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Bildungserfolg ist auch vom Einschulungszeitpunkt abhängig

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ergab, dass die Bildungschancen in Deutschland stark vom Alter bei der Einschulung abhängen. Die Chance, fürs Gymnasium eingestuft zu werden, ist bei im Frühjahr Geborenen besonders gering.

Bei Kindern, die nach dem Einschulungsstichtag geboren wurden, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Gymnasiumsempfehlung um acht Prozentpunkte höher als bei denen, die früher geboren wurden und damit bei der Einschulung fast ein Jahr jünger sind.

Die Autoren der Studie führen diesen Unterschied darauf zurück, dass diese älteren Kinder zum Zeitpunkt der Schulempfehlung reifer als jüngere Mitschüler sind und schulisch mehr leisten können.


WebReporter: swald
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bildung, Abhängigkeit
Quelle: focus.msn.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2006 17:33 Uhr von swald
 
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Die Quelle geht weiterführend noch auf die Probleme unseres gegliederten Schulsystems ein.

Ich persönlich fände eine Ausdehnung der Grundschule bis zur 6. Klasse am Sinnvollsten.
Weiterhin sollte während dieser sechs Jahre (evtl. durch Fördergruppen) verhindert werden das sozial Schwache Kinder untergehen und alle am ende dieser Zeit Deutsch sprechen, lesen und schreiben können.
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27.04.2006 18:26 Uhr von SchwarzesEis
 
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@autor: Auch wenn es sicher anders gemeint ist ... "Weiterhin sollte während dieser sechs Jahre (evtl. durch Fördergruppen) verhindert werden das [...] alle am ende dieser Zeit Deutsch sprechen, lesen und schreiben können." klingt merkwürdig ;)
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27.04.2006 18:37 Uhr von fischhäppchen
 
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ähäm @autor: und was sollen kinder machen die in der schule sehr gut sind????wenn die alles schon können passen die nit auf! meiner meinung nach schwachsinnig!

ich bin mit 6 eingeschult worden un fertisch!
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27.04.2006 21:08 Uhr von Dream77
 
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dann: müsste ich demnach ja gymnasium gemacht haben.. ich bin erst mit 7 eingeschult worden....

ob das so stimmt sei mal dahingestellt, es ist wieder ein dingen.. naja

ich denke auch das die es so machen sollten wie der autor beschrieben hat... ich finde das niederländische schulsystem immer nochg das beste.

die grundschule hat das system eingeführt was der pisa beste finnland hat.. die erste und zweite klasse sind zusammen und die dritte und die vierte sind zusammen. die kinder arbeiten nahezu nur selbständig, es ist kein frontal unterricht mehr. die zweitklässler können bei bedarf die erstklässlern helfen und festigen somit ihr wissen. es werden soziale fähigkeiten und teamarbeit gefördert. die kinder haben anstelle von jeden tag hausaufgaben eine wochenaufgabe zu hause zu erledigen und in der schule haben sie einen wochenplan der auf jedes kind individuel zugeschnitten ist.

ich finde das system ebenfalls klasse und ich muss feststellen die grundschule in der mein sohn geht ist einfach nur klasse. ich bin in der klasse sehr aktiv bei ausflügen, festen u. d. bin ich immer dabei um zu helfen, auch bin ich sozusagen eine notlösung für die lehrerin wenn mal in der klasse not am mann ist einer krank fortbildung oder ähnlichem. so habe ich letztens mit den kindern einen film über das weltal gesehen weil kein lehrer verfügbar war, viele waren auf fortbildung. auch bin ich lesemutter. ich bin also ziemlich im geschehen informiert und muss sagen die kinder sind serh sozial, es gibt in der klasse keinen einzigen aussenseiter die kinder helfen einander wo sie nur können. auf der schule gibt es keine prügeleien, zumindest nicht das ich es mitbekommen habe. auc hherrscht kein markenkampf zwischen den kindern, nein auch nicht in den höheren klassen. auf der schule wo der sohn einer bekannten hingeht haben die kinder in den zweiten klassen schon ein handy... das ist bei uns nicht der fall, die kinder interessiert es auch nicht.

ich denke diie deutschen schulen können besser als das was siejetzt bieten, sie müssen nur wollen. eine andere schule in unserer stadt hat versucht dieses system einzuführen, sie sind jedoch kläglich gescheitert weil sie uninformiert waren, sie hatten sich vorab nicht die mühe gemacht und sich mit diesem system auseinander gesetzt. die haben zwei stufen zusammen gewürfelt und soind das jahr unvorbereitet angetreten. schade, denn die schüler leiden. übrigends die schüler dieser schule müssen in der wzeiten klasse schon markensachen und handys haben, weil sie aonsonsten zu aussenseitern werden
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28.04.2006 10:57 Uhr von wewuma
 
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Schule oder Sozialanstaqlt ?: Es ist schon bedenklich, wenn der Autor fordert, dass nach 6(!) Jahren alle Deutsch sprechen können müssten.
Wo sind wir eigentlich ? In Posemuckel, im Taka-Tuka-Land oder in Deutschland ???
Jeder, der die Grundschule besucht, sollte die deutsche Sprache so beherrschen, dass dem Unterricht in deutscher Sprache gefolgt werden kann.
Wer das nicht kann, geht zur Sonderschule!
Damit würden die Grundschulen ihrem Ausbildungsauftrag ordentlich nachkommen können und die weiterführenden Schulen - einschl. der Hauptschulen hätten endlich eine reele Chance Menschen so auszubilden, dass nicht jeder Hans und Franz bei einem Ausbildungsplatz nach einem Abitur gefragt wird.
Das schließt ja den sog. 2. Bildungsweg nicht aus!

Im Übrigen: Wenn ich im Ausland studieren will, muss ich die jeweilige Sprache beherrschen, sonst wird dat nix!
Und warum soll an den Schulen ein anderes Recht gelten ??
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28.04.2006 16:51 Uhr von Enny
 
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wieder falsch: Wenn ich seinen Stuss schon wieder lese.
Es liegt an der Veranlagung eines jeden einzelnen Kindes nicht an einer frühen EInschulung(???).
Jeder der selbst mal zur Schule gegangen ist der kennt doch die Mitschüler die Jahrelang Probleme mit dem Lernen haben und ständig nur Mittelmaß sind. Und dann gab es die Mitschüler denen scheinbar alles zugefallen ist und die nie Probleme mit dem Lernen hatten.
Es ist in erster Linie, so wie es zu meiner Schulzeit üblich war, Aufgabe des Lehrers pädagogisch auf den jeweiligen Schüler einzuwirken. Desweiteren haben die stärkeren Schüler die schwächeren Unterstützt. Wenn einer dämlich ist dann kann der noch so früh eingeschult werden. Der bleibt sein ganzes Leben lang dämlich.
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28.04.2006 19:30 Uhr von marry jane
 
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@ Enny: <quote> Wenn einer dämlich ist dann kann der noch so früh eingeschult werden. Der bleibt sein ganzes Leben lang dämlich. </quote>

sorry, wenn ich dich korregiere, aber da das eine Kernaussage des TExtes ist (zumindest meiner Meinung nach) möchte ich dich auf folgenden Ausschnitt aus dem Artikel aufmerksam machen:

"Bei Kindern, die (!)nach(!) dem Einschulungsstichtag geboren wurden, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Gymnasiumsempfehlung um acht Prozentpunkte (!)höher(!) als bei denen, die früher geboren wurden und damit bei der Einschulung fast ein Jahr jünger sind."

@ topic....Jaa, bestimmt, es liegt an der Reife, denn die meisten(ca.) 7 1/2 -jährigen sind reifer als die meisten (ca.) 6 1/2....

*grummel*
Ich wurde auch in der 1.Klasse 7, wurde also vorher geboren und nicht später...
okay, ich habe tatsächlich eine Realschulempfehlung bekommen, dennoch hocke im moment noch in der 11. Klasse des Gymnasiums - mit einem Durchschnitt von 2,3 ohne wirklich was dafür zu tun, außer eben a bissl aufpassen im Unterricht - und werde mich nächstes Jahr am Fachabitur versuchen....18 von 24 Klassenkamer....pardon, Lerngruppenmitgliedern geht es ähnlich

..nur einmal so als Beilspiel eingebracht, auch wenn sich dieses Beilspiel nun nicht direkt auf die gymnasiale Empfehlung , sondern auf den Besuch des Gymnasiums bezieht...

Soll heißen: Kann ja meinetwegen sein, dass es tatsächlich so ist, wie diese Studie sagt, allerdings bin ich der Meinung, dass die Empfehlung nach dem Abschluss der Grundschule nicht allzuviel zu beteuten hat und nicht derartig wichtig gewertet werden sollte.
Um eine bessere Empfehlung und sowieso diese meiner Meinung nach zu frühzeitige Selektierung zu ermöglichen schließe ich mich dem Kommentar des Autors an, dass es sinnvoller wäre, die Grundschule zu erweitern...

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