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WASG-Vorstandsmitglied möchte zur NPD

Das WASG-Vorstandsmitglied Andreas Wagner möchte nach eigenen Aussagen in die NPD eintreten.

Als Grund für diesen Entschluss gab er die generell sehr ähnlichen Parteiprogramme und die unaktzeptable Parteiführung der WASG an. Sie habe die Ideale der Partei "verraten und verkauft".

Der WASG-Landesvorstand hat den Ausschluss von Andreas Wagner aus der Partei beantragt.


WebReporter: Flave
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Vorstand
Quelle: de.news.yahoo.com

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2006 00:22 Uhr von mister_e
 
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Ein "seltener" Fall ? Wieso wechselt denn ein WASG-Vorstandsmitglied zur NPD ? Spielertransfer wie beim Fußball ? Drastische Meinungs- und Gesinnungsänderung ? Ist dies die Grenze, die man mit Genie und Wahnsinn oft meint ?

Allerdings sollte es zu denken geben , dass ein Vorstandsmitglied seine eigene Partei als abtrünnig hinstellt.
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27.04.2006 00:36 Uhr von Troll-Collect
 
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So selten ist das wirklich nicht, daß Politiker aus welchen Gründen auch immer wechseln. In der Vergangenheit haben Reps und andere auf diesem Weg das eine oder andere Landtagsmandat erlangt, indem Abgeordnete aus CDU, CSU oder SPD die Liebe zu braun entdeckten.

zu diesem Fall:

"Der sächsische WASG-Landesvorstand beantragte umgehend den Ausschluss Wagners aus der Partei. An die Bundessschiedsstelle sei ein Eilantrag gestellt worden, sagte der Sprecher der WASG Sachsen, Enrico Stange. Bis zur Entscheidung sollten jegliche Mitgliedsrechte Wagners ruhen. "Sympathisanten der NPD haben bei uns keinen Platz." Wagner sei noch formal Mitglied des Bundesvorstandes, habe aber seit mehr als einem halben Jahr keinen Kontakt mehr zur Partei.
Der Sprecher des WASG-Bundesvorstandes, Björn Radke, sagte in Berlin, Wagner sei bereits seit über einem Jahr aus der Arbeit des Bundesvorstands ausgeschieden."
http://www.fr-aktuell.de/...
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27.04.2006 01:00 Uhr von Cpt.Proton
 
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Kein großer Sprung: von einer dummen populistischen Partei ohne Konzept zu einer anderen.

WASG und die Linke lösen sich wohl langsam aber sicher auf. Nach dem Drama in Berlin wird es auch Zeit den Fraktionsstatus zu überdenken.
Konsequent wäre es wohl.
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27.04.2006 01:01 Uhr von terrordave
 
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naja: je mehr man in die eine extreme richtung geht, desto näher kommt man irgendwann wieder an die andere...klar denn im parlament sitzen sie ja im kreis ;)
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27.04.2006 02:38 Uhr von kollektorfuzzi
 
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Idioten: spricht nicht gerade für die Intelligenz von H.Wagner
das er in die Pisserpartei eintreten will.
Am besten Kahlrasieren und auf Kurzurlaub nach Israel schicken.
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27.04.2006 07:13 Uhr von Ferfari
 
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Nicht verwunderlich: IIRC stammt der Herr Wagner ja aus der Ostzone, genauer gesagt aus Sachsen. Dort ist die NPD doch nicht so abwegig.
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27.04.2006 08:39 Uhr von adibaba
 
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Ein kleiner Schritt Ein kleiner Schritt für den Dummen, ein grosser Schritt für die Dummheit.
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27.04.2006 15:51 Uhr von Cenor_de
 
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da staunt der Laie und der Fachmann wundert: sich nicht.

Beide Extreme sind gegen EU und Globalisierung.
Beide Blöcke haben ein protectionistisches Wirtschaftsmodell im Kopf.
Beide Blöcke rekrutieren sich aus Wende-Verlierern.
Beide Blöcke haben zentralistische Staatskonzepte.
Beide Blöcke sind Pro-Arabisch.
Beide Blöcke sind Anti-Israelisch und Anti-Amerikanisch.

Der Geist, der über den Stammtischen kreist ist derselbe, nur jene die ihn anbeten tragen unterschiedliche Kriegsbemalung.
Die Schuldzuweisungen sind etwas diffenrziert. Die
PDS glaubt die Kapitalisten sind schuld, das glaubt die NPD auch, und zusätzlich, daß alle Kapitalisten Juden sind.

Aber ich denke den Satz: "Deutsche Arbeiter zuerst, Israel und Amerika sind imperialistische Kriegstreiber, die den Weltfrieden stören und die EU und die Globalisierung sind schlecht für Deutschland"

Das werden wohl alle Wähler von NPD und PDS/WASG unterschreiben.
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27.04.2006 17:26 Uhr von «azero»
 
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Ooooooooooch Cenor_de Nicht schon wieder diesen propagandistischen Schwachsinn... :(

> Beide Extreme sind gegen EU und Globalisierung.

Dann solltest du ihnen mal genau zulesen: Die WASG/Linkspartei sind nicht "gegen EU und Globalisierung", sondern gegen die Art, wie es gestaltet wird. (Erkennst du den Unterschied?)

> Beide Blöcke haben ein protectionistisches Wirtschaftsmodell im Kopf.

Wir reden hier nicht von Nationalsozialisten, Cenor_de. Man redet von einem demokratischen Modell; einem sozialen Modell, einer sozialen Marktwirtschaft. Protektionistisch ist daran lediglich, dass man sich nicht darum kümmert, ob andere Staaten die gleichen Interessen haben.

> Beide Blöcke rekrutieren sich aus Wende-Verlierern.

*lol, wie oft muss man dir eigentlich noch erklären, dass die SED mehr als 95% ihrer Mitglieder verlor?! Glaubst du wirklich, die sind alle unpolitisch geworden? Schau dir mal die Mitgliederzahlen von CDU, FDP, Grünen und SPD (in dieser Reihenfolge) an. Insbesondere deren Entwicklung zur unmittelbaren Nachwendezeit ist interessant und aufschlussreich. Oder besser noch: Komm mich besuchen. ICh zeige dir die Firmen im Umland - und sage dir die Parteimitgliedschaft der Besitzer. Dann hast du gleich mal einen Überblick, wo die Führungskader der SED heute residieren...

> Beide Blöcke haben zentralistische Staatskonzepte.

MUAHAHA, hat die FDP auch. Und die Grünen erst. Alles Faschisten? *lol, Cenor_de, sei vorsichtig, das artet leicht in Paranoia aus...

> Beide Blöcke sind Pro-Arabisch.

Diese Schweine. Wie kann man nur Pro-Arabisch sein?!

> Beide Blöcke sind Anti-Israelisch und Anti-Amerikanisch.

Primitivste polemische Hetze, Cenor_de. Zumindest die WASG/Linkspartei hat bisher weder das Eine noch das Andere jemals geäußert. Wenn du allerdings mit "Anti-" meinst, dass sie die Kriegshetze ablehnen, dann hast du durchaus Recht, dann sind sie in der Tat "Anti-". In den Augen der grünen Folterfreunde und Kriegsunterstützer macht sie das natürlich zu Verbrechern, das verstehe ich.

Das folgende allerdings ist schlichte Verleumdung. Dass du dich sogar dazu versteigst, deinen blinden Hass zu verbreiten, enttäuscht mich maßlos, Cenor_de.

> Aber ich denke den Satz: "Deutsche Arbeiter zuerst, Israel
> und Amerika sind imperialistische Kriegstreiber, die den
> Weltfrieden stören und die EU und die Globalisierung
> sind schlecht für Deutschland"
> Das werden wohl alle Wähler von NPD und PDS/WASG unterschreiben.

Nix gegen harte Worte; kein Problem mit - auch unberechtigter - massiver Kritik, aber billige Lügen zu verbreiten ist reichlich ... errr ... protonisch.
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27.04.2006 17:46 Uhr von ArrowTiger
 
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@Cpt.Proton: -- "von einer dummen populistischen Partei ohne Konzept zu einer anderen."

Das wäre doch dann passenderweise auch für Dich eine Überlegung wert, oder?

*lol*
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27.04.2006 17:48 Uhr von ArrowTiger
 
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Es ist schon schlicht die wirren Wechselgründe eines Einzelnen auf seine Partei zu projizieren. Wäre dies gültig, käme wohl keine Partei dabei gut weg.
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27.04.2006 19:32 Uhr von *Flip*
 
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@«azero» genauer hinschauen: Ich denke, dass Cenor hier von der WASG spricht und nicht von der PDS. Und die WASG, zumindest der Teil im Osten, rekrutiert sich doch zu großen Teilen aus Arbeitslosen \ Langzeitarbeitslosen und anderen, die den Glauben in die bisherigen Parteien verloren haben. Das sind leider die Verlierer der Wende, dass soll nichts abwertendes bedeuten, eher bedauerlich. Weil niemand so richtig ihre Problem hören bzw verstehen will, ferner noch Helfen will, sie zu lösen.

Das andere kann ich vollstens unterstreichen, habe selber 1 Jahr lang Zivi in einer Stadtverwaltung gemacht, dort sind faktisch komplette alt SED Kader in die neuen Verwaltungen / Finanzämter ---> Ämter allgemein --> transponiert worden. Hatte der eine Dreck am Stecken, hat man ihn einfach in eine andere Verwaltung versetzt, damit über die ganze Sache in Ruhe Gras wachsen konnte.

"Primitivste polemische Hetze, Cenor_de. Zumindest die WASG/Linkspartei hat bisher weder das Eine noch das Andere jemals geäußert. Wenn du allerdings mit "Anti-" meinst, dass sie die Kriegshetze ablehnen, dann hast du durchaus Recht, dann sind sie in der Tat "Anti-". In den Augen der grünen Folterfreunde und Kriegsunterstützer macht sie das natürlich zu Verbrechern, das verstehe ich."

Hm, dann frage ich mich, warum die Linkspartei Probleme hat, die Menschnerechtsverletzungen in Kuba anzukreiden.

Kuba - Bericht von Amnesty International 2005:

http://www2.amnesty.de/...

Aber gleichzeitig aus dem Draufschlagen auf den kapitalistischen Gegenpol Amerika nicht herauskommt.

Wer hier keine Scheinheiligkeit erkennt, muss sich langsam an Kopf fassen.

Tschau
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27.04.2006 23:36 Uhr von pulverschmid
 
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Wir haben noch immer Demokratie! Auch wenn diese einigen unserer netten Zeitgenossen ein drückendes Dorn im Auge sein mag. Noch haben wir sie, also dürfen wir sie auch leben. Das tun doch andere liebe und nette Menschen wie die "HASS-Hartz-Schröder-Gang" ununterbrochen. Wieso zählt die keine wegen Volksverrat, Wahltäuschung und Diffamierung an? Die ziehn ganz andere Blutspuren hinter sich her. Und wieso sind auf einmal die gleichen Protagonisten der Super-Rechten auf einmal gegen Nazis? Da passen doch gleich einige gehirnliche Windungen nicht ganz zusammen. Aber, das ist keine neue Erkenntnis, sondern eine ziemlich alte Feststellung!
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28.04.2006 00:36 Uhr von «azero»
 
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@*Flip* genauer hinschauen: > Beide __Blöcke__
> Die PDS...
> ... PDS/WASG ...
(Cenor_de)

Noch Fragen? ;)

> Und die WASG, zumindest der Teil im Osten,
> rekrutiert sich doch zu großen Teilen aus
> Arbeitslosen \ Langzeitarbeitslosen und anderen,
> die den Glauben in die bisherigen Parteien
> verloren haben.

Die Mehrzahl sind Ex-SPD-Mitglieder, Ex-Parteilose und Ex-PDS-Mitglieder. Über ihren Erwerbsstatus kann ich nur lokal berichten: Von etwa 30 mir bekannten WASG-Mitgliedern sind ganze 6 arbeitslos. Das sind erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, dass die Arbeitslosenquote hier offiziell 18% und inoffiziell etwa 25-30% beträgt. Aber es spiegelt ziemlich genau die Quote wider.

Abgesehen davon... Was genau willst du sagen?

Ach ja, mit "Verlierer" meint Cenor_de übrigens "Frustrierte" - oder genauer: "Frustwähler" -, wenn ich das mal transferieren darf. Und das ist es durchaus, allerdings anders als Cenor_de es gern hätte: Die meisten sind von der CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP-Einheitspartei so frustriert, dass sie sich mit einem, schon fast als Ingrimm zu bezeichenden, Eifer links organisieren und aktiv orientieren, um das entstandene Vakuum zu füllen.

> Hm, dann frage ich mich, warum die
> Linkspartei Probleme hat, die Menschnerechtsverletzungen
> in Kuba anzukreiden.

Du kannst "Kuba" schon von "Israel" und "USA" (genauer: "Anti-Israelisch und Anti-Amerikanisch") unterscheiden, *Flip*? ;)

Abgesehen davon: Man hat - zumindest entsprechend der Informationen, die mir zur Verfügung stehen - durchaus keine Probleme, Menschenrechtsverletzungen anzukreiden --- zumindest hat man nicht mehr und nicht weniger Skrupel, wie die CDU/SPD/GRÜNEN/FDP in Bezug auf die Kritik der Menschenrechtsverletzungen durch die USA. ;)

Was man tat, war lediglich, sich davon zu distanzieren, dass es "Stallorder" wäre, was die Abgeordneten des EU-Parlaments, und später einige Demonstranten vom Stapel ließen. Das ist - zumindest in meinen Augen - lobenswert, erkennt man doch an, dass die Menschen auch mit einer Parteimitgliedschaft ihre persönliche Meinung nicht abgeben und gegen eine parteikonforme Meinung eintauschen müssen.

> Wer hier keine Scheinheiligkeit erkennt,
> muss sich langsam an Kopf fassen.

Dann muss ich mir wohl an den Kopf fassen, *Flip*.
Es mag ganz sicher sein, dass es nicht optimal läuft, aber du solltest aufhören, einfach Laborbedingungen anzuwenden.

Schau dir an, wo Kuba liegt; schau in die Geschichte Kubas, schau in die Gegenwart Kubas, schau dir an, wie man Kuba behandelt und wie oft die verschiedensten westlichen Geheimorganisationen in der vergangenen Zeit versuchten, das System zu Fall zu bringen.

Den USA haben sie gerade mal ein paar Türme weggepustet --- und zum "Ausgleich" überziehen sie die ganze Welt mit Blut und Terror. Daran gemessen - vorausgesetzt, man würde ausnahmsweise mit gleichem Maß messen - hätte Kuba schon vor Jahrzehnten das Recht erworben, die ganze Welt zu vernichten...

Los! Mach einen Feldversuch: Geh in die USA, stell dich vor´s Weiße Haus und rufe laut "Ich bin ein Kommunist! Kuba ist mein Favorit! Es lebe der Sozialismus! Nieder mit den faschistischen Kapitalistenschweinen!". Mal sehen, wie lange du brauchst, um in den Genuss eines mehrjährigen Intensiv-Sprach- und Benimmlehrganges im Knast zu kommen. ;)

Ließe man Kuba das uneingeschränkte Recht auf freie Selbstbestimmung - etwa so, wie es die USA haben - dann wäre ich der Erste, der dir zustimmen würde, wenn du von "Scheinheiligkeit" sprichst. Bis dahin reden wir von unterschiedlichen Dingen, *Flip*; denn essenziell ist es eine existenzielle Frage, die man in Kuba zu klären versucht. Eine Frage, die von einigen Wenigen ziemlich einseitig "geklärt" werden soll, obwohl das Volk seit Jahrzehnten ziemlich klar zum Ausdruck bringt, dass es das gar nicht will --- jedenfalls nicht auf diese Art und Weise.

Nur so ganz nebenbei: Herr Bush lässt sich in einer schwer gepanzerten Limousine mit getönten Scheiben, bewacht von dutzenden schwerbewaffneten Secret Service-(SS)-Agenten, an seinem Volk vorbei kutschieren. Angie hält´s meistens auch nicht anders. Nur Herr Castro watschelt (meistens) zu Fuß. ... Wer hat wohl mehr Angst vor seinem Volk? ;)

> Das andere kann ich vollstens unterstreichen,...

Danke für deinen Live-Bericht. Ich fürchte allerdings, auf diesem Auge ist Cenor_de mindestens ebenso blind; wie er auf dem rechten Ohr taub ist, wenn die SPD etwas sagt. (Letztere wähnt er nämlich immer noch - trotz zahlreicher gegenteiliger Beweise und Tendenzen - auf der politischen linken, also arbeitnehmernahen, Seite...)
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28.04.2006 07:50 Uhr von Cenor_de
 
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Wendeverlierer: @azero
ich geh da jetzt mal nicht explizit drauf ein, die Argumnete haben wir schon zu häufig ausgetauscht. ich weiss Du bist da empfindlich, weil Du die PDS für einen hoffnungsschimmer hältst. das ändert an den tatsachen nix.

Sollte ich mich aber so unverständlich geäussert haben, daß Du mich interpretieren musst....:

Die Wende / Der Anschluss / Die "Revolution"

Natürlich seh ich das aus der Sicht des Anschlussziel-Bewohners (Ostdeutsch: Wessi / Westler). Als das ganze passierte (bzw bis kurz davor, der ASta zerbrach dann, der Vorsitzende von der GAL trat zurück, s.u.) war ich btw. mit MSB/SHB (gezwungenermassen wg. der mehrheitsverhältnisse) in einem Li-Bü AStA, deren Referenten, heute allesamt in der PDS, gaben seinerzeit ihrer Hoffnung ausdruck, Erich würde dem chinesischen Beispiel folgen, und die Konterrevolution niederwerfen.
Zuvor hatten sie eine ASta-Veranstaltung chinesischen Studenten verhindert (was zum zerbrechen des AStA führte)

Die echte DDR-Oposition probte den Aufstand. Ihr Ziel war es niemals sich der BRD anzuschliessen. In der Folgezeit sprangen zwei weitere Gruppen auf den Zug auf.
Die innerparteiliche Oposition der SED, auch die wollten reformieren und nicht auflösen.
Und der Mob "kommt die D-mark nicht zu uns, dann kommen wir zu ihr" "Wir sind EIN Volk", der Westautos und Italienurlaube im gierigen Blick, begann die Revolte zu majorisieren.

Kohl, streng seinen chauvinistischen und revanchistischen grundeinstellungen folgend, instrumentalisierte wiederum den Mob, um die schon sicher verlorene Wahl noch zu gewinnen, und Kanzler der Wiedervereinigung zu werden.

Der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Weite Tele von SPD und Grünen bevrzugten eine zweistaatliche Lösung, die lediglich die Währung der DDR gestützt hätte und Aufbauhilfen geleistet. Es hätte keine Treuhand gegebene und die DDR wäre heute als eigenständiger Staat Mitglied der EU und hätte gestützte ostmark in Euro getauscht, oder auch nicht.

Spreche ich nun von Wende-Verlierern, so meine ich jene, die mit ihrer Gier nach West-Niveau ein reformistisches Modell innerhalb bereits abgeschlossener Sozialisierung der Produktionsmittel kolportiert haben und deren monitäre Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Eine zweite Gruppe sind, jene, deren Karriereuntauglichkeit es ihnen unmöglich machte die bestehende macht als kader in das Korruptions- und Lobbysystem der BRD zu retten.

Die Kader der PDS bestehen weitestgehend aus der inner-SED Oposition, die eine reformierte DDR wollten und (in kleinerer zahl) aus jenen, die der DDR hinterhertrauern.

Die Wähler aber rekrutieren sich (auch) aus den Verlierergruppen.
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28.04.2006 07:55 Uhr von vostei
 
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pssst: "Spreche ich nun von Wende-Verlierern, so meine ich jene, die mit ihrer Gier nach West-Niveau ein reformistisches Modell innerhalb bereits abgeschlossener Sozialisierung der Produktionsmittel kolportiert haben und deren monitäre Erwartungen nicht erfüllt wurden."

nicht so lauuuuut - sonst könnt´ ja jemand merken, dass die damalige einkaufstour schlussendlich grund unserer momentanen kohletechnischen grundlage ist.....

*g*
halt stop - den soli gibts ja auch noch - deeeen soli, klar
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28.04.2006 07:56 Uhr von vostei
 
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statt grundlage war schieflage gemeint: *ersmatasskaffgurgelnmuss*
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28.04.2006 08:20 Uhr von Cenor_de
 
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@vostei: Naja den Soli hätt es eh gegeben, und da hätte wohl auch kaum jemand was dagegen gehabt.

Ich mein die ossis hatten doch Westfernsehen, die hätten doch sehen können, was hier abgeht. das man dazu Ellbogen braucht, die wir von Kindheit an anerzogen bekommmen haben, und die die die nicht haben hier auf der Strecke bleiben.
Ich denke wenn man sich mal die Magzine angesehen hätte und nicht nur Einkaufsfernsehen und Glücksrad, dann hätte man ahnen können, wie es wird, wenn die DDR ihre staatliche Souverenität aufgibt.

Nach der Wende haben die DDR Bürger ihre eigenen Betriebe ausgeblutet und der Treuhand zum Fraß vorgeworfen.

Was hätte denn gegen eine zweistattlichkeit gesprochen? Das einzige was man hätte wiedervereinigen können wäre Berlin gewesen.

Man hätte die DDR-Währung gestützt, mit den Mitteln und Reserven, die für den reversen Zwangsumtausch verwendet wurden. Man hätte trotzdem im Westen den Soli erheben können, die Solidarität war ja da, und wäre sie noch, wenn man uns nicht allesamt mit den Allianzvertretern und Wende-geiern in einen Topf geschmissen und unter Generalverdacht gestellt hätte.

Eine historische Chance in einem Land indem die Sozialisierung der produktionsmittel und effizienzfördernde Kollektivierungen bereits abgeschlossen waren, ein demokratisches Model aufzubauen.

Und gerade jene, die diese Chance kolportiert haben, tragen auch die alleinige Verantwortung.
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28.04.2006 08:24 Uhr von «azero»
 
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Bananenrepublik Deutschland: @Cenor_de

Geht doch, Cenor_de. :)
Statt blinder Hetze und primitiver Propaganda eine halbwegs nüchterne Analyse. Warum nicht gleich so?


@vostei

Ja, nee, is´ klar.

> die damalige einkaufstour schlussendlich grund
> unserer momentanen kohletechnischen schieflage ist

Du hast Recht. Allerdings einzig in der Zeitform. Hätten sie damals nicht "eingekauft", wäre die aktuelle Situation halt 10 Jahre früher eingetreten. Oder glaubst du auch wie Cpt.Proton, Marktwirtschaft funktioniere perpetual? ;)

> ... soli ...

Du wirst es nicht glauben: Den zahlen die Ossis auch. Das hat etwas mit dem politischen Führungsstil "Divide et impera" zu tun, den man hierzulande bis zur Perfektion beherrscht.
Die EINZIGEN Gewinner sind die Konzerne und Politiker, die sich auf diese Art ihren Aufsichtsratsposten verdienen. (Nicht ohne Grund gehört Deutschland zu den korruptesten Ländern der Welt.)
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28.04.2006 08:35 Uhr von vostei
 
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nicht ganz unrichtig das stimmvieh lässt sich ja auch heute noch willig kaufen: mit der arbeitsplatzkeule und einem künstlich herbeigebeteten wirtschaftsaufschwung der zuvor genauso künstlich niedrig gehalten wurde....

insofern wundert´s mich nicht, wenn populisten wie oskar und co ihren seichten zulauf haben.

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28.04.2006 08:46 Uhr von «azero»
 
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Cenor_de ... ;): "Ich mein die ossis hatten doch Westfernsehen, die hätten doch sehen können, was hier abgeht. das man dazu Ellbogen braucht, die wir von Kindheit an anerzogen bekommmen haben, und die die die nicht haben hier auf der Strecke bleiben."

Das hat´s gegeben, Cenor_de. Nannte sich "Der schwarze Kanal". Waren im Grunde nicht einmal Lügen. Nur wollte das niemand glauben. So wie wir uns nicht mehr vorstellen können, wie schlimm Krieg ist --- und deshalb selbstgefällig und unwissend sagen "Hey, man muss doch bei Ungerechtigkeiten militärisch eingreifen. Die paar Kollateral-Toten sind tolerierbar. Und anschließend verdienen wir uns am Wiederaufbau eine goldene Nase.".


"... dann hätte man ahnen können, wie es wird, wenn die DDR ihre staatliche Souverenität aufgibt."

Das war vielen bewusst. Und es war ein Grund, warum man der "Vereinigung" alles andere als glücklich entgegen sah. Listigerweise wurden die "Zonis" aber in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verkauft. Anfang Oktober die Demonstrationen; Anfang November der Annektierungsvertrag und damit vollendete Tatsachen. ... Keine Zeit zum Denken, keine Zeit für Widerstand.

> Nach der Wende haben die DDR Bürger ihre
> eigenen Betriebe ausgeblutet und der
> Treuhand zum Fraß vorgeworfen.

Hier täuschst du dich hingegen vollkommen. Die Treuhand RAUBTE. Ihr wurde nicht "angeboten", sondern "entrissen", was irgend möglich war.

Insbesondere in den Jahren 91/92 versuchte man "ostdeutschlandweit" der zunehmenden Schließungswelle entgegen zu wirken und die Betriebe, in denen man jahrzehntelang gearbeitet hatte, in Eigenregie zu übernehmen. ... Was man dazu brauchte, war Geld. Und das hatten die wenigsten Ossis. Banken hingegen wollten Sicherheiten. Die hatten die Ossis zumeist auch nicht.

So schloss sich der Kreis und zog das Würgeband immer enger und enger.

Das, was du so naiv "ausbluten" nennst, ist - nicht einzig, aber vor allem - der Tatsache geschuldet, dass ihr System eine letzte, späte Rache an ihnen übte: Die Vergesellschaftung der Produktionsmittel.

Interessanterweise wird es immer als "Phänomen ostdeutscher Wirtschaftinkompetenz" gesehen. Hallo?! Ich meine, die Zonis brachten einen ganzen Staat in Form von STAATSBESITZ ein. Es gehörte also seit dem November 1989, spätestens aber seit Oktober 1990, auch dir. Und?! Was hast du getan, um dein Eigentum zu retten? Ich meine nicht deinen Garten und dein Haus, sondern deine Energiewerke, Wohnungen, Wälder und Seen in Dunkeldeutschland.

... Wie lange hast du beim Ausbluten tatenlos zugesehen? Bis heute, nicht wahr?! Weil dir immer noch nicht klar ist, was du damals besaßest.



"Eine historische Chance in einem Land indem die Sozialisierung der produktionsmittel und effizienzfördernde Kollektivierungen bereits abgeschlossen waren, ein demokratisches Model aufzubauen.

Und gerade jene, die diese Chance kolportiert haben, tragen auch die alleinige Verantwortung."

Ah, das erklärt zumindest ansatzweise deinen Hass. DU bist von ihnen enttäuscht, weil sie machtlos mit ansehen mussten, wie eine - bisher - einmalige Chance den Bach runter ging.

Nochmals Cenor_de, sie waren in der ganzen Situation VÖLLIG machtlos. Sie wurden schlicht überrollt. Und das ausgerechnet von den Versagern, die uns heute auf die eine oder andere Weise regieren --- und denen du die Fahne trägst.

Wo war er denn, der Widerstand der SPD? Oder jener der Grünen? Hin und wieder ein paar kleine, leise statements. Gelegentlich ein Aufruf zu mehr Besonnenheit. Das war alles, was die ach so clevere SPD anbot, die Grünen noch viel weniger.

Versagt haben sie alle, zweifellos: Die Einen aus Gründen der Ohnmacht, die Anderen, weil sie - wie sich in den folgenden Jahren immer wieder aufs Neue beweisen sollte - unfähig sind, gute Gelegenheiten beim Schopf zu packen und durchzuziehen.

Wenn ich also entscheiden soll, wem ich eher vertraue, und die Wahl zwischen Hilflosigkeit und Dummheit habe, unterstütze ich allemal lieber den Hilflosen als den Ignoranten. ;)
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28.04.2006 08:58 Uhr von vostei
 
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nicht ganz @ az. "Hätten sie damals nicht "eingekauft", wäre die aktuelle Situation halt 10 Jahre früher eingetreten. Oder glaubst du auch wie Cpt.Proton, Marktwirtschaft funktioniere perpetual?" ;)

nicht ganz - die heuschrecken hätten in folge einer langsameren öffnung des innereuropäischen ostens weiter hüpfen müssen und man hätte mit monetären und industriellen resourcen weniger planwirtschaftlich umgehen können, womit der echte mittelstand durchaus mehr chancen gehabt hätte - und mit echtem mittelstand meine ich nicht den, der es meint zu sein...- besser gesagt meinen "durfte" es zu sein :D
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28.04.2006 11:23 Uhr von Cenor_de
 
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@azero: obschon es kaum sinn macht sich mit gegenseitigen schuldzuweisungen zu bepflastern.

Die Menschen in der BRD wurden von dem ganzen auch überollt. Und uns hat nichtmal jemand gefragt.
Wir waren in der hand der DDR-Bürger ihre Entscheidung entschied über die Zukunft unseres landes, und über das ihrige.

Und die Situation war für uns alles andere als prickelnd.
Sicher nahm die Dichte unserer Trickbetrüger und Wirtschaftskriminellen schlagartig ab, weil sie neue solvente Opfer gefunden hatten. Aber das wars schon.

Unser Staat wurde von grundauf verändert ohne daß ein demokratischer Entscheidungsprozess möglich war.
Kohl war am Ende, seine Werte waren schlechter als die von Schröder vor dem Ende von Rot-Grün, die FDP lag in Umfragen unter 4%.
Oskar L. war auf dem Weg zum Kanzler und niemand konnte ihn aufhalten ausser den Ossis.

Mit diesem Schritt gaben die DDR-Bürger nicht nur ihre staatliche Souveränität auf, sondern bestimmten die abgewirtschaftete Regierung Kohl zu Sachwaltern.

Wieder ohne jemanden zu fragen nahm diese katastrophen-Regierung ihr reaktionäres und von revanchistischen gefühlen geprägtes jahrhundertwerk in Angriff.
Grossdeutschland mit einem Billiglohnsektor im osten.
Berlin wurde Hauptstadt (ohne jemanden zu fragen)
Es wurde verwaltet umstrukturiert, längst mit der 3. Garde der abgenutzten und korrupten CDU an der Spitze.

Für nichts davon trägt der Bürger West auch nur die Spur von verantwortung. Wir wurden nicht gefragt.
Die DDR-Bürger allein, entschieden über den Anschluss, und die zusammensetzung des nächsten parlamentes.

Allein die Regierung Lafontaine/Fischer, die der Westen wollte, hätte eine Menge Unbill aufgehalten.
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28.04.2006 11:35 Uhr von Cenor_de
 
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Denn sieh mal: eine zweistaatlichkeit, hätte ja auch uns die Möglichkeiten gegeben, die versäumnisse der Ära-Kohl zu überwinden und den reformstau zu beseitigen.
Heute wären beide Staaten in der EU, in der DDR hätte sich eine solider Mittelstand entwickelt und nun könnten wir über Vereinigung reden.


So und nochmal, Dummheit schützt vor Strafe nicht, die Mehrheit im Westen war dagegen, wie das gelaufen ist.
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28.04.2006 21:31 Uhr von johagle
 
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cenor: <<<<Geht doch, Cenor_de. :) Statt blinder Hetze und primitiver Propaganda eine halbwegs nüchterne Analyse. Warum nicht gleich so?>>>>

Ich bin ebenfalls erschüttert :-)

<<<<Der Wahnsinn nahm seinen Lauf. Weite Tele von SPD und Grünen bevrzugten eine zweistaatliche Lösung, die lediglich die Währung der DDR gestützt hätte und Aufbauhilfen geleistet.>>>>


Wer? Die Grünen? ... das waren aber seeeeehr kleine Teile!

:-))

Die Euphorie war damals grenzenlos und kein namhafter Politiker dachte auch nur im Traum daran, dass es eine andere Lösung als die sofortige und bedingungslose Wiedervereinigung geben könnte! Jeder andere Gedanke grenzte fast an Vaterlandverrat! Ich muss gestehen ich war genauso euphorisch und kopflos! Das „viele es nicht wollten“ ist Unsinn! Halt ... da gabs aber auch warnende Stimmen.....

<<<<Oskar L. war auf dem Weg zum Kanzler >>>

....jo .... von dem!

Und seine Ehrlichkeit und sein kühler Kopf haben ihm das Genick gebrochen. Mein Gedanke damals... „von was redet der Spinner?“ Es war nicht die Zeit der Warner und kühlen Köpfe! Und Politiker waren (bis auf ihn) so wie sie immer sind... sie loten die Stimmung im Volk aus und dann schreiben sie ihre Reden danach. Heute wissen wir es besser... zumindest die Meisten.

Die Unverschämtheit dabei ist nur, dass man es ihm bis heute vorwirft! Trotzdem schade dass wir nicht einen kleinen Teil der Euphorie und Solidarität behalten haben.

<<<<Die DDR-Bürger allein, entschieden über den Anschluss, und die zusammensetzung des nächsten parlamentes.>>>

Es gab nie eine gegenseitige Annäherung! Wir hätten soviel positives übernehmen können... aber die Arroganz hats verhindert und geblieben ist der „Grüne Pfeil“

<<<Und der Mob "kommt die D-mark nicht zu uns, dann kommen wir zu ihr" "Wir sind EIN Volk", der Westautos und Italienurlaube im gierigen Blick, begann die Revolte zu majorisieren.>>>

Jo.. und die kannst du jeden Montag auf der Berliner Autobahn sehn wie sie in die Arbeit „reisen“! Aber Unzufriedenheit ist nun mal genetisch in Menschen fixiert. Man weiss immer erst danach was man vorher hatte!

Übrigen... ich hab meine Urlaube in den 80ern nicht in Italien, sondern mit Freunden aus der DDR, in Ungarn verbracht... da wars auch schön... und im Sommer fahr ich nach „MeckPomm“ ... soviel zum „Reisen“ :-)

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