27.04.06 18:26 Uhr
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Schmerzensgeldklage wegen des Verlustes der Möglichkeit einer Behandlung

Vor dem Landgericht in Leipzig verklagt die Mutter eines zweieinhalbjährigen Kindes die Vita 34 AG auf 10.000 Euro Schmerzensgeld, weil das Nabelschnurblut ihres Kindes während des Transportes aus dem Transportbehälter auslief.

Nabelschnurblut gilt als "das menschliche Ersatzteillager der Zukunft", da die enthaltenen Stammzellen bei einer Therapie eingesetzt und, gem. Forschern, in naher Zukunft zur Züchtung von z.B. Ersatzorganen im Krankheitsfall verwendet werden könnten.

Der Vorstands-Chef der Vita 34 AG gestand den Fehler ein, will aber nur die Kosten von alternativen Therapien und nicht, wie gefordert, eine Haftung für sämtliche Schäden, welche dem Jungen aus dem Verlust des Blutes entstehen, übernehmen.


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WebReporter: lostscout
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verlust, Schmerz, Behandlung, Schmerzensgeld
Quelle: www.sz-online.de

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27.04.2006 18:31 Uhr von chaotic
 
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was soll denn das? soweit ich das verstanden habe, ist der Junge gesund.
Und die Mutter verklagt eine Firma, weil die Chance genommen wurde, Krankheiten oder Verletzungen zu heilen, die der Junge vielleicht nie bekommt? und wo noch nicht mal sicher ist, ob dieses Nabelschnurblut bei der Heilung helfen kann.

Irgendwie glaub ich die spinnt.

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