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"Washington Post": Pentagon räumt Konstruktion des Phantoms al-Sarkawi ein

Al-Sarkawi wird von westlichen Medien als Anführer des "Aufstandes" im Irak der Öffentlichkeit vorgeführt. Er wird als äußerer Feind Amerikas dargestellt und ist angeblich für verschiedene Verbrechen an irakischen Zivilisten verantwortlich.

Die "Washington Post" räumt jetzt ein (unter Berufung auf Militärdokumente), dass die Rolle Sarkawis vom Pentagon vorsätzlich aufgebauscht worden ist. Ziel war es, die öffentliche Unterstützung für den "Krieg gegen den Terror" zu gewinnen.

Die gezielte Desinformationskampagne vertuscht die eigenen Greueltaten im Namen des Krieges gegen den Terror, soll dem erfundenen Feind ein Gesicht geben und mittels Diffamierung und platzierter Artikel den Block der Widerständler zerteilen.


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WebReporter: snafu23
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Post, Washington, Pentagon, Konstrukt
Quelle: www.saar-echo.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2006 22:38 Uhr von snafu23
 
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Die Quelle ist sehr umfangreich und eine der wenigen Übersetzungen des Artikels von Prof. Chossudovsky. Die Konstruktion von Terrorphantomen ist Teil der "Psyop" Propaganda Bemühungen des Pentagon und muß im Moment als flankierende PR Maßnahme für den kommenden Krieg gegen den Iran gewertet werden. Dazu gehören natürlich auch die kürzlich veröffentlichten Al-Sarkawi Videos die die Legende Kampf der Kulturen respektive des Terrorkampfes aufrecht erhalten sollen. Öl ist der wahre Kriegsgrund!
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27.04.2006 08:49 Uhr von HolyLord99
 
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Originalartikel: gibts unter anderem hier:

http://onlinejournal.com/...
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27.04.2006 09:01 Uhr von usambara
 
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Widerstand wird getragen von irakischen Nationalisten und im viel geringeren von
ausländischen Terroristen.
Widerstand gegen eine Besatzungsmacht sehen viele als
legitim an, Terror nicht. Klar das die USA gerne alles dem
Terroristen zuschreiben.
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27.04.2006 09:44 Uhr von stellung69
 
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gäääähn <<<"Öl ist der wahre Kriegsgrund">>>
*lol*
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27.04.2006 09:51 Uhr von Garviel
 
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@snafu: Was erwartest du eigentlich? Dass die Amis auf Knien vor der UNO in den STaub fallen und um Vergebung für ihre Kriegssünden bitten? Dass sie den Irakis sagen "Der Sarkawi ist ´n toller Hecht, aber wir wollen ihn trotzdem killen?"
Krieg ist immer ein schmutziges Geschäft, die Aufdeckung von Greueltaten selten Sache der Täter und psychologische Kriegsführung so alt wie die Menschheit (mindestens).

An einer Tatsache kommt man trotzdem nicht vorbei: Es gibt terroristische Aktivitäten im Irak, denen haufenweise unschuldige Zivilisten zum Opfer fallen (inzwischen zumeist Einheimische), es gibt Verbindungen zwischen Sarkawi und Bin Laden und Hassprediger wie Sarkawi tragen auch dazu bei, dass andere, die mit Al Qaida nix am Hut haben, meinen, ihre Ideen mit Bomben unterstützen zu müssen (s. Dahab). Deshalb werde ich mich freuen, wenn es einmal heißen sollte, dass Herr Sarkawi nicht mehr unter den lebenden weilt.
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27.04.2006 10:13 Uhr von jungyu2002
 
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@Garviel: Aber immerhin erfährt die Welt und vor allem die amerikanische Bevölkerung, wie "schmutzig" halt die Kriegsgeschäfte der Bush-Regierung in Wirklichkeit ist.

Es scheint für einigen hart und unverständlich klingen, aber wenn man bedenkt welchen Terror und Angst die irakische Bevölkerung erleiden musste nur wegen der Gier nach Öl, dann ist für mich dieser ganze Öl-Krieg gleichzustellen wie Terrorismus. Darum mein Motto. Kein Blut für Öl.
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27.04.2006 12:20 Uhr von Koyan
 
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Es ist gut das die Welt mehr erfährt Auch wenn die westliche Bevölkerung gerne vieles einfach "nicht sehen" will, zwingen solche Enthüllungen dann halt doch diese "beseitegeschobenen Realitäten" zu sehen.

Z.B. Wissen wir jetzt das das USA-AfghanistanKrieg und das USA-IrakKrieg inzeniert worden ist.
Das die USA einfach nach Argumenten gesuchte hat um die beiden Staaten zu überfallen, aber trotzdem gibts keinen Aufschrei, das liegt eben an meiner oben erwähnten Theorie.

Tief im Inneren wissen es die Westler, was die westlichen Staaten dort anstellen, nur akzeptiert das ihr menschlicher Verstand nicht, also werden auch die dümmsten Ausreden gerne angenommen.

Achjaa, ich bin natürlich auch ein Westler...
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27.04.2006 12:43 Uhr von Aries.Quitex
 
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Krieg für Öl Nicht umsonst sollte der Irakkrieg ja erst "Operation
Iraqi Liberation" heissen. Stellte sich dann aber auf
PR-Ebene als unglücklich heraus, deswegen wurde
die Schote ja in "Operation Iraqi Freedom"
umbenannt.
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27.04.2006 13:22 Uhr von terestric
 
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Das amerikansiche Volk lässt sich aber auch leicht verarschen. Das allseits bekannte geringe Volkbidungsniveau scheint sich nicht viel mit den Entwicklungsländern dieser Erde zu nehmen. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie eine Industrienation mit 800 Mio. Menschen den wahren Kriegsfürsten zum zweiten Mal wählen konnte. Mann sollte Bush, Rumsfeld und Co. vor das Kriegsverbrechertribunal stellen, verurteilen und einknasten. (Meine Meinung).
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27.04.2006 13:38 Uhr von Dekado Stega
 
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also: ich denke, dass ein geringes Bildungsniveau kein amerikanisches Phänomen ist. Es herrscht in nahezu allen Volkswirtschaften. Und das ist auch ganz normal. Es kann halt nicht jeder nen Einstein sein, weil dann keiner mehr den Müll wegräumt oder die Toiletten putzt. In Deutschland ist das doch genauso. Denkt an die BILD-Zeitung. Wer die schon als seine Tageszeitung kauft, der muss doch einen ziemlich beschränkten geistigen Horizont haben. Was nichts schlimmes ist.

Ich möchte bloß sagen, dass sowas überall der Fall ist. Die meistens Menschen auf der Welt leben nur als Teile von bestimmten Systemen.

@ terestic

wie die Amerikaner Bush wiederwählen konnten?
das letzte Mal als ich nachgeschaut habe, hieß sowas noch Demokratie

aber das steht in deinem Lexikon wohl nicht drin, was verständlich ist; bedenkt man, dass Amerika´s Einwohnerzahl dort mit 800 Mio. beziffert wird. Die tatsächliche Zahl beläuft sich auf gerade mal knapp 300 Mio.

gruß
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27.04.2006 15:40 Uhr von Jerry Fletcher
 
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@ Garviel: >>An einer Tatsache kommt man trotzdem nicht vorbei: Es gibt terroristische Aktivitäten im Irak, denen haufenweise unschuldige Zivilisten zum Opfer fallen (inzwischen zumeist Einheimische), <<

absolut richtig!
amerikanische terroristen (auch soldaten genannt) töten zunehmend mehr und mehr irakische zivilisten.. (kinder und frauen) da stimme ich dir 100%ig zu.. keine frage !
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27.04.2006 15:53 Uhr von opppa
 
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Jerry Fletcher: Das mit den Terroristen sehe ich genauso.

Aber ich muß auch feststellen, daß die amerikanische Regierung schlicht und ergreifend zu d u m m ist, ihr Vorgehen so zu erklären, daß die Öffentlichkeit die Gewalt im Irak wenigstens nachvollziehen kann.

Die sollten sich mal von Israel beraten lassen. Deren Öffenlichkeitsarbeit kann immer erklären, warum Gewalt angebracht ist.
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27.04.2006 23:09 Uhr von Garviel
 
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@jerry: Gääähhhhhnnn.

Das wäre vor ein bis zwei Jahren wenigstens halbwegs richtig gewesen (und hätte die Anschläge islamistischer Terroristen trotzdem nicht geheilt). Inzwischen ist es längst so, dass die Amis zwar immer noch Zivilisten töten (und das unbegreiflicherweise als Kollateralschaden abtun), dass aber selbst Berufs-Ami-HAsser wie du an den Selbstmordattentaten, die sich gegen Polizistennachwuchs, die jeweils andere religiöse Gruppe oder andere "unpassende" Landlseute richten, nicht vorbei kommen (sollten).
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29.04.2006 01:54 Uhr von kollektorfuzzi
 
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War doch klar Osama Bin Laden ist auch nur eine vom Computer generierte Animation die den Amis das Recht gibt sich wie Idioten aufzuführen .
Wann werdet Ihr das endlich merken.

Ich hoffe der CIA liest diese Bemerkung nicht, wenn ja werde ich demnächst nicht mehr hier sein.
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30.04.2006 00:18 Uhr von ciaoextra
 
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Irgendwie: kaum zu fassen, daß die heutigen Amis von den Europäern abstammen. Etwas scheint da falsch gelaufen zu sein, als die auf der Mayflower nach Übersee fuhren. ;o)
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02.05.2006 10:48 Uhr von Montauk
 
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war doch sonnenklar, @war doch klar=>: @war doch klar, zitat: "Osama Bin Laden ist auch nur eine vom Computer generierte Animation die den Amis das Recht gibt sich wie Idioten aufzuführen .
Wann werdet Ihr das endlich merken.

Ich hoffe der CIA liest diese Bemerkung nicht, wenn ja werde ich demnächst nicht mehr hier sein."

hmmm, aber echt was sonst, ohne laden hätten sie nicht den neu hinzugewonnenen hegemonieteil, den sie jetzt verteidigen bzw. weiter ausbauen müssen.

aber abschließend möchte ich noch anmerken das m.e.
das öl nur eine zweitrangige position einnimmt, es geht um viel mehr, nämlich ums geld=====>
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05.05.2006 11:21 Uhr von adibaba
 
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propaganda: "Im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit"

Informationsbeschaffung ist ein Hauptproblem der Kriegsführung.

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