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Kanada: Künstler protestieren gegen Plattenfirmen und den Kopierschutz

Bekannte kanadische Künstler wie beispielsweise Avril Lavigne, Sarah McLachlan und Sum 41 haben sich verbündet, um selbst über ihr geistiges Eigentum entscheiden zu können. Sie gründeten die "Canadian Music Creators Coalition".

Die Richtung des Urheberrechts und der Kulturpolitik werde von einer "sehr kleinen Gruppe Special-Interest-Lobbyisten" bestimmt. Die Künstler verfassten eine Grundsatzerklärung, in der sie sich gegen die Musikindustrie zur Wehr setzen wollen.

Die Anliegen der kanadischen Künstler würde von den Plattenfirmen nicht in ihrem Sinn vertreten. Auch die digitalen Kopierschutzmaßnahmen finden die Künstler nicht gerechtfertigt. Die Fans würden dadurch das Vertrauen in die Künstler verlieren.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kanada, Künstler, Kopie, Kopierschutz, Platte
Quelle: www.derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2006 14:38 Uhr von Thothema
 
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Stimmt irgendwie schon. Zuerst bleibt der Ärger an den Künstlern hängen und die wollen wahrgenommen werden. Obwohl man weiß natürlich, dass hinter den Maßnahmen die Geschäftsinteressen der Industrie steckt.
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27.04.2006 21:56 Uhr von detterbeck
 
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wenn alle künstler so denken würden aber die wirklich "großen" wie metallica und madonna haben ihre stellung zum thema kopieren und tauschen schon oft genug öffentlich bekündet. ich glaube mal, dass diese gruppe nicht das zündlein an der waage sein wird.
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27.04.2006 22:34 Uhr von pulverschmid
 
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Apropos Kanada! Daß große Firmen als große Geier auch gigantisch Geldverdienen wollen, ist schon klar. Aber wenn sie die Fans der Stars, die ja schließlich auch ab und zu etwas kaufen, feldzugweise kriminalisieren, werden sie in der Tat an diesen Fans nicht mehr lange Freude haben, spätestens dann, wenn die Lust in Frust umschlägt. Das ist auch der Wandel auf dem seidenen Faden. Aber sie werden, wie immer, nichts merken, bis die Umsätze gänzlich in die Keller gehen.
Apropos dieses KANADA! Es werden immernoch und immerhmehr kleine Robben bestialisch ermordet und zwar, knüppelhart erschlagen, zusammengeschossen bis sie im Wasser jämmerlich ertrinken, und wenn man sie greifen kann bei lebendigem Leibe das ach so wertvolle Fell abgezogen. Das ist KANADA und seine tollen Minister und befürwortende Regierungsmitglieder.
Kein Mensch braucht Robbenprodukte, außer geldgierigen Mördern und wohlhabenden Schlampen, deren eigene Haut nicht mehr gut genug ist, sie zu Lichte zu tragen. Eine dreckige Brut Gesinnungsgleicher!
Das alles deckt und fördert diese Kanadische Regierung seit Jahren hemmungslos! Die Räuber in den Mordgründen griffen sogar jüngst RTL-Reporter tätlich an.
Kommentar von dort: Die werden immer aggressiver! Die Mörder natürlich, nicht die armen Tierchen.
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28.04.2006 23:03 Uhr von md2003
 
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Das finde ich eine gute Sache! Solche Vereinigungen gegen den Kopierschutz sollten noch verstärkt werden!!! Die "Canadian Music Creators Coalition" sollte man dann wohl unterstützen!

Denn ein Kopierschutz ist auf jeden Fall der falsche Weg! Und so lange es keine vernünftigen Online-Portale mit einer guten Musikauswahl und bezahlbaren Preisen gibt, solange wird auch das illegale downloaden nicht gestoppt werden können...
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29.04.2006 09:56 Uhr von rainerZ
 
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Kopierschutz ist irgendwann überholt: Bisher hat noch jeder Kopierschutz irgendwie geknackt werden können, da können die machen was sie wollen. Die Zukunft liegt in der Selbstvermarktung, vielleicht für kleine Einheiten auch in größeren Vertriebszusammenschlüssen. Besser einen kleinen Betrag auf den Leer-CDs aufschlagen und das Kopieren erlauben. Dann die Interpreten direkt die CD´s verkaufen lassen bis hin zu einzelnen Liedern online. Das wird sowieso die Zukunft sein im Musikvertrieb.
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03.05.2006 00:43 Uhr von frozen_creeper
 
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SUM41? Wie, die gibts noch? Geil :D

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