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Versuchsopfer des Londoner Medikamententests erhalten Entschädigung

Die Versicherung der Herstellerfirma TeGenero, welche die klinischen Tests des Wirkstoffs TGN1412 erstmals an Menschen in London erproben ließ, zahlt an vier Verletzte jeweils 10.000 Pfund Entschädigung.

Der Rechtsanwalt der Versuchspersonen, Martyn Day, gab an, dass diese Zahlung nicht an Bedingungen geknüpft worden seien. Diese Zahlung sollen zur Finanzierung der nächsten "schwierigen Monate" beitragen.

Der erprobte Wirkstoff löste bei den freiwilligen Medikamententestern Organversagen und starke Kopfschwellungen aus, zwei von sechs Testern schwebten vor etwa sechs Wochen mehrere Tage lang in Lebensgefahr.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: London, Medikament, Entschädigung, Versuch
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2006 17:54 Uhr von labor_007
 
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Versicherung eines Pharmakonzerns aus gutem Willen heraus eine Entschädigung leistet. Entweder soll da um "gutes Wetter" gebettelt werden, oder ein versteckter Passus wurde übersehen.
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28.04.2006 19:36 Uhr von Da_Mastermind
 
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meiner meinung nach sollten die froh sein, das sie überhaupt was bekommen^^

es sind medikamententest und selbst wenn es noch so harmlos sein soll, es ist nicht erprobt und (ola, deswegen macht man ja die tests) man unterschreibt ja auch, das man die risiken und nebenwirkungen in kauf nimmt!

imho sind die leute 100% selber schuld! so verzweifelt kann ich gar nicht sein das ich sowas mitmachen würde (da würde ich eher nen geldautomaten aus der bank reißen o.ä ^^)
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28.04.2006 20:43 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor Irrtum: Es ist weltweit identisch geregelt, daß man bei solchen Medikamententests eine Versicherung für die Probanden abschließt, für den Fall aller Fälle. Die Versicherung ist überall Pflicht. Mit gutem Willen hat das also nichts zu tun.
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28.04.2006 23:36 Uhr von moppsi
 
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Jämmerliche 10.000 Kröten? Dafür das sie tagelang in Lebensgefahr schwebten?
Ist ja lächerlich!
Wär das in Amiland passiert, ja dann...
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29.04.2006 01:39 Uhr von kollektorfuzzi
 
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10.000? 10.000 € nur ?
Dafür haben die Jungs Ihre Gesundheit ruiniert.
Ich fine es Unverantwortlich so ein Mittel an Menschen auszuprobieren ohne sich dessen Risiken bewusst zu sein.
Man sollte dem Laden die Lizenz entziehen.
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29.04.2006 11:44 Uhr von rainerZ
 
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Freiwillig ist freiwillig! Rausreden kann sich keiner. Es ist genau geregelt, was da abläuft. Das Risiko liegt beim Tester. Dafür das Honorar. Und die 10.000 Pfund extra sind auch fair. Passieren kann auch bei penibler Einhaltung aller Bestimmungen immer was.

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