann das tatsächlich gezahlte Geld wesentlich geringer ausfällt. War z.B. auch bei einer Raucherin so (genaue Quelle weiß ich leider nicht mehr), die hatte zuerst ein paar millionen zugesprochen bekommen, letztendlich aber "nur" ein paar tausend Dollar auch ausgezahlt bekommen.
Wobei ich hier die Summe durchaus gerechtfertigt halte, gerade ihm Hinblick auf die medizinischen Kosten, da das amerikanische Gesundheitssystem oft so ist, dass die Patienten die Behandlung selbst bezahlen müssen (ich bitte hier um berichtigung, wenn das falsch sein sollte).

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