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Abbau sozialversicherungspflichtiger Stellen schreitet voran

In diesem Februar wurden erneut 152.000 sozialversicherungspflichtige Stellen abgebaut. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Minus von 0,6 Prozent. Damit liegt die Zahl aller Beitragszahler bei 25,84 Millionen.

Letztes Jahr war der Abbau an sozialversicherungspflichtigen Stellen noch größer. Im März 2005 lag der Rückgang bei 428.000 Stellen. Eine BA-Sprecherin sagte: "Der Abbau der sozialversicherungspflichtigen Stellen ist nicht gestoppt, aber gebremst."

Dabei gab es zwischen Ost und West im Februar deutliche Unterschiede. Im Osten gab es 1,1 Prozent bzw. 55.000 Beitragszahler weniger. Im Westen fielen nur 0,7 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Jobs weg, was rund 97.000 Stellen entspricht.


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WebReporter: md2003
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Stelle, Abbau
Quelle: www.netzeitung.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2006 16:02 Uhr von md2003
 
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Also ich schätze, dass die Lage sich im Jahr 2007 noch verschlechtern wird. Denn woher soll denn der Aufschwung im nächsten Jahr kommen?!?
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27.04.2006 17:52 Uhr von ArrowTiger
 
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Wäre zu schön hierfür die Zunahmen an nicht sozialversicherungspflichtigen Mini- oder 1-€-Jobs gegenübergestellt zu sehen.

Die BA beklagt das Ergebnis ihrer eigenen "Bemühungen". Ich lach´ mich schlapp...
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28.04.2006 01:00 Uhr von bluna74
 
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dieser beitrag sollte über 100000 hits und über 200 comments haben!
soviel zum thema ´rückgang´ der arbeitslosenzahlen im april und zum vorjahr...

aber lasst euch nur weiter´bilden´,dann klappts sicher auch mit der 3. stelle,um seinen lebensunterhalt zu sichern.

gruss und kotz
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28.04.2006 08:41 Uhr von opppa
 
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Sparen: Wir müssen sparen, egal was das kostet !!

Die von der Lobby gesteuerten Politiker lügen uns weiter den Buckel voll und sponsern die Wirtschaft durch weitere Begünstigungen auf Kosten der Kleinen.
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28.04.2006 23:27 Uhr von md2003
 
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@bluna74: das ist leider traurig aber wahr!!! Da wünschte ich mir die Zeiten vor 10 oder 15 Jahren zurück...

Da war alles noch viel einfacher!!
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29.04.2006 10:04 Uhr von rainerZ
 
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Dieser Trend wird sich noch fortsetzen: Wir werden diesen Trend nicht mehr aufhalten können (außer radikalere Umstrukturierungen, die unsere Politiker sich sowieso nicht trauen). Das "Heulen und Klappern" wie von Roland Koch angekündigt, hat in Wirklichkeit noch garnicht richtig begonnen. Demnächst werden die richtig in Arbeit stehenden Menschen die Leistungen für die gesamte Bevölkerung einfach nicht mehr aufbringen können.
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29.04.2006 10:43 Uhr von Cenor_de
 
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Sind denn: die Jobs, die nicht versichrungspflichtig sind im Gegenzug um die selbe zahl gewachsen?
das wäre doch die frage, die es erstmal zu klären gilt.

Ohne daß man die zahl in Relation setzt, kann man nämlich keine Aussagen über die Ursachen machen.
Sind die gekündigt worden oder verrentet, wurden die Jobs tatsächlich mit Niedriglohn-Jobs ersetzt?
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29.04.2006 15:47 Uhr von Troll-Collect
 
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@cenor: Für die aktuelle Entwicklung gibt es natürlich noch keine Zahlen, aber aus dem Trend der letzten Jahre läßt sich folgendes Ableiten:

Deutliche Zunahme an Mini-Jobs (besonders seit der Neuregelung), außerdem:
"Im Untersuchungszeitraum kam es zu einem Anstieg der Stillen Reserve um zehn Prozent. Die Zahl der Selbständigen hat sich zwischen 2000 und 2004 um acht Prozent erhöht. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der abhängig Beschäftigten von 35,3 Millionen auf 34,6 Millionen verringert. Grund für diesen Rückgang ist hauptsächlich die Abnahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dieser betrug im untersuchten Zeitraum fünf Prozent"
http://doku.iab.de/...

Also eine Verdrängung regulärer Stellen durch präkere Arbeitsverhältnisse (Mini- Midi-Jobs, Kleinstselbständigkeit (ICH-AG) usw.)

"Zweitens gehen ebenfalls zunehmend versicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigungen verloren, während Teilzeit- und Minijobs hinzukommen. Teilzeit- und Minijobs sind vor allem in den Dienstleistungsbereichen angesiedelt. Derzeit gibt es in Deutschland 4,8 Millionen Menschen, die ausschließlich einen Minijob haben.
...
Daneben ist die Beschäftigung in selbständiger Tätigkeit, vor allem neuerdings in den sogenannten „Ich-AGs", gewachsen."
http://www.jjahnke.net/...
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04.05.2006 21:18 Uhr von marshaus
 
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wird: noch schlimmer und das schlimme ist keiner kann was dagegen machen.
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04.05.2006 21:51 Uhr von eros007
 
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stimme teilweise zu: Das Schlimme ist, dass wir das, was man machen könnte, nicht machen. In Deutschland herrscht - man glaubt es kaum - Fachkräftemangel. Es bleiben also viele Stellen unbesetzt, die eigentlich besetzt werden könnten. Vor allem Ingenieurstellen bleiben unbesetzt. Also entweder mehr Ingenieure ausbilden oder mehr aus dem Ausland zu uns holen. Dann steigt die Zahl jener, die Sozialversicherungsbeiträge zahlen, nämlich wieder an. Aber solange man an den Schulen und Unis streicht und für Ausländer immer höhere Hürden schafft, läuft man in die falsche Richtung.
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04.05.2006 22:02 Uhr von SchlachtVati
 
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@eros007: AUCH teilweise richtig , selbst im akademischen bereich , findet ja hier in D eine selektierung nach altersgruppen statt . ( sie sind 40 ?! --> zu alt , zu fett , zu unflexibel zu teuer für unser steuer und verwaltungssystem )!!!

"am liebsten sperma als ingenieurskörper"
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05.05.2006 09:27 Uhr von Luzifers hammer
 
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@SchlachtVati: @"am liebsten sperma als ingenieurskörper"

Aber mit 25 jähriger Berufserfahrung.*g*
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05.05.2006 11:48 Uhr von maki
 
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Ach ist das schööön, mal wieder einem Land beim Untergehen zuzuschauen ;-)
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05.05.2006 14:33 Uhr von eros007
 
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SchlachtVati: >> AUCH teilweise richtig , selbst im akademischen bereich , findet ja hier in D eine selektierung nach altersgruppen statt . ( sie sind 40 ?! --> zu alt , zu fett , zu unflexibel zu teuer für unser steuer und verwaltungssystem )!!!

Leider findet die statt. Aber über die Ursachen könnte man sich mal wieder treffend streiten. Ältere Ingenieure kosten eben mehr als junge (Berufserfahrung kostet), also versuchen Unternehmen, möglichst junge Ingenieure einzustellen. Diese kosten nämlich weniger, können aber oft dasselbe leisten. Ihnen fehlt zwar die Erfahrung, aber das machen sie mit unzähligen Überstunden (zu denen man, wenn man mal 50 ist, nicht mehr so in der Lage ist) wett. Insofern sind auch die bisherigen Lohnvorsprünge ein Grund, der die aktuelle Situation verschärft. Ein Grund für die richtige Abrechnung von Überstunden. Wahrscheinlich müssten die Stundenlöhne etwas sinken, um hier Gerechtigkeit zu schaffen. Aber letztlich liegt der Missstand in diesem Bereich an der Bereitschaft der Leute, ohne mehr Lohn Überstunden zu leisten. Das müsste sich ändern, ist aber bei der derzeitigen Arbeitssituation schwierig.

Und so hoch ist die Arbeitslosigkeit bei den über 55-Jährigen auch nicht. Laut einer Statistik liegt sie bei etwa 11 %. Das liegt auf der selben Höhe wie die gesamte Arbeitslosigkeit (gewiss gehen schätzungsweise 30% in den Frühruhestand, aber das ist was anderes). Bei uns sind die Älteren also keineswegs öfter betroffen als jüngere. Nur ist in den meisten Ländern die Altersarbeitslosigkeit deutlich niedriger als die gesamte.

Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass Betriebe schleunigst ihre Strategie (Alte so schnell wie möglich weg) aufgeben müssten, wollen sie langfristig erfolgreich sein. Wie ich im vorigen Beitrag bemerkte: Es gibt zu wenige Fachkräfte, also muss man auch auf die Älteren zurückgreifen, die überdies viel Erfahrung mitbringen. Schult man sie entsprechend, dann können sie auch mit neuen Herausforderungen fertig werden.

Wie du siehst, SchlachtVati, noch ein Grund, in dem wir falsche Politik betreiben. Die bessere Ausbildung und die Aufnahme von Spitzenkräften aus dem Ausland kann das aber trotzdem nicht ersetzen. Wir bräuchten eine Gesamtstrategie. Aber der Regierung ist das wohl nicht klar. Die schrauben hier und da ein bisschen rum und wundern sich, wenn nichts oder das Falsche passiert.
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06.05.2006 12:36 Uhr von Luzifers hammer
 
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@eros007: @Aber letztlich liegt der Missstand in diesem Bereich an der Bereitschaft der Leute, ohne mehr Lohn Überstunden zu leisten.

Ich stell dir mal eine Frage.
Wer schenkt dir denn was?
Der Media Markt oder Rewe?
Wenn dir da 1€ fehlt kriegst du deine Ware nicht.
Aber du sollst für Mehrarbeit nicht entlohnt werden.
Das gewisse Löhne zb. bei Opel 25% über Tarif zu hoch sind in der heutigen Zeit verstehe ich ja noch.
Aber ich lasse mich auch nicht ausmisten.
Da gilt die Regel gibst du ihnen den kleinen Finger reissen sie dir den Arm aus.
Last euch nicht verarschen.
Ansonsten kann man deinen Beitrag so unterschreiben.

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