28.04.06 17:47 Uhr
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Der Papst zu niedriger Geburtenrate: Mangel an Liebe sei verantwortlich

Das Fehlen "zukunftsorientierter Liebe" könne dafür verantwortlich sein, dass sich viele Paare scheiden lassen und dass die Geburtenrate zurückgeht, so sagte der Papst bei einem Zusammentreffen der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften.

Die Kinder seien oft die ersten Leidtragenden, wenn sie in einer Umgebung von Hoffnungs- und Lieblosigkeit aufwachsen. Außerdem gestatte die Globalisierung Jugendlichen nur eine starke Fixierung auf Materielles.

"Geht die Jugend verloren? Solidarität mit Kindern und jungen Menschen in einer unruhigen Zeit", so lautete der Titel des Treffens, an dem auch die Frau des englischen Premiers, Claire Blair, teilnahm.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Liebe, Geburt, Mangel, Geburtenrate
Quelle: focus.msn.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2006 17:37 Uhr von Thothema
 
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Ich kenne viele Familien wo Kindern in einer sehr vertrauensvollen Umgebung aufwachsen und trotzdem enorme Schwierigkeiten mit sich und der Welt haben. aber dass das Materielle viele Werte überdeckt, ist sicher eine richtige Einschätzung der Lage.
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28.04.2006 18:57 Uhr von surge77
 
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danke pabst: @Autor ... cooles Bild :P
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28.04.2006 19:23 Uhr von ringom
 
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Na Papst, da würde ich zuerst mal das Zöllibat abschaffen?
Da gibt es dann schon noch ein paar zeugungsfähige Liebende mehr.

Ich persönlich bin allerdings nicht der Meinung, die Erde bräuchte dringend noch mehr an Mensch.

Es gibt im Prinzip Kinder genug.

Böse Zungen erweitern die Aussage noch durch, "es bekommen nur immer die Falschen die Kinder."
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28.04.2006 20:04 Uhr von Kampfpudel
 
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@surge77: Das heißt Papst.

@ringom

Das heißt Zölibat.

Welches im übrigen eine "freiwillige" Lebensentscheidung (vor der Priesterweihe) darstellt. Nebenbei sind auch Priester zeugungsfähige Liebende. ;-)
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28.04.2006 20:16 Uhr von ika
 
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öhm joar, hatta recht und nu? .. Ich verlieb mich auch irgendwie nich mehr...
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28.04.2006 20:31 Uhr von ringom
 
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Jo Kampfnudel, bei mir nennt sich das Tastaturprellen. ; )
Hat ja nichts mit Zoll zu tun höchsten bezüglich "Unerlaubte Schwarzarbeit"

Und was meinst du zu meinem zweiten Argument?
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28.04.2006 21:09 Uhr von CHR.BEST
 
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In Schweden steigen die Geburtenraten: Und zwar weil einfach die staatliche Betreuung der Kinder viel besser und erschwinglicher ist als bei uns. Auch Gesellschaftswandel und Pillenknick spielen eine Rolle.
Die sog. "unruhigen Zeiten" ist im Grunde doch rein subjektiv denn hier in Europa gibt es - im Vergleich zur Vergangenheit - keine Kriege mehr, keine Hungersnöte, keine Inquisition, keine Vertreibungen, keine Genozide usw.

Wenn man sieht wie es anderswo auf der Welt immer noch zugeht leben wir dagegen auf einer Insel der Glückseeligen. Sicherlich, Utopia liegt immer noch in sehr weiter Ferne. Aber wie sagt man doch: Der Weg ist das Ziel.

Aber ich schweife ab ;-)
Liebe Frauen: Krieg Kinder (!) WENN ihr sie wirklich wollt. Ansonsten tut was ihr für richtig haltet und nicht was andere glauben was das Richtige für euch wäre.
Für soviel Freigeist sollte im 21. Jahrhundert in einem aufgeklären Europa schon noch Platz sein finde ich.

Hm, wie hoch ist eigentlich nochmal die Geburtenrate im Vatikan? *g*
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29.04.2006 11:59 Uhr von Valentine
 
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Entwicklung: Ich glaube nicht das es an mangelnder Liebe scheitert sondern eher an den Medien.
Früher wurden einfach Kinder gemacht, ob die Frau nun wollte oder nicht. Es war ihre Aufgabe in der Ehe mal ein paar küken in die Welt zu setzen. Heutzutage wird das Bild der ´independant woman´ überall vermittelt und dies schliesst karriere, männerverhalten und freiheit mit ein.
Sobald sich eine Frau nicht mehr frei fühlt, kann sie gehen. Früher war eine geschiedene Frau gesellschaftlich nicht mehr viel wert.

Was ich persönlich auch noch als Grund sehe sind diese grässlichen Baby-Reportagen ;D
ich mein, wer sowas einmal geguckt hat will garantiert keine Kinder mehr *lol*
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29.04.2006 12:36 Uhr von Luzifers hammer
 
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Der muss es ja wissen: Also wenn man keine Ahnung hat (Papst)einfach mal die Fresse halten.
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30.04.2006 17:01 Uhr von Cenor_de
 
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Gerade das was der papst bemängelt: ist der eigendliche Fortschritt unserer Gesellschaft.
(Was will man von nem alten reaktionär auch anderes erwarten)
1. Die Emanzipation der Frau
Unter der Hrrschaft der Christen wurden Frauen wie haustiere gehalten. Töchter wurden wie Vieh verkauft.

Nun belegen zahlreiche Studien, daß die zahl der funktionierenden Paarbeziehungen dadurch abnimmt, das dieses Rolenverhalten aufgebrochen wurde. Je stärker die Männer einer Gesellschaft darauf beharren, daß sie ihre alten "Rechte" verteidigen umso schwerer
ist es.

2. Das Ende der Atorität
Kinder wurden in ihre Rolle geprügelt. Absolute Unterwerfung war das ziel jeder Erziehung. Bisher sind noch keine Konzepte geeift, die die neue beziehung zwischen Eltern und Kindern in funktionierende Systeme bringt, aber das kommt schon noch.

Was die Kirche will ist das Rad der zeit zurückdrehen,
wo Sklavinnen am herd ausreichend kanonenfutter grosszieht, das jedem Führer hinterherläuft.

Wir müssen uns emanzipeiern, die Männer auch. und wir brauchen mehr Zeit fr unsere Kinder und mehr möglichkeiten öffentlicher Betreuung, während die Eltern ihren lbensunterhalt verdienen.

In Schweden (das schon erwähnt wurde) haben wir nicht nur eine vorbildliche Kinderbetreuung, die haben die franzosen auch.
In schweden haben wir Männer, die mit der neuen Rolle ihrer frauen besser zuerecht kommen als sonst in Europa.
Am schlechtesten ist das derzeit in Italien und deren geburtenrate Geburtenrate ist im freien fall.
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30.04.2006 17:29 Uhr von süße maus
 
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Ich hätte ja gerne mehr Kinder, Wenn ich aus Gesundheitlichen Gründen keine Rücksicht nehmen bräuchte!
aber wie finanziere ich diese Kids?
Kinder kosten Geld und nerven.
Beides habe ich nicht ;-)
Hoffnungslosigkeit in unserer schönen Welt?
Wieso das denn?*lol*
Bei 5 mio.Arbeitssuchenden, niemals!
Lieblosigkeit auch nicht!
Bei uns herrscht nur der Neid und die Mißgunst!
Ich bin neidisch, weil die Kinderlosen Leute günstiger Urlaub machen können.
Mißgunst gibts:
1. wenn die Kinder auch mal ein Freizeitausgleich/Hobbie haben(selig seien diejenigen die sich so etwas noch leisten können)
2. Und vorallen Liebe und Aufmerksamkeit von den Eltern bekommen.

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